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CdH-Chef Lutgen in der Kritik: Milquet durch zwei Ministerinnen ersetzt

Dieses Archivbild von Oktober 2013 zeigt CdH-Präsident Benoit Lutgen (Mitte) bei einem Treffen in Wiesenbach mit den CSP-Politikern Luc Frank, Pascal Arimont, Robert Nelles und Herbert Grommes (v.l.). Foto: CSP

CdH-Chef Benoit Lutgen hat durchgesetzt, dass die in der letzten Woche zurückgetretene Ministerin der Französischen Gemeinschaft, Joëlle Milquet, durch zwei neue Ministerinnen ersetzt wird. Und das Ganze ist laut Lutgen kostenneutral. Wie das möglich sein soll, kann sich niemand so recht erklären.

Marie-Martine Schyns aus Herve und Alda Greoli aus Spa sind die beiden neuen Ministerinnen. Maria-Martine Schyns war bereits Unterrichtsministerin in der letzten Legislaturperiode.

Die Zahl der Minister der Wallonischen Region und Französischen Gemeinschaft steigt damit von 13 auf 14. Für die gleichen Zuständigkeiten begnügen sich die Flamen mit 9 Ministerposten.

Laut Experten kostet der Spaß den Steuerzahler in Wirklichkeit 600.000 Euro mehr pro Jahr, was von Seiten der CdH jedoch bestritten wird.

22 Antworten auf “CdH-Chef Lutgen in der Kritik: Milquet durch zwei Ministerinnen ersetzt”

  1. Meister Krause

    Das übel setzt sich fort, unmoralisch aber legal. Diese Lösung ist nicht tragbar in Zeiten in denen das Geld hinten und vorne nicht reicht. Auf alle Ebenen muss der Apparat verschlankt werden und dies dringend !

  2. werte cdh-CSP
    in der heutigen Zeit setzt ihr die falschen Akzente – ihr wollt euch nur die Taschen voll machen anstatt ein Zeichen zu setzen.
    Was könnte man mit dem Gehalt der zweiten Ministerin anstellen? Und die zusätzlichen Mitarbeiter(innen), die angestellt werden müssen (keine Mehrkosten für den Bürger???).
    Kein gutes Zeichen eurerseits, und dann fragt ihr noch, warum ihr in den Umfragen immer mehr und mehr verliert.

  3. Blauäugig

    …und nicht zu vergessen: diese beiden neuen Minister erhalten später eine dicke Mehr-Rente für die Zeit, die sie als Minister (un)tätig waren.
    Aber angeblich alles keine Mehrkosten für den Steuerzahler. Pfui Wallonie, pfui CDH. Ihr seid keinen Deut besser als eure roten Genossen!

  4. Marcel Scholzen

    Politik machen bedeutet folgendes : dem einen was holen, um es dem anderen zu geben und vor allem sich selber nicht vergessen.

    Was hier passiert ist typische Pöstchenpolitik, die die meisten Menschen verabscheuen. Da hatte eine der Damen bestimmt zur Zeit keinen Job und es wurden dann gleich zwei Mïnisterinnen ernannt. Ein Bärendienst an der Demokratie und Wasser auf die Mühlen der rechts- oder linksradikalen Parteien.

  5. Réalité

    Herr Scholzen, der eine machts so, der andere ebenso! Diese Gilde hat schon lange ihren guten Ruf verloren. Grosse Reden vor den Wahlen. Danach schnellstens untereinander die Posten verteilt. Damit ja jeder genug und die besten davon kriegt. Dann haben sie freie Bahn. Verkaufen dann dem Wähler gleich zwei Posten zum Preis von einem. Sind die Leute doof, oder wie oder was?! Als wenn der Bürger denen noch etwas glaubte!? Soeben las ich in „la Meuse“ :
    Ein Minister kostet dem Steuerzahler 600.000 € pro Jahr, Chauffeur und Taxi inlklusive.
    Nun, da wir deren ja Vier davon haben, ist ja schnell zu rechnen was das uns kostet.
    Wir haben deren ja noch eine grosse Armada im Restland.
    Armes Belgien, wo geht das noch hin!? Den Bach runter!

    • Der Einarmige Bandit aus dem Ourtal

      @ Realite ; Wo geht das noch hin bemerken sie in ihrem Text . Das geht soweit , das unsere Kinder uns später auf den Gräbern spucken kommen , das wir sie auf die Welt gesetzt haben . Bei all dem was sich momentan abspielt , sei es in der Politik oder Sozialem Bereiche , da bleibt nichts mehr positives zu erwarten . Die Gierigen aus der Politik tanzen immer mehr aus der Reihe , um sich die Taschen voll zu machen und im Sozialem Bereiche fehlt es vorne und hinten , um die Armut zu bekämpfen

  6. Die CSP sollte sich von Lutgens Machenschaften öffentlich distanzieren. Würde jemand in der DG einen ausscheidenden Minister durch zwei andere ersetzen, würde die CSP ein Riesentheater veranstalten.

    • R.A. Punzel

      @Meister Krause: So isses, früher, als ich noch im Rückgrat meines Vaters Aufzug fuhr, also noch nicht gezeugt war, soll es noch ehrliche Politiker gegeben haben, Der olle Henri Spaak (o.s.ä) soll einer gewesen sein…… Die politische Welt ist doch besser beworden, viel besser. Warum? Normal. Die überführten Verbrecher werden von der „belgischen, unabhängigen Justiz“ höchstens zu Bewährungsstrafen verurteilt.

      Warum? Normal. Noch Fragen: Renogen, z.B, auf der Kaiserbaracke verpestet nicht nur Erdogan-Schumachers Reich, sondern die gesamte Eifel. Wohl ausgenommen Herresbach, da wohnt der Ameler „Boss“.

      • R.A. Punzel

        Vergass zu erwähnen, dass ich später, als Strassenbenutzer deren Zustand bemängelte, mein Erzeuger meinte: Warum? Normal. Die Aufträge werden in Verviers, Hotel Amigo (Bayerns abgenippelter Landesvater lässt grüßen) ausgehandelt. Wo der Malmedyer Teerfrabikant nun die Steuerzahler durch seine Connections zur Kasse bitten lässt, weiß man, aber das verrate ich (noch) nicht.

        Warum? Normal. Ich hoffe darauf, dass die verantwortliche politische Bande sich, in Bedewes Schäglöchern den Hals endlich bricht.

    • Jongleur

      Dann kommen die viel gerühmten Buchungstricks zum tragen Atheist. Irgendwie kriegen die das schon hin, damit der Bürger wieder mal sagt: das sind noch richtige Politiker, die müssen wir wählen!

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