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Die populärsten Kandidaten in Bütgenbach und Amel

Daniel Franzen ist der künftige Bürgermeister von Bütgenbach. Foto: OD

In der Gemeinde Amel ist alles glatt gelaufen für Erik Wiesemes und dessen Liste GI. In Bütgenbach konnte Daniel Franzen einen großen persönlichen Erfolg verbuchen, aber seine Liste FBL verlor die absolute Mehrheit.

Daniel Franzen war denn auch der Kandidat mit den meisten Vorzugsstimmen in der Gemeinde BÜTGENBACH, nämlich genau 1.219.

Nachfolgend die fünf Kandidaten mit den meisten Vorzugsstimmen in der Gemeinde Bütgenbach:

  1. Daniel Franzen (FBL) 1.219
  2. Jean-Luc Velz (FDG) 680
  3. Charles Servaty (FBL) 514
  4. Stephan Noel (ZGG) 481
  5. Tony Brusselmans (FDG) 462

In der Gemeinde AMEL landete Erik Wiesemes, der designierte Nachfolger von Bürgermeister Klaus Schumacher, einen großen persönlichen Erfolg.

Nachfolgend die Liste der fünf populärsten Kandidaten in der Gemeinde Amel. Sie gehören alle der Liste GI an:

  1. Erik Wiesemes (GI) 1.633
  2. Stephan Wiesemes (GI) 1.163
  3. Edmund Stoffels (GI) 1.031
  4. Marcel Thomé (GI) 996
  5. Patrick Heyen (GI) 747

 

 

 

8 Antworten auf “Die populärsten Kandidaten in Bütgenbach und Amel”

  1. André Hermann

    Bütgenbach.

    Nach dem Lesen der Wahlergebnisse sagte meine (liebe) Frau: „Wofür ist meine Kusine Marliese (FDG) mit 369 Stimmen nicht im neuen Gemeinderat? Drei ZGG Kandidaten haben weniger Stimmen und sind drin!“

    Das Berechnungssystem der Vorzugstimmen gibt tatsächlich ein verzerrtes Bild der Wahlergebnisse.
    Bütgenbach : 3.424 Wähler (gültige Stimmen) / insgesamt 12.269 Vorzugsstimmen (!!!)
    Liste FBL : 1.634 Wähler (47,72%) / 6.449 Vorzugstimmen (52,56%) > Koeffizient x 3,95
    Liste FDG : 1.054 Wähler (30,78%) / 4.303 Vorzugstimmen (35,56%) > Koeffizient x 4,08
    Liste ZGG : 736 Wähler (21,50%) / 1.517 Vorzugstimmen (12,36%) > Koeffizient x 2,06

    Mathematik ist schön. Da ich die ausführlichen Wahlergebnisse nicht kenne habe ich einfach denselben Verteilungsschlüssel für die 3 Listen angewandt.
    Die Anwendung des ZGG-Koeffizient (x 2,06) für die 17 gewählten Kanditaten ergibt diese Tabelle :
    637 – Daniel Franzen (FBL-1)
    481 – Stephan Noel (ZGG-1)
    343 – Jean-Luc Velz (FDG-1)
    308 – Ursula Reuter-Gehlen (ZGG-4)
    268 – Charles Servaty (FBL-3)
    264 – José Heck (ZGG-3)
    246 – Nadia Sarlette (ZGG-2)
    233 – Tony Brusselmans (FDG-10)
    230 – Hermann-Josef Pauels (FDG-3)
    224 – Elmar Heindrichs (FDG-11)
    219 – Manuel Dollendorf (FBL-8)
    208 – Elisabeth Töller-Schoffers (FBL-12)
    206 – Martha Limburg-Collas (FBL-4)
    201 – Michelle Kerstges (FBL-7)
    200 – Inge Heinen-Schommer (FDG-9)
    199 – Ludwig Heinen (FBL-17)
    198 – Karla Rauw-Herbrand (FBL-2)

    Diese Berechnung ist natürlich NICHT KORREKT weil die Grundzahlen durch der Zuweisung / Verteilung der Listenstimmen / Vorzugsstimmen schon „verfälscht“ sind.
    Diese Liste zeigt trotzdem ein gerechteres Bild der Wahlergebnisse.
    Was nun?
    Die Sitze sind aber richtig verteilt.
    JA ABER! Für die Koalitionsverhandlungen spielen die Vorzugstimmen eine grosse Rolle.
    Und (wahrscheinlich) auch für die Zusammensetzung des neuen Kollegiums.

    2014 hat ein belgischer Politolog geschrieben, der Verteilungsschlüssel der Vorzugstimmen ist ein Betrug zugunsten der bestehenden Parteien.
    Quo vadis?

  2. Ahnenforscher

    Was für ein Geklüngel in Bütgenbach. Und immer wieder José Heck und Familie ganz nah dran. Vor sechs Jahren kandidierte er zwar als Einzelkämpfer aber jeder wusste, dass er und Franzen (beide CSP) ein Herz und eine Seele waren. Während 6 Jahren hat er brav die Mehrheit unterstützt. Dieses Mal hat er sich Verstärkung geholt und u.a. seinen Vetter Stephan Noel auf die Liste geholt. Jetzt geht das Scheingefecht los. Beide Listen tun so als ob sie vorher nie über ein Zusammengehen gesprochen hätten. Dabei pfeifen es die Spatzen bereits seit längerem vom Dach. Noel/Heck und Franzen werden zusammen gehen. Nur noch ein bisschen Geduld. Etwas Schonfrist muss schon sein. Wenn Arroganz und Macht sich paart.

  3. Parteiloser

    Es gibt ja die Unvereinbarkeit, ein Mandat im GR bekleiden zu können, wegen bestimmten verwandtschaftlichen Verhältnissen zwischen den Gewählten. Da ist in Bütgenbach in Bezug auf die Listen der Begriff „Vetternwirtschaft“ gar nicht mal negativ gemeint, sondern eine verwandtschaftliche Tatsache.
    Was die genauen Bestimmungen diesbezüglich angehen,, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

  4. Zu dem unbeliebten Josée Heck aus Nidrum sollte jeder wissen wie er zur Politik kam.
    Vor 6 Jahren kandidierte er,seine Schwester war damals auf der FBL Liste wobei sie viel mehr Stimmen erlangte wie ihr Bruder.
    Dann trat der Familienrat sich und plötzlich zog die Schwester zurück.
    Die FBL verlor ein Mandat und der unbeliebte Kerl zog als Aleinunterhalter im Gemeinederat wo er immer die Meinung der Mehrheit vertrat ( hat die meisten Interessenten angewiedert )
    Vor den Wahlen erzählte er überall ,vor 6 Jahren haben die mich nicht gewollt ( eine der vielen Lügen )
    Heute dackelt Josée einer Person nach um ein Mandat zu bekommen.
    Pfui Josée ,schäme dich,vielleicht weisst du gar nicht was Scham ist.

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