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Bus- und Bahnfahren in Luxemburg ab 2020 gratis

Ein Zug passiert eine Brücke in Luxemburg-Stadt. Foto: Shutterstock

Bahn- und Busfahren wird in Luxemburg vom ersten Quartal 2020 an kostenlos sein.

„Luxemburg wird das erste Land der Welt sein, in dem man den öffentlichen Nahverkehr spontan oder geplant nutzen und überall ein- und aussteigen kann, ohne sich Gedanken darüber zu machen, welche Fahrkarte man am besten kauft“, sagte Premierminister Xavier Bettel am Dienstag während seiner Regierungserklärung vor dem Parlament des Großherzogtums. „Das steht uns einfach gut zu Gesicht und trägt enorm zum Image und zur Attraktivität Luxemburgs bei“, fügte er hinzu.

Der Gratis-Nahverkehr ist Teil des politischen Bemühens, die Verkehrsprobleme des Landes zu entspannen: Jeden Tag pendeln rund 200.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Belgien zur Arbeit nach Luxemburg. (dpa)

13 Antworten auf “Bus- und Bahnfahren in Luxemburg ab 2020 gratis”

    • DenAhlen

      Was man sich leisten kann ist letztlich auch eine politische Entscheidung, auch in Luxemburg. Die haben entschieden weniger in Strassen und mehr in den Öffentlichen Verkehrsmittel zu investieren, nun muss nur noch jemand damit fahren…

      • in der DG, sorry, in Ostbelgien, investiert man lieber in Prachtbauten für zuviele, deutlich überbezahlte Politiker (überbezahlt in Bezug auf deren Leistung natürlich). Für das Budget könnten seeeeehr viele Busse gratis durch das Land fahren….

      • Walter Keutgen

        DenAhlen, immer, wenn ich früher beruflich und jetzt privat in Luxemburg-Stadt war, habe ich gestaunt wie viele voll besetzte Linienbusse dort fuhren. Außer einigen Linien der Stadt Luxemburg und der CFL werden sie von privaten Unternehmen befahren. Die Busse sind neu, mit komfortablen Sitzen und auf längeren Strecken (aus den Vorstädten) mit dezenter Musik beschallt. Vielleicht eine Idee, die TEC abzuschaffen und Subunternehmer zu verwenden. Die Straßen sind nicht voller Verkehrsberuhigungserhöhungen und enger Rondelle, gut für den Rücken und das Schwindelgefühl. In Luxemburg sind sie dabei, eine Straßenbahn zu bauen. Ist ja grüner. Verbraucht aber viel eigenen Platz. Trolleybusse täten es auch, da bräuchte man nur die Oberleitung zu bauen und könnte für dasselbe Geld mehr Linien anlegen.

        Wenn es stimmt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel zu 90% subventioniert sind, macht es Sinn, sie gratis zu machen. Dann spart man die ganze Infrastruktur und Kontrolleure für die 10%, d.h. es kostet Luxemburg nicht 10% sondern wenig. Die Luxemburger können halt rechnen, deshalb bezahlt man dort so wenig Steuern.

  1. Walter Keutgen

    Vor 20 Jahren glaube ich, hatte Hasselt das eingeführt. Noch aktuell? Kommentar eines Direktors des Brüsseler Verkehrsbetriebs: Hasselt mit seinem leichten Netz kann sich das leisten, Brüssel mit seinem dichten Netz nicht.

        • DenAhlen

          Er kennt mit Sicherheit die Zahlen und kennt die Schwächen, aber er trifft die politischen Entscheidungen nicht! Brüssel ist die grösste Stadt und Hauptstadt des Landes, Sitz der EU und der Nato. Damit will ich sagen: DA ist Geld! Brüssel ist, nach London, die reichste Stadt Europas! Jeden Morgen sind der Autobahnring und die Zufahrtsstrassen dicht. Die STIB bekommt 20 % des Budgets der Region Brüssel (250 Millionen Euro). Wenn Brüssel WOLLTE, dann könnte es kostenlosen ÖPNV anbieten! Es ist eine politische Entscheidung, wer nicht einsieht, dass der ÖPNV viele Probleme auf einmal löst, der will es nicht sehen!

  2. Wasserläufer

    Ach ja, Luxemburg..,das gelobte Land in Westeuropa, wo alles besser ist, wo man kaum Steuern zahlt, voraus gesetzt, man arbeitet dort, lebt aber in einem Nachbarland….jetzt noch Bus und Bahn um sonst…ist nicht alles Gold was glänzt liebe Belgier

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