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Doch 2. Liste: Berens erspart St.Vith Blamage

Die Stadt St.Vith kann aufaufatmen, Karlheinz Berens sei Dank. Der 54-jährige Schlosser aus Galhausen tritt jetzt doch bei der Wahl am 14. Oktober an – als Einzelkandidat, wie schon vor sechs Jahren.

Das meldete am Freitag das Grenz-Echo. 2006 war Berens sogar mit 358 Stimmen in den Gemeinderat gewählt worden. Nur 18 Monate nach der Einsetzung des neuen Rates hatte der Schlosser jedoch frustriert über das „autoritäre System“, wie er es nannte, sein Amt niedergelegt.

Eigentlich hat Berens St.Vith mit dieser Kandidatur eine Blamage erspart, denn sonst wäre die FBL von Bürgermeister Christian Krings ohne Mitbewerber in den Wahlkampf gezogen.

 

9 Antworten auf “Doch 2. Liste: Berens erspart St.Vith Blamage”

  1. karlh1berens

    Mein Motto seit genau 30 Jahren : Dabei sein ist (fast) alles. Vor 12 Jahren bin ich diesem Motto einmal untreu geworden und Krings ist Bürgermeister geworden. Seitdem ist es mit der Demokratie im St. Vither Rat bergab gegangen. Alle 6 Jahre eine Fragebogenaktion in der Bevölkerung zu organisieren ist doch etwas schwach. Das es auch anders ging hat die ehemalige Schöffin Gaby Frauenkron-Schröder gezeigt, deren Energiekommission mit einem breiten Spektrum an interressierten, mitmachwilligen Einwohnern aus der Gemeinde besetzt war. Nach deren erzwungenem Rücktritt hat das Gespann Krings, Paasch, Felten einen Kurs gefahren, der nicht nur die Opposition um Kreins und Jousten demoralisiert, sondern auch die eigenen Leute in die Flucht getrieben hat. Oder warum sonst hatte Krings Probleme, genügend Damen für aussichtsreiche Listenplätze zu bekommen. Wenn er wenigstens so klug gewesen wäre und ALLEN seinen eigenen Leuten das Gefühl vermittelt hätte, ernstgenommen zu werden.
    Das Krings so langsam merkt, dass hier etwas schief läuft zeigt auch eine kleine Begebenheit nach der letzten Ratssitzung als Krings im Ratskeller zu mir meinte : „Karlheinz, ich werde mich bessern“. Da ist noch viel Raum.

    • Dr. M. Abuse

      “Karlheinz, ich werde mich bessern” .. meinte Krings.
      Schön und gut. Nur was können Sie, Herr Berens, als angenommen gewählter Bürgermeister, ohne die K-Parteien verwirklichen?
      Hoffentlich haut es hin, dass Sie es schaffen.
      Möge die Übung dieses Mal gelingen.

      • karlh1berens

        Nun, Bürgermeister ist Bürgermeister und Bürgermeister Krings hat ja gezeigt, dass er auch alles ohne die Leute seiner eigenen Fraktion schaffen kann. Ich könnte beispielsweise mein Amt mit dem Triangeldirektor verbinden, meine Amtsstube dorthin verlegen und den Laden mal anschmeißen. Vielleicht würde ich mal als erstes diesen dämlichen Namen des Cafés („Trotinnette“) ändern, die Öffnungszeiten verlängern und so eine zusätzliche eigene Einnahmequelle haben. Das würde vom Finanzschöffen unabhängig machen.
        Eine ganz andere Möglichkeit wäre, meinen Bürgermeisterbonus bei der nächsten DG-Wahl zu vergolden und …
        Wieder eine andere Möglichkeit wäre, Krings die Mädels auszuspannen, auf dass diese bei meinen Anträgen die Hand heben.
        Mir fallen Morgen bestimmt noch einige Sachen ein.
        Bis dann..

  2. Rapunzel

    Tja, Herr Berens,
    „… des Cafés (“Trotinnette”) ändern,…“
    Da die meisten Geschäfte, im Tor der (oder zur) Eifel, wohl demnächst wegen Reichtum geschlossen werden, fragt man/Frau sich, was geschieht mit dieser degenerierten Stadt? Wie könnten Sie, als Bürgermeister, diese, durch die von den umliegenden Gemeinden verseuchten (z. B. Amel) Industriezonen zu einer „Perle der Eifel“ wieder aufbauen?

    • karlh1berens

      Ich glaube weniger , dass St.Vith durch umliegende Gemeinden verseucht ist, als vielmehr durch den „Macher“ Krings, der durch seine Hyperaktivität sowohl dem Bürger als auch seinen Kollegen im Gemeinderat den Eindruck vermittelt : In St.Vith passiert was. Dabei passiert nur das, was Krings‘ Vorstellung von Kreativität entspringt, gepaart mit einem guten Schuss Klientelpolitik. Das System Krings ist eine Dauerberieselung mit irgendwelchem Tand. Die Kreativität des Bürgers ist nicht gewollt, eher unerwünscht und erstickt schließlich. Was in St.vith abläuft, ist, vereinfacht ausgedrückt, ein miserables Fernsehprogramm, konsumiert mit vollem Bauch und leerem Schädel.

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