Notizen

Chaotische Zustände durch Streikaktionen in der Provinz Lüttich

19. Oktober 2015: Auf der Autobahn E40 im Großraum Lüttich ging gar nichts mehr. Die Autobahnblockade von damals hatte ein gerichtliches Nachspiel. Foto: Belga

Der Aufruf zum Streik durch die sozialistische Gewerkschaft FGTB hat am Montag vor allem in der Provinz Lüttich zu chaotischen Zuständen geführt. Im öffentlichen Nahverkehr wie auch auf Teilen des Autobahnnetzes gab es erhebliche Störungen.

Etwa 200 Streikende blockierten am frühen Montagmorgen die Autobahn E40 auf Höhe von Herstal und Cheratte in beide Fahrtrichtungen. FGTB-Mitglieder zündeten auf der E40 Feuer. Autofahrer versuchten, die Blockaden zu durchbrechen. Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten.

Auch auf der Autobahn A604 kam es auf Höhe des Lütticher Flughafens wurden Blockaden errichtet.

Der Streik bei der TEC und bei der Bahn führte dazu, dass viele Berufstätige, die sich sonst mit dem Bus oder dem Zug zur Arbeit begeben, aufs Auto umsteigen mussten, weswegen auf den Straßen am Montag noch mehr los war als sonst.

Straßenbelag beschädigt

Um die Mittagszeit wurden auf der E40 die Blockaden aufgehoben. Es werde jedoch noch eine ganze Weile, bis dass sich der Verkehr wieder normalisiert hat, zumal auf der E40 bei Cheratte der Straßenbelag durch brennende Reifen arg beschädigt worden sei, berichtete Sudpresse.

Das Busdepot der TEC an der Herbesthaler Straße in Eupen am Montag. Foto: ODDie Wallonische Region will wegen der Schäden, die angerichtet wurden, Anzeige erstatten. Das erklärte Regionalminister Maxime Prévot (CdH), zuständig für den Straßenbau.

Kein Bus der TEC verließ am Morgen das Depot an der Herbesthaler Straße in Eupen, weil der Ausgang von Streikposten bewacht wurde. Die Linie 14 von Aachen nach Eupen fuhr nur bis zum Grenzübergang Aachen-Köpfchen.

Die sozialistische Gewerkschaft protestiert gegen die Politik der Regierung Michel. Bei der SNCB richtet sich der Arbeitskampf der FGTB gegen die geplanten Sparmaßnahmen. (cre)

55 Antworten auf “Chaotische Zustände durch Streikaktionen in der Provinz Lüttich”

  1. Réalité

    Zustände wie im alten Rom! Als wenn die Bürger dafür könnten. Schöne Reklame für unser Land. Sollten miteinander reden als solchen Quatsch zu machen. Geht vor den Häusern der Politiker, denn die sind mit verantwortlich, aber lasst das Volk in Ruhe!

  2. schmalspurdenker

    Unsere Straßen sind schon in einem desolaten Zustand und die Baustellen an den Autobahnen sorgen bereits für Staus; wenn man dann auch noch selbst die Fahrbahndecke mit Mahnfeuern mutwillig zerstört, schneidet man sich nur selbst ins Fleisch = die Kosten trägt die Allgemeinheit, selbst wird man die Störungen durch die Reparaturarbeiten spüren, vom eigentlichen Effekt eines Streiks bleibt nichts übrig.

    Das Streikrecht ist völlig in Ordnung, doch geht diese Sachbeschädigung deutlich zu weit. Die Verantwortlichen und Initiatoren sollen strafrechtlich belangt werden!

  3. senfgeber

    Es ist wohl so, dass in „unserer“ Provinz („forcer l’avenir“) die öffentliche Ordnung nicht gewährleistet werden kann, wenn sich solche Zustände ereignen.

    Kurzum, das ist wieder mal ein Lehrstück von belgischem Dreck in Reinform.

  4. senfgeber

    Nachtrag: Es ist natürlich eine gute Sache, wenn gemästete Staatsbetriebe verschlankt werden. Wenn es dann Probleme gibt, sollte man an Privatisierungen denken.

    Verkehrsleistungen im Schienenverkehr sollten dann europaweit ausgeschrieben werden, denn es ist zahlenden Kunden (und Steuerzahlern) nicht zuzumuten, so etwas hinzunehmen.

    Bei privaten (nicht staatlichen) Dienstleistern ist das Angebot besser und Streiks inexistent. Die Ausschreibungen werden wiederholt, so dass die Besten zum …. Zuge kommen. In Wallonien utopisch, da bleibt nur auf die flämischen Selbstreinigungskräfte zu hoffen.

  5. Böse Zunge

    Bin kein Jurist aber; Erregung öffentlichen Ärgernisses, Zerstörung fremden Eigentums, Freiheitsberaubung, eventuell Körperverletzung… da kommt ganz schön was zusammen.
    Sind die Gewerkschaften tatsächlich so schwach oder frustriert, dass sie auf solche Mittel zurückgreifen müssen um sich Gehör zu verschaffen?
    Ein Armutszeugnis !
    Schäme mich passives Mitglied der Fgtb zu sein.

    • Das ist das Problem: Gewerkschaften können tun was sie wollen. Sie werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Deshalb können sie ja auch an Streiktagen ihre kriminelle Energie ausleben ohne Angst vor Strafen.

  6. Ostbelgien Direkt

    ZUSATZINFO: Um die Mittagszeit wurden auf der E40 die Blockaden aufgehoben. Es werde jedoch noch eine ganze Weile, bis dass sich der Verkehr wieder normalisiert hat, zumal auf der E40 bei Cheratte der Straßenbelag durch brennende Reifen arg beschädigt worden sei, berichtete Sudpresse.

  7. Mischutka

    Genau wie @Réalité (12.12 Uhr) schreibt : Was können die Bürger dafür ?
    Auch wenn viele Leute auf das Auto umsteigen „müssen“ : nicht jeder Bürger hat ein – bzw. mehrere Autos. Denken wir mal an unsere älteren Mitbürger, an die Kinder. Da kommen wieder einmal viele Menschen nicht zu wichtigen Terminen (und haben evtl. auf einen solchen lange warten müssen), nicht zum Arzt, nicht zur Schule, nicht zu wichtigen Gesprächen usw. Und ein Taxi ist wohl sehr schwer zu kriegen, so wie ich eben gehört habe. Und nicht jeder davon hat jemand, der mit seinem privaten Auto „Taxi“ spielt. (weil viele Autobesitzer ja selbst unterwegs sind). Ich habe vor ca. 2 Stunden mit einer Dame gesprochen, die Montags immer nach Welkenraedt zum Markt fährt (mit ihrem Auto und aus familiären Gründen). Die Marktleute hätten alle geschimpft wie der Teufel, wenn dieser den Papst sieht. Es seien höchstens 10 Personen dort gewesen. Und die Händler bekämen nicht mal ihre Unkosten rein.
    Und was die Sachbeschädigungen auf der Autobahn betrifft : da sollen sie Verursacher mal gefälligst wieder alles selbst, auf eigene Kosten, in Ordnung bringen, ehe sie für eine Weile in die Zelle müssten. Denn den Randalierern gehört das Beschädigte ja nicht, sondern der Allgemeinheit. (Staat/Steuergeld).
    Ja, weshalb sprechen die nicht vernünftig mit den Politikern oder demonstrieren vor ihren Büros (ohne Sachbeschädigung). ? Beispiel : Wenn ich hier einen Kommentar schreibe und jemand „knottert“ mich dafür aus, bekommt er/sie von mir eine Antwort – auch wenn ich jede Meinung akzeptiere. Ich schreibe : „ER/SIE bekommt eine Antwort. Aber ich gehe nicht zum Nachbarn und verbrenne dem seinen Grünkohl im Garten. Ich gehe auch nicht zum Bäcker und werfe dem sein Reklameschild für besonders leckere Brötchen ins Schaufenster….. (ich habe fertig – würde jetzt Giovanni T. schreiben).
    MfG.

  8. Heinz Günter Visé

    Sehr gut geschrieben lieber Mischutka. Bin ganz Deiner Meinung. Bin NIE in eine Gewerkschaft
    eingetreten und habe für meine Rechte immer selber gekämpft. Manche frühere Kollegen haben
    geglaubt allein die Zugehörigkeit zu einer Organisation, welche deren Stellen und Arbeit sichern
    sollte, würde sie unantastbar machen. Aber Pustekuchen, als es sich drauf ankam, sprangen
    sie dennoch „über die Klinge“. Einziger Gewinner waren die Vielversprecher , welche ihnen einen
    imaginären Kündigungsschutz vorgegaukelt hatten und sich somit die Taschen mit Beiträgen füllten.
    Zu allem was heute mal wieder passiert, kann ich nur sagen “ PFUI DEIBEL“ Kommt zur Vernunft !
    Erreichen werdet Ihr eh NIX. Ihr schadet nur Eurem eigenen Ansehen und frustriert viele Menschen….

    • Mischutka

      @ Heinz Günter Visé :
      Ja, lieber Heinz Günter : dem ist nichts mehr hinzu zu fügen…. Früher wurde zwar auch gestreikt, aber sich SO zu benehmen – das gab es wohl noch nie. Wenn das so weiter geht, zünden die noch ganze Häuser an. Und weist Du was die erreicht haben : im DEUTSCHEN (!) Fernsehen gesendet zu werden, damit jetzt MILLIONEN von Menschen sagen : „Nä, wat es dat ene Krow, die Belgier“…. Damit meinen die nicht die „einfache“ Arbeitsniederlegung, sondern was da angestellt wird……
      MfG. und eine schöne Woche !

      • Harie's Kommentar

        Sehr gut geschrieben Herr Visé und Mischutka. Schließe mich gerne Ihrer Meinungen an. Das ist willkürliches Beschadigen von Allgemeingut.. Nicht alles ist mit dem Streickrecht zu rechtfertigen. Jeder einfache Bürger säße nach diesen Aktionen jetzt schon vor dem Untersuchungsrichter. Weiß jemand, welche Folgen überhaupt nach den letzten Streikaktionen getroffen wurden?

  9. Was man sich im Namen einer Gewerkschaft alles erlauben darf….UNMÖGLICH!!!!!
    Die fackeln alte Reifen auf Autobahnen ab,und unser Staat schaut zu…!Wer darfs bezahlen? Dreimal darf man raten…
    Eine Frage:Wie lange dauert es bis die Polizei auftaucht,wenn ich bei mir hinterm Haus einen Reifen verbrenne??
    Und wieviel kostest dann dieses Vergehen???

    Aber unsere Gewerkschaftsheinis sind noch stolz da drauf…faseln von einem ‚Erfolg auf ganzer Linie‘
    Armes Belgien….

  10. Ist der Aufruf zu Landfriedensbruch und schwerer Eingriff in den Strassenverkehr in Belgien kein Straftatbestand mehr? Beides sind, meines Wissens nach, Offizialdelikte deren Verfolgung der Staatsanwaltschaft von Amts wegen und ohne konkrete Anzeige obliegt. Wann werden endlich Ermittlungen und Strafverfahren gegen die Rädelsführer eingekleitet?

    • Die FGTB ist die Schlägertruppe der PS. Die PS würde ihre Machtbasis in der Wallonie verlieren wenn sie konsequent gegen diese Leute vorgehen würde. Von daher sind der Justiz (ist ja weisungsgebunden) die Hände gebunden. Ein Staatsanwalt der gegen die FGTB Chaoten ermitteln würde, könnte demnächst im hintersten Winkel der Wallonie Strafzettel abheften….

    • Blauäugig

      Ich selbst finde diese militanten Streikaktionen zum ko….! Dieses grinsende, selbszufriedene Gesindel in roten (manchmal auch in grünen oder blauen) Jäckchen, wenn sie sich bei dieser Gelegenheit mal so richtig austoben können.

      Natürlich wirft dies ein schlechtes Bild auf die Ordnungshüter, die dem zum Teil tatenlos zusieht (zusehen muss). Ich persönlich glaube, dass es vielen in den Fingern juckt, weil sie nicht eingreifen dürfen.

      Aber weshalb nicht? Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass bei angekündigten Streiks und Demos jeweils ein Politiker (Bürgermeister, Bezirkskommissar,….) die Verantwortlichkeit trägt, ob die Polizei eingreift oder nicht. Dass die sich nicht die Finger verbrennen wollen, wenn gegen ihre eigenen politischen, randalierenden Kumpel vorgegangen werden soll, das ist ja wohl klar.

      Solange die Gewerkschaften politisch verfilzt sind und nicht nur das Schicksal der brav zahlenden Mitglieder im Auge behält, wird sich da wohl leider nicht viel ändern.

  11. 4701 Kettenis

    Es sind immer wieder dieselben Fratzen die mit den Händen in der Tasche die Fresse gross aufreissen und die andern an Arbeiten hindern…Traurig und das im Jahr 2015…dafür müsste es fristlose Kündigungen hageln…

  12. Réalité

    Eine Schande für unser Land solche Chaoten! Sollten bei Ihren Parteigenossen/innen antanzen und Paletten und Reifen verbrennen! Die hätten es eher verdient! Da sollte mal hart durch gegriffen werden! Würde danach sehr schnell aufhören!

  13. Sicher ist nicht richtig was da passiert ist ! Aber was bekommen wir Belgier denn ausser neuen Steuern und Abzocke geboten? Wenn man seinen eigenen Leuten den Hals so zudreht muss man sich nicht wundern das so mancher am Rad dreht . Wenn die Affen Geld brauchen was passiert denn dann ? Sprit rauf, Zigaretten rauf und ab Januar will uns Tante de Block vorm Zucker retten ! Natürlich mit der neuen Steuer :-) Hat sich schon mal jemand unsere „Modelministerin“ angesehen? Will man ein Auto anmelden wird einem schwindelig wegen der tollen Anmeldesteuer ! Nee nee nee wir werden von vorne bis hinten belogen und zwar richtig !!! Aber wie gesagt ist das kein Grund für so eine Aktion .

  14. Bien que les syndicats ne disposent pas de la personnalité juridique en Belgique…. will heißen eine Gewerkschaft kann nicht angeklagt werden! Jeder Dorfverein hingegen ist eine „personnalité juridique“ und somit für seine Aktionen justiziabel. Die Politik (notament la PS…) fördert also solche Chaoten in dem man die sie tragende Organisationen ausserhalb der Gerichtsbarkeit stellt. Vielleicht könnte Herr Klos mal etwas darüber schreiben statt über die gefühlte Bedrohung durch TTIP….

    • Johann Klos

      Bei allem Respekt ffür das Streikrecht: Jeder in diesem Land hat sich an die Gesetze zu halten.

      So langsam sollte man von politischer Seite über die Abänderung der juristischen Nichtbelangbarkeit von Arbeitnehmervertretungen nachdenken.

      • Werter Herr Klos,

        sind es nicht Ihre „Gesinnungsgenossen“ die da zündeln?

        @ Kleine Leute

        Wir sind keine leinen Leute, wir haben nur ein kleines Einkommen! Wenn die „kleinen Leute“ sich darauf besinnen würden wer sie sind und was sie wert sind würde es sicher anders hier aussehen. Leider ist es immer noch leichter sich verbal aiszutoben statt anzupacken.

        • Marc Van Houtte

          Lieber EdiG
          Herr Klos sieht sich als PS Mittglied nicht als Sozialist sondern als Sozialdemokrat wahrscheinlich braucht er diesen Irrglauben um im PS Sumpf irgentwie zu überleben. Er weiß sehr genau das er sich selber belügt und verwässert seine PS Verankerung in mehr oder weniger guten Leserbriefen. Wenn er aber Zuviel Kritik über KHL den Großen gibt oder die Sozialisten zieht er sich zurück und schreibt einen neuen Leserbrief. Die Debatte mag er nicht mehr.

          • Werter Herr Van Houtte,

            aber nicht doch, Herr Klos ist ein echter Sozialist er hat wie alle seine uns regierenden Stammesgenossen inzwischen den Spagath zwischen Theorie und Praxis kultiviert. Er weiß zu unterscheiden zwischen Marx und Murx. Marx ist Theorie.

          • Johann Klos

            Werter Herr Van Houtte,

            Ich debattiere gerne, nur macht es keinen Sinn mit „Anonymous“ zu debattieren. Sie gehören zu den Wenigen die den Mut aufbringen mich mit ihrem ganzen Profil anzusprechen . Dafür danke.

            Es gibt keine Tabuthemen für mich – es gibt wohl Themen die mich am ……vorbeigehen.

            So wie diese Debatte.

            Was gestern dort passiert ist bezeichne ich Johann Klos als eine große Schweinerei und das lässt sich mit verstecken hinter dem Begriff „kleine Leute“ nicht entschuldigen.

            Es gibt keine kleine Leute sondern zu viele die sich hinter diesem Begriff verstecken damit sie nicht solche Parasiten wie die Gestrigen nicht in den Allerwertesten treten müssen.

            Reicht Ihnen diese Stellungnahme eines Sozialdemokraten.

  15. Jockel Fernau

    Praktisch, so ein Montagsstreik, wenn man Sozialist ist. Man kann aus der Sonntagnacht gleich besoffen zur Autobahn torkeln bzw. wird hingefahren. Dann zeigt man, während man weiter dem einzig wahren InBev-Produkt fröhnt, völlig Unbeteiligten, wie der ejte Sossialiss seiner Verhähältnis ssssuuu Demokratingsbums iss. Nachdem man dann weiter gesoffen, ein paar Autos verbeult, Gesichter der eigenen Fratze gleich geprügelt und diverses Allgemeingut zerstört hat, gibts ein Süppchen. Und dann ist man mittags müde und durstig. Zudem ist es kalt. Also ab in die nächste Kneipe, weitersaufen. Und morgen geht der aufrechte sozialistische Kämpfer dann ganz bestimmt zum Vorstellungsgespräch bei der Reinigungsfirma, die nur staatliche Aufträge erhält. Natürlich nur, wenn er nicht verpennt. So wie die letzten zwanzig Mal. Forcer l’avenir! Faut bien forcer… pour que ça bouge un peu.

  16. Es reicht!

    WO WAR DIE POLIZEI.
    Wenn ich versuchen würde einen Autoreifen anzuzünden würde dies für mich ein sehr teures Vergnügen. Wieso kritisieren die GRÜNEN diese Vorgehensweise nicht oder ist denen mittlerweile die Umwelt egal? Auf den Fotos qualmte es schon stark!
    Eine Autobahn zu sperren geht schon mal gar nicht. Dies ist reinster TERROR. Hoffe nur das dadurch keine Rettungstransporte in die Uniklinik von oder nach den Krankenhäusern in der DG betroffen waren?

  17. Penssionierter Bauer

    Die Sozies kapieren genausowenig wie die Bauern der MIG , dass die Welt sich dreht und das wir keine nationale Wirtschaft mehr haben.Fast ein jeder nutzt die Globalisierung , denn viele der Streikenden fahren keine europäischen Autos.Wie ignorant sind die Beschäftigten dieser hoch subventionierten Unternehmen namens Tec , SNCB und Konsorten .Bei mir brauchen die Typen der Müllabfuhr zu Weinachten nicht klingeln , denn es gibt von mir nichts mehr für diese ……. .

  18. Ostbelgien Direkt

    ZUSATZINFO: Die Wallonische Region will wegen der Schäden, die von den Streikenden angerichtet wurden, Anzeige erstatten. Das erklärte Regionalminister Maxime Prévot (CdH), zuständig für den Straßenbau.

  19. 4701 Kettenis

    Ja Wow..gegen Wen denn Anzeige erstatten?
    Eine Gewerkschaft ist ja nicht greifbar…und die Polizei durfte ja nicht eingreifen…Ein Trauerspiel…

    Sie können ja mal Morgen früh probieren ein Lagerfeuer auf der E40 zu machen…dann sind die bewaffneten Bettler da…

  20. Kleine Leute ...

    … drücken hier ihren Unmut aus über andere kleine Leute, die die Interessen der kleinen Leute auf gewaltsame Art und Weise zur Sprache bringen. Die Bevölkerung – Otto Normalverbraucher – zerfleischt sich gegenseitig. Da gibt es Einige (oder ein paar) die das Ganze – von oben herab – mit einem spöttischen Lächeln betrachten, denn sie haben ihr Ziel erreicht. Die Masse zankt sich und die wirklich Einflussreichen machen was sie wollen, auf Kosten … der kleinen Leute.
    Gewalt ist wahrscheinlich keine Lösung, aber welche Möglchkeiten bleiben dem … kleine Mann?
    Der immense Schaden, der durch die wirklich Einflussreichen (Kurs- und Zinsmanipulationen, Umweltskandale, kriegerische Auseinadersetzungen, …) angerichtet wird, ist auch auf Gewalt und Willkür aufgebaut. Ganz sicher ist dieser Schaden bedeutender als derjenige, der duch ein paar verbrannte Reifen verursacht wird. Der durch diese „Einflussreichen“ verursachte Schaden wird auch irgendwie bezahlt, jedoch nicht vom Verursacher (Aktionär z.B.), sondern … auch vom „kleinen Mann“.

    • Réalité

      Ihr Kommentar stimmt, Kleine Leute! Die Politik selbst steht bei vielem Ungerechten, Durcheinander und Ursachen selbst zur Debatte! Aber leider kommen gerade dort die Verursacher und Schuldigen zu allermeist ungeschoren davon! Ihr Tettungsschirm, die Immunität, bewahrt sie vor den Folgen! „Der kleine Mann“ ist dagegen nur ein „Knirps“, er wird immer nass, egal wie es geht! Und seine Brieftasche auch!

  21. Willy Münstermann

    Ich muss dem pensionierten Bauer recht geben, den Bauern haben ihre Streiks so gut wie nichts gebracht. . Mancher Bauer hat für viel Geld Sprit verfahren um sehr, sehr wenig zu erreichen.Am Verhandlungstisch kann man unter Umstände Erfolge erzielen.

  22. ist doch so!

    Da eine Gewerkschaft keine „Körpergesellschaft“ ist, wird es schwierig sein, diese zu verklagen. Es sei denn, der Ankläger ist bereit, gegen jedes einzelne Mitglied Anklage zu erheben, und diesen Schritt wird er sich sicher gut überlegen.

  23. Vereidiger

    Gerade die tiefrot gefärbten Gewerkschaften handeln nach dem schlichten, aber eigentlich kriminellen Prinzip: Gebt unseren Leuten was, sonst machen wir so viel Schaden, dass ihr euch wünschen würdet, ihr hättet sofort das Doppelte gegeben… Schutzgelderpresser und Mafiabanden handeln ähnlich!
    Da werden trinkfeste Hitzköpfe angestachelt, um zur besten Arbeitszeit ihre schlechten Manieren zu zeigen, indem sie einen lächerlichen, mit Bier begossenen Aufstand probieren. Bei ihrem „Kampf“ gegen Windmühlen ergötzen sie sich am Gestank von Reifenfeuer und an zerberstendem Glas… Und mit solchen Leuten soll ein zukunftsfähiges Land aufgebaut werden?!
    Angesichts solcher Auswüchse muss schleunigst eine Regelung her, die jegliche Bockade von Durchfahrtsstraßen und Schienenwegen wie eine schwere Verkehrsübertretung mit höchsten Geld- und Freiheitsstrafen belegt. Und sowieso müsste das Vermummungsverbot auch hier durchgesetzt werden…

  24. Willy Münstermann

    An ich hab da noch was, Wenn der Markt nichts hergibt, kann sowohl die Wallonische Region, der Staat noch die EU viel beisteueren, da dort überall die Kassen leer sind. Das zugesagte Geld ist nur ein Trpfen auf einem heissen Stein.

  25. Sehr beschädigte Autobahn durch Feuer, von „Streikenden Sozis“ gelegt, muss auf Kosten der „Urheber“, bzw. des sehr „dick bezahlten“, Reichen, wie GOBLET = Sozi Gewerkschaftsführern oder aus Sympathie durch „reiche Sozis“, diese „falschen Fü…“ repariert werden…
    Echter Sozialismus = sehr nötig, aber nicht diese „Sozi-Schmarotzer“ weltweit… , eine Plage! Echter, selbst gelebter Sozialismus (wenig besitzen…) ist in der Idee richtig, aber Anwender sind Egoisten, nur auf ihr Einkommen = Wiederwahl bedacht.
    Siehe „Direktoren-Pension vom Eupener Talsperren-Direktor CRUCKE“, ein „armer Sozialist“!

  26. Carl Schumacher

    Dazu noch eine Meldung: durch die Blokade der Autobahn wurde ein (spezialisierter) Chirug aufgehalten der wegen eines dringenden Eingriffs zum Krankenhaus gerufen wurde. Resultat : er erreichte das Krankenhaus mit 45 minütiger Verspätung, die Patienten (eine dänische Touristin) verstarb während der Operation. Das Krankenhaus macht die (durch die Blokade verursachte) Verspätung für den Tod der Patientien verantwortlich und hat Anzeige wegen Todschlags hinterlegt. (Le Soir)

  27. Réalité

    Ja, Herr Van Houtte, kann Ihnen nur recht geben. Ich warte heute noch auf mir vom Herrn Klos versprochene Stellungnahmen über Klüngel und Parteienfilz von vor ein paar Monaten!
    Gerade die PS war auf dem Gebiet führend.
    Was die Streikenden betrifft, sie sollten sich an die Personen wenden die das verantwortlicht haben, ihre Unmut. Das Volk, die durch fahrenden Autofahrer usw , die sind das nicht schuld. Müssen wohl drunter leiden. So wie bei vielem.

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