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Covid-Absage, Covid-Boykott und Abbruch wegen dichten Nebels: Chaotischer Samstag in der belgischen Division 1A

Illustrationsfoto: Shutterstock

Chaotischer Samstag in der Jupiler Pro League: Zwei Spiele fanden wegen Corona nicht statt, und eine andere Partie musste nach einer Halbzeit wegen dichten Nebels abgebrochen werden.

Nachdem das Spiel zwischen Zulte Waregem und Ostende bereits wegen zu vieler Covid-Fälle abgesagt worden war und der KV Mechelen aus Protest gegen die Entscheidung der Pro League, die Begegnung nicht abzusagen, bei OH Löwen erst gar nicht angetreten war, wurde das Aufsteiger-Duell zwischen dem RFC Seraing und Tabellenführer Union St. Gilloise nach einer Halbzeit beim Spielstand von 0:2 abgebrochen.

Der Grund war diesmal aber nicht Covid, sondern der dichte Nebel im Pairay-Stadion. Zwar wurde die erste Halbzeit gespielt, wenn auch bei sehr schlechter Sicht, aber in der Pause hatte Schiedsrichter Wesli De Cremer ein Einsehen und pfiff die zweite Halbzeit erst gar nicht an.

Zu diesem Zeitpunkt stand es in Seraing 0:2, obwohl der Spitzenreiter seit der 13. Minute nach dem Platzverweis von Jonas Bager in Unterzahl war. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:1 durch ein Tor von Deniz Undav (5.). Und obwohl mit einem Mann weniger erhöhten die Gäste in der 26. Minute auf 0:2 durch Dante Vanzeir.

Die zweite Halbzeit wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt mit 11 gegen 10 Mann beim Stand von 0:2. Die zweite Halbzeit wird bereits am Dienstag um 20 Uhr bestritten.

Auch im Jan-Breydel-Stadion von Brügge herrschte am Samstagabend Nebel, aber das Spiel zwischen dem FC Brügge (mit seinem neuen Coach Alfred Schreuder) und St. Truiden (noch ohne Neuzugang Shinji Kagawa) wurde wie geplant angepfiffen, zumal sich der Nebel bei Spielbeginn wieder verzog. (cre)

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