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Aufruf nach fast 40 Jahren: Hat jemand Material über „Radio Distel“ (1982-1987)?

Ein Radiostudio. Illustrationsfoto: Shutterstock

Fast 40 Jahre ist es her, da meldete sich erstmals das „Freie Radio Distel“ im hiesigen Äther.

Gemäß dem Brecht’schen Motto „Jede Telefonzelle ist ein Mikrofon“ war es von Beginn an das Ziel des Senders, gesellschaftlichen Randgruppen und dem einfachen Bürger – also all jenen, die in den traditionellen Medien kaum zu Wort kamen, eine Stimme zu verleihen. Nicht Quoten standen bei Radio Distel im Fokus, sondern Vielfalt und Alternatives.

Anfangs noch illegal, späterhin über ein Dekret des Rates der deutschen Kulturgemeinschaft (RdJ) abgesichert, hörte man Radion Distel zwischen 1982 und 1987 regelmäßig.

Ein Aufkleber mit dem Logo von Radio Distel. Foto: privat

In jenen fünf Jahren seines Bestehens wurden Hunderte lokale, vorwiegend politische Sendungen produziert, Veranstaltungen mitgeschnitten oder „Rocknächte“ für die Finanzierung des Senders organisiert.

Ehemalige des Senders haben sich inzwischen zusammengefunden mit dem Ziel, noch bestehendes Material zu sammeln und es eventuell als Zeitdokument der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Sie suchen dazu noch weitere Mitschnitte der alten Tondokumente, Plakate der öffentlichen Distelveranstaltungen oder ähnliche Artefakte von und über Radio Distel. Insbesondere würden sie sich über die zeitweilige Ausleihe von alten Bandgeräten freuen zum Abhören von 26,5-cm-, bzw. 18-cm-Bandspulen, um altes Material auf modernere Tonträger übertragen zu können.

Wer helfen kann melde sich bei W. Moede, unter Tel. +32(0)87/658753 oder unter E-Mail walter.moede@gmx.de

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