Leute von heute

Bürgerdialog: Jetzt kann jeder sagen, was ihm wichtig ist

Die Mitglieder des ersten Bürgerrats. Foto: Gerd Comouth

Im Rahmen des Bürgerdialogs in der DG hat der erste Bürgerrat seine Arbeit aufgenommen. Jetzt werden Vorschläge für Themen gesammelt.

Für die erste Bürgerversammlung Anfang 2020, sammelt der Bürgerrat nunmehr Themenvorschläge. Jeder Einwohner Ostbelgiens, aber auch die einzelnen Parlamentsfraktionen, die Regierung und natürlich die Mitglieder des Bürgerrats dürfen Themen vorschlagen. Dies ist möglich per Post, per E-Mail oder per Online-Formular.

Der entsprechende Text muss einen Titel, eine Erläuterung und eine Begründung enthalten, warum sich das Thema für die Bürgerversammlung eignet.

Anna Stuers, Sekretärin des ständigen Bürgerdialogs der DG. Foto: Gerd Comouth

Der Themenvorschlag sollte die Zuständigkeiten der DG betreffen und nicht diskriminierend sein. Vorschläge können bis zum 31. Oktober eingereicht werden.

Wenig später wird das Parlament alle zulässigen Themenvorschläge digital auf der Internetseite des Bürgerdialogs und in Papierversion an diversen öffentlichen Stellen veröffentlichen.

Daraufhin können Bürger einen Themenvorschlag durch ihre Unterschrift unterstützen. Denn nur ein Thema, das mit mindestens 100 Unterschriften unterstützt wird, kann vom Bürgerrat ausgewählt werden. Unterschreiben kann man digital oder auf Papier. Frist dazu ist der 21. November um 12 Uhr.

Detaillierte Informationen gibt der Bürgerrat auf der neuen Internetseite des Bürgerdialogs www.buergerdialog.be bekannt. Nachfragen sind möglich unter +32 87 31 84 22 oder buergerdialog@pdg.be

15 Antworten auf “Bürgerdialog: Jetzt kann jeder sagen, was ihm wichtig ist”

  1. Wenn das mal kein transparentes, bürgerfreundliches und basisdemokratisches Verfahren ist! Die Steigerung wäre nur noch, wenn alle Bürger*innen von Ostbelgien sich in Eupen auf der Klötzerbahn versammelten und direkt durch Handaufheben abstimmten.

    • Guido Scholzen

      zu welcher troll-armee gehörst du schwAchGott eigentlich?
      wirst du direkt von der DG bezahlt als foren-troll? frei nach dem motto „was putin kann, kann auch die lambretz-company“

      dieser „bürgerdialog“ ist ebenso basis-demokratisch wie vladimir putins inszenierte „bürgersprechstunde“: es wird demokratie und bürgernähe inszeniert, und das funktioniert deshalb trotzdem noch bei vielen, weil die themen bereits inszeniert sind.

  2. nonstop nonsens

    Abgestimmt wurde ja schon im Frühjahr bei den Wahlen und das Resultat wurde mit Füßen getreten. Wenn die eh machen was sie wollen, dann brauch auch keiner abzustimmen. Dann bringt der ganze Schwachsinn nichts außer Geldverschwendung!!!

  3. Unterste Schublade

    Warum starten diese Personen denn erst ab Januar? Ist es wegen ihrem Lohn und Sitzungsgelder? Mit der neuen Abteilung kann man doch schon jetzt los legen, oder muss da der Föderalstaat noch drüber entscheiden. Oder hat die Frau Stuers soviele Arbeit? Oder ist der Präsident dermassen okupiert? Zu wie viele Personen sind sie denn in der Dienststelle?

  4. Vom "Neuen Denken"

    Parteisystem tot, Politik tot, Demokratie tot. Es wird so getan als ob, mit dem „Neuen Denken“. Der Triumph der Oberfläche, der die Abgründe in der- oder bloß der Konsumgesellschaft cachiert. Wir erleben wunderbare Zeiten! Doch, von morgens bis abends und abends bis morgens, wird auch vorgegaukelt, was wir zu denken und wie wir zu leben haben.
    Anscheinend wollen es aber die meisten so, da kein Kontra besteht. Deutschland und Schweden zeigen es am Besten. Erst wenn der Bauch leer ist wird wirklich aufgewühlt werden. Aber da die „Geiz ist geil!“ und „Luxus für alle!“ Mentalität vorherrscht, da Bequemlichkeit und Feigheit die Hauptmerkmale des „mündigen Bürger“ sind, kann man all diese Show vergessen. Und wenn man auf die Straße geht, wie die FFF Dumpfbacken, sind die Fäden, mit denen die Drahtzieher manipulieren, so dick wie die dicksten Kabel, die das Kabeles je produziert hat. Morgen wird aber alles besser! Warten wir ab. Greta, oder die Dame (???) aus La Minerie-Thimister werden uns alle befriedigen…

  5. Mich würde ja mal interessieren was das kostet … und schon wieder einmal wird eine Person eingestellt… ist das nicht etwas übertrieben? Eine Full-time Stelle für solch ein Projekt? Als Steuerzahler erstmal nicht nachvollziehbar und da hört der Bürgerdialog in meinen Augen auch schon auf.

  6. nonstop nonsens

    Wenn nicht bald was unternommen wird kommen wir nicht mehr aus diesem Teufelssumpf von Geldverschwendung raus, nein wir versinken immer immer tiefer. Da kann unser feiner Herr Quatsch-Minister Paasch in Brüssel so schön reden wie er will. Ach ja, das hat auch wieder mehr gekostet als es einbringt!!

  7. Befehlsempfänger

    Erinnert mich irgendwie an meine Zeit als Klassensprecher in der Schule! Die Regeln stehen fest und entscheiden darf man nichts, aber man erweckt den Eindruck, daß irgend jemand sich für die Meinungen der Bürger interessiert! Immerhin hat die Frau Stuers eine Beschäftigung und die Liste der bezahlten Ehrenamtliche wird länger … Kostet ja nichts – für die, die eh keine Steuern zahlen. Mal sehen wie lang das noch gut geht!

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