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Claudia Niessen: „Ortsteil Hütte wird ein Sport- und Freizeitparadies“ – Neujahrsempfang [Fotogalerie]

Längere Zeit vertrat Claudia Niessen den erkrankten Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg. Hier sieht man sie bei ihrer Ansprache anlässlich des Neujahrsempfangs im Januar 2016. Links die Schöffen Michael Scholl, Arthur Genten, Philippe Hunger und Werner Baumgarten. Foto: Gerd Comouth

Beim Neujahrsempfang der Stadt Eupen am Donnerstag hat die Erste Schöffin Claudia Niessen (Ecolo), stellvertretend für den nach wie vor erkrankten Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg (PFF), trotz der vielen Krisen, die es heute gibt, eine resolut optimistische Rede gehalten.

Ein Seitenhieb auf die „Knotterer“, zu dem sie sich am 21. Juli 2015 in ihrer Ansprache zum Nationalfeiertag hatte hinreißen lassen, blieb diesmal aus.

„2015 war geprägt von Krieg, Vertreibung, Flucht und Terror“, warf Niessen zunächst einen Rückblick auf das vergangene Jahr, in dessen zweiter Hälfte sich das Gemeindekollegium wegen der Abwesenheit des erkrankten Bürgermeistes anders aufstellen musste. „Eine Herausforderung, aber auch eine Selbstverständlichkeit als Team, die Arbeit des erkrankten Bürgermeisters gemeinsam zu übernehmen“, so Niessen.

Als erfreulich wertete Niessen u.a. die Eröffnung des Kulturzentrums Alter Schlachthof, in dem der Neujahrsempfang auch stattfand.

Der Neujahrsempfang der Stadt Eupen fand erstmals im Alten Schlachthof statt. Foto: Gerd Comouth

Der Neujahrsempfang fand erstmals im Alten Schlachthof statt. Foto: Gerd Comouth

Mit Blick in die Zukunft ging die Erste Schöffin auf einige Projekte ein: „Eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt Eupen, die Türme der St. Nikolaus-Pfarrkirche, wird in den nächsten Monaten instandgesetzt. Nach einer effektiv nicht sehr ansehnlichen Verhüllung werden sie in neuem Glanz erstrahlen. Gleiches gilt für den Ortsteil Hütte, der erst einmal durch die Bauarbeiten des neuen Wertzlerbades geprägt sein wird, um sich dann zu einem wahren Sportler- und Freizeitparadies zu entfalten – mit Tennisinfrastruktur, Downhillstrecken, Sport- und Freizeitbad sowie einer optimalen Anbindung an eines der schönsten Waldgebiete.“

Auch auf einige „Ideen und Visionen“ kam Niessen zu sprechen. „Die Frage, was mit dem alten Schwimmbad geschehen soll, wird uns dazu verleiten, eine Vision für den gesamten Sportkomplex Stockbergerweg zu erarbeiten. Vielleicht wird auch der eine oder andere komisch schauen, wenn im Sommer auf dem Werthplatz zwei Architekten ihre Container aufschlagen, um mit uns gemeinsam der Frage nachzugehen, was uns der Werthplatz wert ist…“

Nachfolgend eine Fotogalerie mit Bildern von Gerd Comouth vom Neujahrsempfang der Stadt Eupen am Donnerstag im Alten Schlachthof:

42 Antworten auf “Claudia Niessen: „Ortsteil Hütte wird ein Sport- und Freizeitparadies“ – Neujahrsempfang [Fotogalerie]”

  1. Ich kann verstehn, dass die Familie Bosten das Ambassador verkauft hat. Früher fanden dort Empfänge und Veranstaltungen statt. Jetzt feiern DG und Stadt Eupen nur noch im Parlamentsgebäude, im Kloster Heidberg und im Alten Schlachthof. Gegen die Macht des Staates hast du als Privatbetreiber keine Chance.

  2. Eupenmobil

    Hütte soll Sport- und Freizeitparadies werden? Und wann? Wenn unsere Politiker bis zu den nächsten Wahlen keine Zeit und kein Geld mehr haben, dann entwickeln sie „Ideen und Visionen“…….

  3. Ekel Alfred

    Werden die alten Hallen über dem Tennisplatz denn abgerissen und durch ein Parkhaus ersetzt? Reisst man denn auch gleichzeitig die Häuser im oberen Ortsteil Hütte ab, damit die LKW nicht weiterhin die Strasse blockieren (Druckereieinfahrt, ehemals Wurstfabrik Esselen)? Die LKW tun sich da richtig schwer bei den Wendemanövern, um rückwärts in die Einfahrt zu gelangen. Wird denn auch das beidseitige Parken auf der Hütte aufgehoben? Es entstehen jetzt schon genug Probleme, wenn die grösstenteils neue Gesellschaft die Kinder von der Schule abholen. Auf dem Bild ist aber auch noch Herr Baumgarten mit abgelichtet. Der hatte doch selbst gesagt, wenn die absolut unnötigen Arbeiten am Wetzlarbad nicht vor Jahresende 2015 begonnen worden sind, sollte sein Kopf rollen. Unverständlich bleibt jedoch für den Bürger, wer das alles bezahlen soll, scheinbar kann sich aber die Stadt Eupen im Geld baden, oder so….

  4. Stadtarbeiter

    Gestern war also der offizielle Neujahrsempfang. Und heute darf das niedrige Volk in den Schlachthof (sprich Lehrer und Stadtarbeiter). Kann man da nicht aus Kostengründen einen Empfang für alle Bediensteten der Stadt organisieren? Wieso 2 Neujahrsempfänge?

    • Wie bitte?

      Na die passen doch da nicht allein rein! Schauen Sie sich die Bilder doch an…soooooooo viel wichtige Menschen bei diesem Neujahrsempfang. Also ich lade z.B. auch immer meinen Versicherungsvertreter zur Neujahrsparty ein…

  5. R.A. Punzel

    „… wenn im Sommer auf dem Werthplatz zwei Architekten ihre Container aufschlagen, um mit uns gemeinsam der Frage nachzugehen, was uns der Werthplatz wert ist…“

    Sommer? 2038? Warum nicht jetzt bei ebay anbieten?

  6. Visionär

    Wenn Frau Niessen Visionen hat, sollte sie zum Arzt gehen. Solange diese Mehrheit mehr durch Inkompetenz, Arroganz und falsche Versprechungen glänzt, gehen mir die Visionen von Frau Abschiedsprämieneinsackerin-Niessen am Allerwertesten vorbei …
    Ich kann die salbungsvollen Sonntagsreden dieser überversorgten Laberer nicht mehr hören … Würg…

    • Kerstges Angela

      Was kann Frau Niessen mir ihren angeblichen „Visionen“, wenn sie nicht von der Mehrheit unterstützt wird? In meinen Augen auf jeden Fall besser „Visionen“ zu haben als überhaupt nichts. Sofern Frau Niessen Unterstützung erhalten wird, wird sie diese auch umsetzen, auf jeden Fall nicht vor sich herschieben, wie bei manch einem schon geschehen!

  7. Ekel Alfred

    @ Herbert Schnitzler, der Golfplatz existiert doch bereits, nur eine Etage höher. Wenn ich mit meinen Hunden im Binstert spazieren gehe, sehe ich doch immer wieder den langen Arm , Ihren Freund AE, ehemaliger Bürgermeister, wie der mit dem Golfschläger so rumfurtelt und schlägt dabei jede Menge Luftlöcher….

  8. Feierbiester

    Wenn die Leute mal in sich gingen mit der berechtigten Frage:
    Warum können wir nicht annähernd so gut Politik wie Feste zu feiern!?
    Da sieht man ein ums andere mal immer und immer wieder die selben Gesichter. Die kommen ja bald nicht mehr zur Bettruhe bei all den Veranstaltungen. Ob der Arbeitgeber sowas gerne sieht? Wenig Schlaf, und dann die Arbeit? Komischer Betrieb, kein Wunder das da vieles schief läuft?!

  9. Ekel Alfred

    @ ohje ohje, Sie scheinen nicht nur auf einem Auge blind zu sein, Sie kneifen auch bereits mit dem Zweiten. Empfehle unbedingt einen Augenarzt aufzusuchen. Der auf dem Vorplatz stehende Schaufellader befindet sich bereits mehrere Monate dort. Er wurde bei den Arbeiten am neu erstellten MB Berg benutzt. Mit den Sandbergen und dem Dreck, der ebenfalls auf dem Vorplatz lagert, kann man das leere Becken füllen und planieren. Vorher sollte man aber dem Stadtrat, sowie der gesamten Politik-Prominenz in OB die Gelegenheit geben im Wetzlarbad unterzutauchen. Dieses Angebot wird bestimmt gerne angenommen und deren Zustimmung finden….

  10. Ich wohne da

    Und ich würde mir wünschen, dass sich die Damen und Herren Stadtpolitiker ein ordentliches, für die Anwohner tragbares Verkehrsführungskonzept überlegen. Angefangen mit Unterbindung des beidseitigen Parkens und endend mit der Reduzierung des LKW-Verkehrs im Ortsteil Hütte.

  11. ich hab da noch was!

    Wenn ich entlang der Hütte geh, tut mir der Anblick schon recht weh, war dies doch mal der Unterstadt wohl schönster Fleck, nach dem unsinnigen Abriss der Schule ist bald auch noch die ehemalige Stiftung „WETZLARBAD“ und viele Anwohner weg….

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