Zum Jahreswechsel

Den 25. Mai 2014 fest im Blick

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Am Dienstag waren es noch genau 11 Monate bis zu den Wahlen.

Den Termin vom 25. Mai 2014, wenn gleichzeitig PDG-, Föderal-, Regional- und Europawahlen stattfinden, haben alle Parteien ab jetzt fest im Blick, wenn sie mit der Außenwelt kommunizieren. Davon konnte man sich schon bei der Plenarsitzung des DG-Parlaments am Montagabend überzeugen. Die Nervosität steigt…

24 Antworten auf “Den 25. Mai 2014 fest im Blick”

  1. Wow zwei Kommentare, die mir gefallen.

    Ich denke aber ein, glaubhafter Wahlsiegkandidat sollte im Wahlkampf eine verständliche und eindeutige Fallback-Strategie präsentieren.

    Weil A&V richtig liegt, dass sich die Teiler unseres „Vaterlandes“ in Kürze sehr mit sich selbst beschäftigen werden. Da gibt’s für die Hügelindianer nichts zu gewinnen.

    Falls es nicht klar ist: Pro-DG heißt für mich nicht Ostbelgiens. (Als Priester ist mir die Familie verständlicher)

  2. Edwin Kreitz

    Meine Prognose für die neue Mehrheit in 2014 ist: CSP – PFF und Ecolo.

    Die drei bisherigen Mehrheitsparteien werden wahrscheinlich nur je 4 Sitze bekommen. Eine Koalition zu viert, also
    die 3 bisherigen plus Ecolo wäre doch unglaubwürdig.

    Mit Vivant will eh keiner koalieren, weil die als einzige nach Gewissen und nicht nach Fraktionszwang abstimmen.

    Da die Angriffe der CSP-Ecolo-Opposition selten gegen PFF gehen und die zusammen auf ca. 13-14 Sitze kommen ist es die einzig glaubwürdige Koalition, oder ?

    • senfgeber

      Leider haben uns Grömaz und Herr Pascha bis jetzt noch nicht gesagt, was sie denn machen, wenn die Wähler ihnen mit auf den Weg geben, dass sie genug von dem Klimbim haben.

      Da sollte der Wähler schon vor der Wahl wissen, was für die Gesellschaft besser ist:

      Politische Schwätzer mit ausgeprägtem Drang fürs Ausgeben von Steuergeld weiterwursteln lassen oder sie doch nicht besser als Marktschreier auf Wochenveranstaltungen außerhalb der DG auftreten lassen, wo sie kein öffentliches Geld mehr ausgeben?

      Wenn diese Alternativen vor der Wahl klar aufgezeigt würden, dürfte das Votum der Wähler viel eindeutiger ausfallen.

      • Ostbelgistan

        @ Senfgeber

        Die Banken machen bei dem PPP Projekt den grössten Reibach und was waren Herr Paasch und Herr Mollers vor ihrer Politkarierre?
        Richtig, Banker.
        Ich bin überzeugt das die zwei sich einen schönen und gut bezahlten Posten gesichert haben für die Zeit nach der Politik.
        Ach ja der Herr Clements ist ja auch noch Banker!
        Ein Schelm wer böses dabei denkt.

        • Réalité

          @ Ostbelgistan

          denke Sie haben Recht Ostbelgistan!In den „Höheren Banketagen“wird die Luft langsam dünner….daher sorgte Clemens wohl vor….!Hier ist er in guter Gesellschaft.Lehrer,Prof’s,Advokaten,und Politiker…..

    • Ach so ...

      Ach so.
      Vivant stimmt nach Gewissen und nicht nach Fraktionszwang ab. Danke für die Info, Herr Kreitz. Bisher dachte ich immer, Vivant sei prinzipiell gegen alles, Hauptsache Herr Balter kann sich in Szene setzen.

      • Werner Pelzer

        Vivant ist nicht gegen alles. Z.B. aber sehr wohl gegen den Lissabonner Vertrag, der am 1. Dezember 2009 in Kraft trat.

        Alle anderen Parteien der DG haben dafür gestimmt. Kein Problem soweit. Nur in der heutigen GE-Gratisausgabe kann man sich in der Spalte „Das Wort den Parteien“ davon überzeugen, dass Charles Servaty gegen genau diesen Lissabonner Vertrag wettert, wenn auch indirekt. Er bedauert, dass die nationalen Regierungen von der EU-Bevormundung eingeengt würden. Genau das aber stand in dem Vertrag, den alle Parteien, außer Vivant, im Parlament durchgewinkt hatten.

        Sucht also den Fehler.

  3. Kritiker

    Unsere DG-Regierung sitzt schon in der Zwickmühle. Wenn sie mal wirklich im Sinne der Allgemeinheit und nicht nach der Pfeiffe der EU oder Brüssel abstimmt, wird das nie was mit mehr Autonomie und Zuständigkeiten. Im schlimmsten Fall drehn die uns den Geldhahn zu und dann wären Kalle und Co Kg ihren Job ziemlich schnell los. Machen wir uns nix vor, 50 km weiter westlich spricht schon keiner mehr von der DG. Die Wahl ist einfach, entweder man tanzt weiter nach der Pfeiffe der grossen Politik im Lande und Europas oder man macht sich mal wirklich einen Namen in dem man nicht einfach die Abnicker spielt. Nächste Chance dazu kommt schon sehr bald!

    • Réalité

      @ Kritiker
      Sehr richtig Kritiker!Frage mich was das soll!??Ein Regionales Parlament und Europapolitik!!Schon ein Witz sowas!Versteht keiner mehr!Für was haben wir denn die Mannschaft um Di Rupo gewählt!?

  4. wahlen 2014

    Sehr RICHTIG. Wer in Zukunft Paasch wählt, wählt Lambertz automatisch mit. Also, Wähler aufgepasst. Evers ist jetzt bei der PFF weg, damit verschwindet ein enger Freund von Lambertz. Die Riege um Weykmans und Jadin muss sich JETZT schnell und konkret neugestalten und ihre Zukunft sichern. Wer glaubt, Lambertz und der SP zu vertrauen, macht einen groben Fehler. Paasch und Lambertz meinen, schon gesetzt zu sein. Aber da reden die Wähler noch ein Wörtchen mit. Dies kann man nur hoffen. Ich befürworte ganz klar eine Mehrheit PFF – CSP!!!

  5. gerhards

    Wie wäre es mal mit etwas neuem? Es müssen sich doch ausreichend Bürger finden die eine neue Partei ins Leben rufen. Diese sollte dann wirklich unsere Interessen vertreten. Hier im Forum gibt’s doch reichlich engagierte Leute, auch wenn diese nicht unbedingt meiner Meinung sind, alles besser als das was jetzt läuft. Ich fordere nur deutsche Sprache als erste und einzige Amtssprache in der DG mit den sich daraus ergebenen Situationen d.h Notruf wird verstanden etc.. Ich denke das ist nach fast 70 Jahren Belgien nicht zuviel verlangt. Anja vielleicht noch die 4. Region dazu, oder?!

  6. Wenn Cleverle jetzt keine Bock mehr schießt ist ihm der Wahlsieg sicher! Ist doch echt Wahnsinn, was der alles hinbekommen hat. Ich werde ihn jedenfalls diesmal wählen, obwohl ich gar kein ProDGist bin

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