Politik

Was waren für Sie die TOPS und die FLOPS in den letzten sechs Jahren in der Eupener Gemeindepolitik?

FLOP: Ärgernis Blumenkübel in der Eupener Innenstadt. Foto: OD

AKTUALISIERT – Die Legislatur von sechs Jahren geht zu Ende. Alles konzentriert sich jetzt auf die nächste Wahl vom 14. Oktober 2018. Dabei wird auch Bilanz gezogen. Was wurde in Eupen in den letzten sechs Jahren realisiert? Was waren also die TOPS? Und was nicht? Was waren die FLOPS?

„Ostbelgien Direkt“ fragt seine Leser, was für sie in der Gemeinde Eupen-Kettenis die TOPS und die FLOPS im Zeitraum 2012 bis 2018 waren, was also gut gemacht wurde und was nicht.

Als TOP kämen zum Beispiel infrage:

– die Eröffnung und Inbetriebnahme des Alten Schlachthofs

– die Fertigstellung der Begegnungszone

– Die Beilegung des Streits um die Musik bei der Bushofparty am Rosenmontag nach dem großen Umzug

TOP: Mit diesem Plakat bedankt sich die Eupener Geschäftswelt bei den 77% Wählern, die bei der Volksbefragung am 15. Juni 2015 die Frage 1 mit JA beantwortet haben.

– die Volksbefragung über die Mobilität in Eupen

– die Belebung der Eupener Innenstadt, insbesondere in den Sommermonaten

– die Klötzerbahn mit dem „Weserschiff“

– die Aktion „Weiße Tafeln“

– die Übertragung der Betreibung und des Untererbbaurechts für das Kehrweg-Stadion von der Stadt Eupen bzw. der Gemeinderegie TILIA an Aspire. Die Stadt bleibt aber Eigentümerin

– Anlegung eines Parkplatzes und eines Fußgängerwegs am Trimm-Dich-Pfad Schönefelderweg

– die Freilegung des Scheiblerplatzes in der Unterstadt

– die Public Viewings bei WM 2014, EM 2016 und WM 2018

– die neue Parkplatzregelung mit einer halben Stunde Gratisparken auch auf den Parkplätzen der Zone C.

Als FLOP kämen zum Beispiel infrage:

– das Hickhack um die Abschiedsprämie der Ersten Schöffin Claudia Niessen nach deren Ausscheiden aus dem Senat ganz am Anfang der Legislaturperiode

TOP: Eine „Weiße Tafel“ in Eupen im Juni 2018. Foto: Gerd Comouth

– der frühe Rücktritt des Finanz- und Kulturschöffen Fred Evers (PFF)

– der Wettbewerb „Lebe Dein Geschäft“ des Rates für Stadtmarketing (RSM), bei dem zwei der drei Gewinner auf ihren Preis verzichteten und ein Preis an die Frau des Geschäftsführers des RSM ging

– die Blumenkästen in der Innenstadt, die immer wieder für die Autofahrer ein Ärgernis waren

– die mehrmalige Verzögerung der Eröffnung des Wetzlarbads

– der Baustopp und die damit verbundene Verzögerung beim Bau des neuen Verwaltungsgebäudes.

HINWEIS – Die Liste der TOPS und FLOPS ist natürlich nicht vollständig. Wer noch etwas zu den möglichen TOPS und FLOPS dieser Legislaturperiode beitragen will, kann uns gerne schreiben.

 

69 Antworten auf “Was waren für Sie die TOPS und die FLOPS in den letzten sechs Jahren in der Eupener Gemeindepolitik?”

      • ich will ja wählen, aber.....

        Nur Leute, die ein persönliches Interesse daran haben und denen der Rest der Bevölkerung wurscht ist, denn mit effektiver Verkehrsführung hatte das rein gar nichts zu tun. Ich weiß wovon ich rede, denn ich musste mich die ganze Zeit über durch die hirnrissigen Umleitungen quälen! So etwas wäre niemals möglich bei direkter Demokratie. Ich bin mir sicher, dass mindestens 80% der Eupener dagegen gestimmt hätten, diese Strasse für Durchgangsverkehr zu sperren, wenn man sie denn gefragt hätte. Und es kann nicht mehr sein, das die Mächtigen weiterhin Sachen durchsetzen, mit denen die Mehrheit der Bevölkerung nicht einverstanden ist. Politiker haben m.E. nur dafür da zu sein, das umzusetzen, was die Mehrheit der Bevölkerung will. Punkt.

        • Sie haben das Prinzip leider überhaupt nicht verstanden. Nach ihrer Logik bräuchte man weder Wahlen noch Politiker, sondern nur noch Verwaltungsangestellte und jede Woche 50 Volksumfragen bzw. Volksentscheidungen damit der Wille der Mehrheit umgesetzt werden kann. Allein das ist schon nicht umsetzbar. Zudem ist der Sinn der Politik auch Entscheidungen zu treffen die vielleicht unpopulär, aber notwendig sind.

      • Bei dem jetzigen Zustand der Hochstraße könnte diese geöffnet werden. Selbst arrivierte Rallyfahrer würden gerne auf das Durchfahren dieser Rüttelstrecke verzichten aus Sorge um ihre Wirbelsäule und ihr Auto.
        Wer’s nicht glaubt, kann sich gerne überzeugen.

  1. Hip und Hop

    Top: – Abgabe des Kehrwegstadions an die AS Eupen und deren Eigentümer (keinen finanziellen Aufwand mehr für die Stadt )
    – Einigung in der Finanzierung der Umgehungsstrasse (In Zukunft irgendwann weniger LKW auf der Herbestahler und Vervierser Strasse)
    – sollte es so sein, der Verkauf vom Capitol
    – Belebung der Innenstadt
    – Freie Parkplätze am Eupener Bahnhof
    – uvm.

    Flop: – die Kutschenfahrten
    – das Hick Hack um die Zukunft des Eupen Plaza
    – vorzeitige Eröffnung des Wetzarbades
    – Ablehnung des Bau eines Geschäftsareal am Siebenponisweg
    – uvm.

  2. Feststellung

    Für einen Aussenstehenden, so wie ich:
    Die kuriosen Entscheidungen in vielen Sachen, wo scheinbar etwas zu viel „an Grüner Gesinnung“ dabei waren!? Ein Schöffe Baumgarten, der vor seinen viele Jobs, staunenswert, noch so viel an „wertvoller Arbeitszeit“ für die Stadt findet? Sein Arbeitstag scheint 30 Stunden zu haben? Sehr komisch!? Aber wahr!
    Die kleinen Brötchen vom Anfang, wurden nicht grösser in der Zeit!
    Es ist Time for Change!
    Aber dann mit den Richtigen!

  3. Es gibt viele Top´s

    Dinge die die CSP in den Jahren davor nicht angepackt haben!
    Eupen wurde deutlich verbessert, mehr Geschäfte in der Innenstadt, Parken, …
    Manchmal zu viel Grün! Aber okay, das wollte der Wähler ja so! Da sollen sie jetzt nicht knottern!

    Das das Wetzelerbad eröffnet wurde war ebenfalls top. So konnte, auch wenn es nur ein Teil war, genutzt werden und die Umstände die dazu geführt haben, naja , ich glaube nicht das der Herr Scholl den Sand da rein gekippt hat!

    • Pierre II

      Etwas verstand von Politik wäre hier angebracht.
      Eupen wurde deutlich verbessert!? Wo? Was? Wie? …
      Mehr Geschäfte!? Wo? Und ist dieses den Stadtvätern zu verdanken?
      Parken!? Haben wir etwas verpasst?
      Die Wählern wollten grün!? Wer bitte?
      Wetzlerbad eröffnet!? Lach mich schlapp.
      Der Scholl!? Ist der nicht Baukoordinator von Beruf?

      • Walter Keutgen

        Ecolo, die drittstärkste Partei bei den Gemeindewahlen 2012 in Eupen, hat mit 26,02% nur 0,73% Stimmen weniger als PFF, die zweitstärkste. Ein gutes Viertel der Eupener Wähler wollte also Grün.

            • Walter Keutgen

              „Super gekontert“ ist daneben geantwortet. Pierre II hat gefragt. Ich habe mich an die Diskussionen nach der Wahl erinnert, im Internet gesucht und die Zahlen präsentiert. Ich bin politisch ganz neutral in der Antwort, habe nicht in Eupen an der Wahl teilgenommen.

              • Zustimmung

                @ Walter Keutgen

                „… ist daneben geantwortet. Pierre II hat gefragt.“

                Also meines Wissens steht hinter einer Frage ein Fragezeichen (?)

                Falls es sich um einen Ausruf oder eine Aussage handelt der man besonderen Nachdruck verleihen will, beendet man den Satz mit einem Ausrufezeichen (!)

                Daher nix mit „Pierre II hat gefragt“ – Pierre II hat gesagt und das mit drei Ausrufezeichen, also mit dreifachenm Nachdruck!

                • Walter Keutgen

                  Pierre II hat geschrieben: „Die Wählern wollten grün!? Wer bitte?“ Ich habe grün als politisch verstanden, nicht als Farbe der Pflanzen. „Wer bitte“ kann ich nicht beantworten, aber wohl die Zahl. Ich sehe da zwei Fragezeichen. Die drei Ausrufezeichen stehen am Ende seiner Antwort, dass dreiviertel der Eupener Wähler nicht grün gewählt haben. Noch einmal, mit der Eupener Wahl habe ich nichts am Hut.

                  • ….. Ich sehe da zwei Fragezeichen. Die drei Ausrufezeichen stehen am Ende seiner Antwort,…..

                    @ Walter Keutgen

                    ….. und Sie Antworten als stünde die Anzahl der Satzzeichen in Korrelation zum IQ des Schreibers.

        • Wenn hier von Demokratie und % die Rede ist…. in vernünftigen Demokratien führt die stärkste Gruppe die Gespräche bei der Regierungsbildung, nur in der DG und auch in Eupen haben sich alle anderen schon vor der Wahl zusammen geschlossen, um die stärkste Gruppe in die Opposition zu verbannen.

            • @ Walter Keutgen

              Was ist daran „Bedauerlich“ ? So funktioniert Demokratie. Wenn man keine eigene Mehrheit zustande bringt muss man sich Partner suchen mit denen das gelingt. Wenn die stärkste Gruppe keinen Partner findet sollte sie sich und ihr Handeln hinterfragen.

          • Vereidiger

            Das ist doch Quatsch.
            Wenn kleinere Parteien ein „Bündnis“ bzw. eine Koalition ohne die größte Fraktion eingehen und dabei die Mehrheit der Abgeordneten vereinen, dann kann die größte Fraktion noch so viel zetern – Mehrheit ist Mehrheit.

              • Walter Keutgen

                Man darf das bedauern – Meinungsfreiheit –, aber rechtlich und politisch haben EdiG und Vereidiger Recht. Gerichtlich dagegen angehen? Alle Macht den Richtern? Zur Zeit würden Sie solch ein Gerichtsverfahren noch verlieren. Sie können nur bei der anstehenden Wahl Ihren Unmut kundtun.

          • Mithörer

            @Gerd S.
            Reden wir doch mal Klartext. Die CSP als stärkste Fraktion hat versucht eine Mehrheit zu bilden mit der SP. Dem so sehr von der CSP gehassten Lambertz hatte man sogar den Posten als Ministerpräsident angeboten !!! Tja, wurde aber nichts. Lambertz hat dankend abgelehnt. Somit stand die CSP im Regen, keiner wollte mit der CSP koalieren. So ist es gelaufen. Das ist gelebte Demokratie auch wenn ihnen das nicht passt.

    • ich will ja wählen, aber.....

      Traurig, wie viele Claqueure hier wieder unterwegs sind, so kurz vor den Wahlen. Was bitte ist gut an der Eröffnung eines halbfertigen Schwimmbades???? Nur um vor den Wahlen noch ein paar Pluspunkte einzustreichen. Man spricht in dem Zusammenhang immer nur vom Aussenbecken, aber bei meinem letzten Besuch vor ca. 2 Wochen war das Dampfbad auch noch immer nicht in Funktion. Da wird kein Wort drüber verloren.
      Mein einziges politisches TOP in dieser Legislatur war die Volksbefragung zur Verkehrsführung. SO UND NUR SO sieht echte Demokratie aus. Alles andere ist überholt. Leider haben das die meisten immer noch nicht verstanden und glauben, das die Leute es ewig hinnehmen, wenn weiterhin gnadenlos über ihre Köpfe hinweg entschieden wird, aber das geht nicht mehr lange gut. Dafür ist unsere Gesellschaft mittlerweile zu gut aufgeklärt.
      Meine Stimme würde diejenige Partei bekommen, die sich zu einem machbaren Maximum an direkter Demokratie bekennt und zwar in allen großen, richtungsweisenden Fragen, die das zukünftige Leben der Bevölkerung beeinflussen.
      Da ich ein eher positiv gestimmter Mensch und das meine Mittagspause brutal sprengen würde, gehe ich hier auf die Flops nicht ein.
      Ich habe fertig.

      • Peer van Daalen

        Da ich nicht in Eupen leben muß und nur ab und an da mal ein bisschen rumlaufe, kann ich nur zu dem Wetzlarbad was sagen, weil bei dem Rest guck ich nicht genau hin und höre auch nicht zu:

        Das sogenannte Außenbecken ist nicht nur noch immer nicht geöffnet und vor allen viiiel zu klein wenn es denn mal geöffnet sein sollte, das Kinderbecken ist viiiiel zu kühl (niemals 30°C), diverse Verletzungsmöglichkeiten …

        Zu dem Rest von Eupen fällt mir nichts ein, weil da ist nichts außer zwei Sakralbauten, die sehenswert sind …

        Ach doch, das Sucré Salé von Marc Vluggen im Eupen Plaza – dem Geisterhaus und Zombie-Tempel – ist erwähnenswert, weil gut! Aber dafür kann die Stadtverwaltung von Eupen nun wirklich nichts.

    • Nach 6 Jahren Murks der jetzt Amtierenden , die aber auch kein Projekt angestoßen haben und kaum eins der vorigen Mehrheit mit Applaus zu Ende führen konnten, behaupten einige Unverbesserlichen immer noch, dass die Vorgänger bereits vor 6 Jahren alles hätten finalisieren müssen! Starker Tobak! Die sind damals abgewählt worden, weil es dauerte…. wo bleibt jetzt der Aufschrei? Oder hat der Wähler das dennoch durchschaut und reagiert erst am 14.10.?

  4. Franz Quetsch

    Top:
    Parkplatz am Trimm Dich Pfad
    Erntedankfest
    ( Fast) Alle laufenden Projekte zu Ende gebracht.
    ….

    Flop:
    30 min Gratis Parken mit Nummernschild statt mit Blauer Scheibe ( wir haben doch tatsächlich noch was Anderes zu tun).
    Innenstadt Chaos mit den Kübeln. ( Ich glaube da sind sich Niessen und PFF nicht einig geworden)
    Schlechtes Vorbild bez Baugenehmigungen ( Stadt baut ohne Baugenehmigung, aber wir müssen für den kleinsten Anbau nach Lourdes pilgern !!!)
    Wetzlarbad Chaos: nach 6 langen Jahren doch unter Zeitdruck am Ende und schlussendlich zu früh eröffnet. Schnittwunden der Schwimmer und Aussenbecken zu.
    Sauberkeit der Beete und Parks hat erheblich nachgelassen. ( das Eingangstor nach Eupen sieht schrecklich aus mit Unkraut soweit das Auge reicht).
    …..

  5. Als Mannschaft versagt

    Einzelner Lob oder einzelne Kritiken sind meistens übertrieben kurz vor den Wahlen. Das grosse und ganze überwiegt am Ende und da haben die grundlegenden Überzeugungen von Rot, Grün und Blau einfach nie zusammengepasst.

    Die Mehrheit hat als Mannschaft versagt und gehört in dieser Form abgewählt. Noch 6 Jahre ohne Überzeugung, Vumm, Freundlichkeit, Dynamik und Richtung kann Eupen und Kettenis nicht gebrauchen.

    Ich bleibe meiner Partei treu, aber bitte diesmal „back to the roots“, sonst bin ich beim nächsten Mal raus !

  6. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERT – Es wurden zwei Vorschläge eines Lesers zu den TOPS hinzugefügt:

    – die Übertragung der Betreibung und des Untererbbaurechts für das Kehrweg-Stadion von der Stadt Eupen bzw. der Gemeinderegie TILIA an die AS Eupen bzw. an Aspire Football Dreams (AFD). Die Stadt bleibt aber Eigentümerin.

    – Anlegung eines Parkplatzes und eines Fußgängerwegs am Trimm-Dich-Pfad Schönefelderweg.

  7. Ghostrider

    Flop = Sauberkeit der Viertel ! In machen Parzellierungen sieht’s aus wie auf einem Unkrautleerpfad . Wenn man nachfragt heißt es kein Personal oder selber machen. Zu viele Häuptlinge (Politiker) zu wenig Indianer ( Arbeiter )

  8. Als Flops würde ich noch hinzufügen die Erhöhung der Einkommensteuer und die Abschaffung der kostenlosen Go-Pässe für Jugendliche, die in den Jahren vorher auch mal nach Lüttich, Brüssel, Gent oder Ostende fuhren, um auch mal über den Tellerrand der DG zu blicken.

    • @ Boff

      Dafür können Sie aber Herrn Klinkenberg und seine Schöffen nicht verantwortlich machen.
      Wenn er beim Ausscheiden aus dem Amt Hunger hinterlässt liegt das nicht an der Einkommnssteuer.

      • Ja, stimmt, Klinkenberg hinterlässt Hunger… nach so vielen schönen fertigen Dingen! Bei ein bisschen mehr Sachverstand wären die nämlich alle zur Freude der Eupener korrekt fertig geworden

  9. TOP: CSP in der Opposition.
    Wenn das wieder wechselt, gibt das nur Scheisse. Das jetzige Kollegium fand ich zugänglicher und aktiver als die vorherigen Schnarchnasen.
    Man sollte nur den einen oder anderen Schöffen austauschen.
    Und es stehen viele junge Leute zur Wahl. Man sollte ihnen die Chance geben und nicht die alten fest gefahrenen Gestalten dort setzen.

  10. Flopp Hochstraße: wo wichtige und reiche Personen wohnen wird auch schon mal eine Straße dauerhaft gesperrt. Das ist der Fall auf der Hochstraße. Sollen die kleinen Leute doch sorgen,dass sie den Verkehr und Stauss überleben. Keine Partei hat den Mut endlich mal mit diesem Unding aufzuräumen.

    • Neudhammel ?

      Also, die Hochstraße in Richtung Garnstock ist topfeben. Es gibt keine Schlaglöcher, keine Riesenpfützen. Die alten Bäume lassen sehr viel Platz für das Durchfahren mit Sattelschleppern und LKW mit Auflieger. Die unbefestigten Bankette laden zum Brechen sämtlicher Knochen ein. Darüberhinaus passiert es, daß mal ein Baum auf einen Jeep eines Jungunternnehmers fällt. Der gehört natürlich auch zu den Reichen und Wichtigen. Genau wie der Besitzer eines bekannten italienischen Lokals, der als Erster in in sein Restaurant anzufinden ist und der als Letzter den Laden verlässt.
      Oder die Lehrerin, die an der PDS unterrichtet oder der Angestellte der Stadt Eupen, Alles Reiche und Wichtige. Die Anwohner der Hochstraße erfreuen sich an der üppigen Straßenbeleuchtung, den regelmäßigen Besuchen von „schweren Jungs“ bei der Kriminalpolzei, der fehlenden Kanalisation und der schon seit 4 Jahrzehnten versprochenen Instandsetzung der Hochstraße. Das letzte Mal gab es vor ca. 6 Jahren einen entsprechenden Riesenartikel im Grenzecho über die bevorstehenden Arbeiten.
      Kurze Zeit später hieß es, es sei kein Geld in der Kasse.
      Ich lade gerne alle Neidhammel herzlich ein sich von den Zuständen auf der Hochstraße ein Bild zu machen. Übrigens ! Es gilt Tempo 20, wegen des einwandfreien Zustands der Straße.
      Wer sich die Straßen in NL und D ansieht, weiß nicht wofür wir Autofahrer Steuern bezahlen.

      Ein Rentner der Hochstraße.

  11. Als Vegderjong muss ich hierzu sagen dass die Mannen des unbekannten Spitzenkandidaten aus Recht verzweifelt nach Flopps der FBL suchen, aber sie finden kein einziges Stichhaltiges. Das ist in Eupen schon viel einfacher…..

  12. Singing in the rain

    Flopps: Pflasterung der zweiten Phase der Begegnungszone (musste schon teils erneuert werden und weist schon wieder viele Schwachpunkte auf)
    Reinigung des öffentlichen Wegenetz einchließlich der Einlaufschächte (verstopft und das Unkraut wuchert schon raus)
    Schlechte Kontrolle bei Großbauprojekte (Bad, Neubau der Stadtverwaltung)
    ….

  13. Radfahrer

    Flops:
    – Abriss der Kastanienäume an der Herbesthaler Strasse und die Verzögerung der Fertigstellung
    – stockende Neuaufbau der Friedensparks
    – stockende Renovierung des Stadtmuseums
    – stockender Ausbau des Rathauses
    – Kreisverkehre
    – Ausbau der Radwege blieb eine Katastrophe
    – anstelle den Verkehr fliessend zu gestalten, werden Schikanen gebaut
    – Konzept des Kombibades
    – Parkkonzept
    – anfänglicher Widerstand gegen den Bürgerentscheid
    – nicht die Blumenkästen, sondern die Positionierung
    – Hochstrasse (wurde bereits debatiert)
    – Geschäftesterben der Innenstadt (ausser Nightshops)
    – Touristenschwund (klar ein Reisebus kann die Stadt nicht mehr durchqueren)
    – Verkehrssituationen wo kein Mandatar oder bekannter wohnt, blieben katastrophal
    – Verteilung der 30ger Zonen in der Nähe von Mandataren oder deren Arbeitsplätze
    – Grundstück vor der Ketteniser Schule (Appartements anstelle Ausbau)
    – Wahlplakate in der Stadt (bisher in keiner anderen Gemeinde bisher so extrem gesehen)
    – komplette Bebauung der Zwischenräume – kein Grüngürtel mehr
    etc….

    • Auch Radfahrer

      Apropos Grüngürtel: In der Friedensstraße wurde wegen den Arbeiten an der Herbesthaler Straße ein Grüngürtel ohne Baugenehmigung entfernt. Will heißen (und wurde den Anwohnern von der Stadt auch so versprochen), dass nach maximal 2 Jahren der Originalzustand wieder hergestellt werden muss. Statt GRÜNgürtel befindet sich dort noch immer eine ROT-WEISSE Absperrung aus dIversen Absperrelementen. Unsere Stadt soll(te) schöner werden!
      Apropos Fahrradwege: Toll die breiten Fahrrad- und Fußwege längs der Herbesthaler Straße. Wie oft müssen Fußgänger und Fahrradfahrer auf die Straße ausweichen, weil Fahrzeuge (auch dicke Brummis deren Fahrer mal eben im Lidl einkaufen) einfach dort parken. Wäre gut, dass die Polizei hier mal kräftig durchgreift.
      Den vielen weiteren Flops kann ich mich nur anschließen. Der Oberflop dürfte den Kommentaren nach wohl unser Bauschöffe sein.

  14. hansifransi

    TOP:
    –> Erntedankfest
    –> Scheiblerplatz
    –> Anpassen Sperrstundenregelung

    FLOP:
    –> Verkauf eines Teils des Ketteniser Spielplatzes für den Bau eines Appartementgebäudes obschon die Schule nebenan aus allen Nähten platzt
    –> Umgestaltung des Ketteniser Spielplatzes nicht zuende gebracht
    –> Verkauf anderer schöner Grünfllächen für weitere Appartementgebäude (Eupener/ Ketteniser Wiesen zb…)
    –> Zustand Stadion Eupen
    –> Sankt Martinsumzug Eupen (leider nicht mehr der Renner)
    –> Leerstand Plaza / Mix Geschäfte Innenstadt (Geschäfte siedeln sich um Eupen herum an und nicht in der Stadt – auch weil dort die Bausubstanz schlecht ist)
    –> Schiff auf Klötzerbahn im Sommer viel zu heiss um drauf spielen zu können, ansonsten ist der Platz gelungen
    –> Werthplatz = Schandfleck
    –> Kutschenfahrten
    –> Juxi (haha – das war echt „nett“ gemeint – aber dass sich mit so einem marginalen Projekt jetzt auch noch auf die eigene Schulter geklopft wird ist ein Witz)
    –> Einsatz der Stadt am Park Hütte
    –> Wetzlarbad – also sooooo schön isses nun auch wieder nicht.

  15. Schirifreund

    Wäre der Bauschöffe nicht da, würde man zwischen den Wahlen die Stadtregierung nur von Fotos her kennen. Hut ab Michael. Du hast zwar Mal gesagt, du würdest nicht mehr weiter machen, aber wer von deinen Kollegen würde dann als Letzter das Licht aus machen?
    Erntedankfest, Bauernhof zum anfassen: der Direktor des RSM hat gesagt, es geschah auf Anregung aus dem Ministerium…. trotzdem sehr gut durchgeführt

  16. Man kann den Politikern nicht alles anlasten. Der Zustand der Eupener Geschäftswelt ist zu allererst das Problem der Geschäftsinhaber. Was die Verkehrspolitik angeht glaube ich dass der Amtsinhaber generell überfordert war und seiner Stellvertreterin von ECOLO die Zügel übergeben hat. Die wollte das Auto aus der Stadt verbannen. Das wollen aber die Eupener nicht, auch wenn Sie ECOLO und öko eigentlich ganz toll finden, aber beim zu Fuß gehen müssen hört der Spass schnell auf. Das „gute Gewissen“ möchte im Auto bewegt werden….

    • Genau wie die Grünen Kollegen in Kelmis, die wollen dort das ganze Zentrum als 30er Zone, gerade geht es bergauf mit der Geschäftswelt schon kommen irgendwelche Spinner und wollen wieder alles ändern.

      • Peer van Daalen

        Eins vorweg! Ich bin ein strikter Gegner von allem was zu den GRÜNEN gehört!!! Aber … –

        Oh Gott, oh Gott …! Sie glauben also tatsächlich, daß die Kelmiser nur deshalb ein zart wiederaufblühendes Geschäfts- und Kulturleben haben, weil man dort mit 50 oder mehr km/h durch den Ort karriolen darf?????????

        Was sind DAS den für Pillen, die Sie nehmen???

        Abgesehen davon, daß einige Bereiche von Kelmis ohnehin mit kaum mehr wie 30 km/h befahren werden können.

        • Das nicht, aber so hat es in Eupen auch angefangen. Es wird nicht lange dauern dann sollen erste Straßen zu Begegnungszonen umgestaltet werden, die Parkplätze auf dem Kirchplatz sollen ja schon wegfallen.

  17. Nicht Eupener.

    Eupen ist für nicht Eupener und Orstunkundige ein reiner Irrgarten.
    Dazu zahllose Dauerbaustellen, verwirrende Umleitungen, die in anderen Umleitungen an anderen Bausstellen enden.
    Eine chaotische Parkplatzsituation und ein Parksystem, dass offenbar selbst einige Eupener nicht verstehen.
    Man hat den Eindruck die Politker unternehmen alles, um Eupen so unattraktiv wie möglich zu machen.
    Als Kind fuhr man Samstags mit den Eltern zur Gospertstrasse und weiter zum GB.
    Das Einkaufen in Eupen war ein Erlebnis, heute ist das Fahren durch Eupen nur noch ein Zeit- und Nervenraubendes Ärgernis.
    Der Spruch „Eupen schafft sich ab“ ist die Wahrheit, nur leider sehen das die Verantwortlichen nicht so. Da heisst es Selbstbeweihräucherung, Hochmut und Märchenstunde gegenüber den Bürgern.
    Der Besuch mit den Kindern im (W)etzlarbad war ein Reinfall ohne Gleichen; kaltes Wasser und wie schon geschrieben, diverse Verletzungsmöglicheiten. Und besonders ansprechend oder zeitgemäss gestaltet ist das Ganze auch nicht. Einfach nichts Besonderes.
    Also nichts worauf ein Herr Baumgarten und Co stolz sein müssten, wohl eher etwas, für das sich andere in Grund und Boden schämen würden.

    Der Wettbewerb „Lebe Dein Geschäft“war nach Bekanntgabe der Gewinnerin, auch an Peinlichkeit nicht zu überbieten und was die Einkaufssituation angeht, ist Eupen für uns (leider) nur noch ein lästiger Punkt auf dem Weg nach Aachen. Die Plaza Sache, nun so nah am preisgünstigeren Aachen; da hätte sich jeder Depp ausmalen können, wie das mal endet, auch hier kann man nur mit dem Kopf schütteln.

    Das es anders geht zeigt die Innenstadt von St. Vith, in der Regel findet man vor dem Geschäft oder in der Nähe fast immer einen Parkplatz. Da käme niemand auf die irrwitzige Idee, den Verkehr durch überdimesionale Blumenkübel zu bremsen, und wenn doch mal jemand mit diesem Vorschlag kommt, bin ich mir sicher, er würde ausgelacht wie ein dummer Schuljunge.

    Ich finde es schade, was aus Eupen geworden ist.

  18. Eupen ist ein schönes Städtchen. Wenn ich Eupen besuche, finde ich bequem und kostengünstig einen Parkplatz am Bushof, Werthplatz oder am Krankenhaus. Die Cafés und Terassen sind sehr hübsch. Das Eis beim Italiener auf dem Marktplatz ist immer sehr lecker. Seitdem die Baustellen verschwunden sind, kommt man in der Stadt sehr gut von A nach B. Eupen ist für Touristen, meine ich jedenfalls, ein Ausflug wert.

  19. Eis am Marktplatz sehr lecker, Geschmack wird gelindert durch Autolärm und Gestank derer!
    Verkehrschaos….die Stadt kollabiert fast an den vielen Autos
    Die Wälder wunderschön , zugegeben! Leider gibt’s hier mehr Fahrradrowdy’s als Wildschweine
    Das Schwimmbad…naja wir sind dann nach Aachen gefahren.
    Ruhe? Nicht in Eupen
    Cafés , ja jede Menge, plus den dazu gehörigen Betrunkenen…..auch jede Menge
    Fazit : Eupen einmal, und nicht wieder.
    Schönen Tag noch

    • Peer van Daalen

      @Tourist: „Geschmack wird gelindert durch Autolärm und Gestank derer!“

      Verstehe ich Sie richtig?- Sie haben die Stadt – von woher auch immer – ganz forsch auf Schusters Rappen erobert oder sind Sie mit der Sänfte gekommen … ?

      Mal abgesehen davon, daß Eupen nun nicht wirklich grade Glückshormone ausschütten läßt, – aber ich kenne kaum eine andere Örtlichkeit in Ostbelgien, die soviel kostenfreie Parkplätze im fußläufigen!!! Nahbereich des Ortszentrums anbietet.

      Klar, – „Auf´m Hund“ muß man was zahlen und auf dem Werthplatz auch. Aber dafür braucht man dann auch keine Sänfte mehr, um sich an der Ödnis um einem herum zu erfreuen.

      Und im Aachener Stadtzentrum gibt es keine Betrunkenen? Ach ja, – in der Pontstraße und am Aachener Marktplatz bis hin zum Hauptbahnhof etc. pp. ist ja schon vor Jahren die Prohibition eingeführt worden…. :-).

      Wenn Sie sich das nächste mal die Hufe beschlagen lassen, sollten Sie auch mal wieder eine Feinjustierung Ihrer ideologisch verkrümmten Scheuklappen durchführen lassen…

      Mit Verlaub | Peer

  20. FLOP : Verbot für Wohnmobile an der Talsperre zu übernachten ohne vorher eine andere Lösung gefunden zu haben.
    In Kelmis wurde Zentral ein Stellplatz geschaffen und dort stehen oft Gäste zum übernachten.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern