Reportagen

Die unglaubliche Geschichte des Forscherpaares Ugur Sahin und Özlem Türeci – Buch über Biontech-Gründer

18.03.2021, Berlin: Ugur Sahin und seine Frau Özlem Türeci, die Gründer des Mainzer Corona-Impfstoff-Entwicklers Biontech, bei einer im Internet übertragenen Preisverleihung des Axel Springer Awards an das Forscherehepaar. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Pool/dpa

Nur selten gibt es ein Unternehmen, das in einem Jahr nur wenigen Insidern bekannt war – und im nächsten der ganzen Welt. Den Gründern von Biontech ist ein beispielloser Coup gelungen. Die Geschichte dahinter wird nun in einem Buch erzählt, das tiefe Einblicke gewährt.

Biontech. Dieses Unternehmen war den meisten Menschen vor noch zwei Jahren ebenso wenig bekannt wie die Namen seiner Gründer, Ugur Sahin und Özlem Türeci. Im Jahr 2014 habe Biontech noch nicht einmal eine Webseite gehabt, erzählt der „Financial Times“-Journalist Joe Miller in seinem unterstützt von Sahin und Türeci entstandenen Buch „Projekt Lightspeed“.

Das Cover des Buches „Projekt Lightspeed. Der Weg zum BioNTech-Impfstoff – und zu einer Medizin von morgen“ von Joe Miller, Ugur Sahin und Özlem Türeci. Foto: Rowohlt Verlag/dpa

Es zeichnet mit viel internem Wissen die unglaubliche Erfolgsgeschichte eines Forscherpaares nach, das seine Visionen mit großer Hartnäckigkeit und immensem persönlichen Einsatz verfolgt.

Das Mainzer Unternehmen Biontech entwickelte die erste zugelassene mRNA-Impfung gegen Covid-19. Joe Miller hat Ugur Sahin und Özlem Türeci seit März 2020 begleitet und ergänzend mit mehr als 50 Wissenschaftlern, Politikern und Biontech-Mitarbeitern gesprochen. Seine detailreichen Schilderungen veranschaulichen, wie dem kleinen Unternehmen der große Coup gelingen konnte, in so kurzer Zeit einen sehr gut wirksamen Impfstoff auf den Markt zu bringen.

Sahin und Türeci – ein Wissenschaftlerteam aus Ehefrau und Ehemann – hätten schon lange fest daran geglaubt, dass sich auf Basis des Erbgutmoleküls mRNA eine medizinische Revolution starten lassen würde, schreibt Miller. «Allerdings hätten die beiden nie damit gerechnet, dass ausgerechnet eine tödliche Pandemie ihre Theorie bestätigen würde.»

Mit Hilfe von mRNA-Vakzinen die Scharfschützen des Immunsystems mit einem spezifischen Fahndungssteckbrief etwa gegen Krebs versorgen, das war der Plan des Forscherduos – die mit ihrer Begeisterung für diesen Weg lange Teil einer sehr kleinen Gruppe waren. „Die Leidenschaft der beiden wurde von einer breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft nicht geteilt“, schreibt Miller.

Aus dem Nischendasein waren weder Firma noch mRNA-Technologie heraus, als irgendwann gegen Ende 2019 ein Virus seinen Siegeszug im Menschen begann.

19.08.2021, Hessen, Marburg: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, l) nimmt sich neben dem Gründerpaar des Biotechnologieunternehmens Biontech, Özlem Türeci (r) und Ugur Sahin, Vorstandsvorsitzender, beim Besuch des Biontech-Impfstoffwerks eine Dummy-Ampulle des Biontech/Pfizer Impfstoffs aus einer Schachtel. Foto: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa

Ugur Sahin war den Schilderungen zufolge einer der wenigen Menschen weltweit, die sehr früh begriffen, dass sich ausgehend von den ersten Fällen in China eine weltumspannende, todbringende Pandemie aufbaute. Und sehr früh habe er gesagt: „Ich glaube, wir können etwas dafür entwickeln.“

Am 24. Januar 2020 gab es weltweit weniger als 1.000 bestätigte Fälle der neuen Krankheit, wie es im Buch heißt. Am 25. Januar fassten Sahin und Türeci demnach den Entschluss, einen Impfstoff dagegen herzustellen.

Am 26. Januar, einem Sonntag, hatte Sahin das Design der ersten acht Impfstoffkandidaten ersonnen und die technischen Konstruktionspläne für sie skizziert. „Projekt Lightspeed“ nahm seinen Lauf.

Noch nie war zu diesem Zeitpunkt ein mRNA-Medikament zur allgemeinen Anwendung freigegeben worden. Und auch in vielerlei anderer Hinsicht war Biontech der unwahrscheinlichste Kandidat für die Entwicklung eines marktfähigen Corona-Impfstoffs. Ausführlich geht Miller auf die vielen Hürden, Rückschläge und Probleme in jener Zeit ein und erläutert, welche Personen im Unternehmen und anderswo jeweils involviert waren.

09.11.2020, Rheinland-Pfalz, Mainz: Das Logo des Biotechnologie-Unternehmens „BioNTech“ ist auf einer Stele vor der Unternehmenszentrale angebracht. Foto: Arne Dedert/dpa

Der Leser erfährt, wie Sahin und Türeci reagierten, als die hervorragenden Daten der entscheidenden klinischen Studie eintrafen. Am 9. November habe dann die ganze Welt davon erfahren. „Die Aktien der Unternehmen schossen in die Höhe, und ihr Marktwert stieg um Milliarden US-Dollar. Biontech wurde so wertvoll wie der 157 Jahre alte Pharmariese Bayer, Produzent von Aspirin.“

Er selbst habe anfangs geglaubt, es habe einen besonderen Moment, einen bestimmte medizinische Sternstunde geben müssen, die den Biontech-Erfolg möglich gemacht habe, erzählt Joe Miller zum Schluss. Doch dem sei nicht so: Eine Vielzahl von Teilen habe – zusammen mit einer großen Portion Glück – das unglaubliche Ergebnis gebracht.

Eine Konstante, ein Geheimnis hinter dem Erfolg gebe es aber doch, betont Miller: die Persönlichkeit der beiden Forschenden, ihre schiere Willenskraft. Sahin und Türeci in Kombination seien ein Magnetkern, „der auf höchst erstaunliche Weise Ideen und Menschen aus aller Welt“ anziehe. „Der entscheidende Wirkstoff hinter dem Vakzin BNT162b2 war nicht die RNA: Es waren vielmehr Ugur Sahin und Özlem Türeci.“ (dpa)

Joe Miller, Uğur Şahin & Özlem Türeci: «Projekt Lightspeed. Der Weg zum BioNTech-Impfstoff – und zu einer Medizin von morgen», Rowohlt Verlag, Hamburg, 304 Seiten, 22,00 Euro, ISBN: 978-3-498-00277-0

20 Antworten auf “Die unglaubliche Geschichte des Forscherpaares Ugur Sahin und Özlem Türeci – Buch über Biontech-Gründer”

  1. deuxtrois

    Ich gönne den Konzernen, die gute, verträgliche Mittel heraus brachten, auch ihre Anerkennung Sozialneid ist hier sicherlich nicht nötig. Die Gewinne für BionTech sind somit auch Motor für Forschung in anderen Bereichen und bringt die Medizin nach vorne. mRNA-Impfstoffe haben noch ein hohes Potential für andere Erkrankungen.

    Bevor die Leute wieder pauschal Pharmakonzerne kritisieren sollten sie sich ernsthaft überlegen, wie sie zu Konzernen stehen, die unsere Gesundheit ruinieren (z.B. mit Alkohol und Tabak).

      • Einstein

        „Solche Herrschaften“ haben viele Jahre geforscht, entwickelt und dabei Geld verbrannt ohne dass der spätere Erfolg sicher gewesen wäre. Jetzt ernten sie seit gerade einmal einem Jahr die Früchte ihrer Arbeit, reinvestieren in ihr Unternehmen und sofort werden sie als raffgierig („das letzte Hemd hat keine Taschen…“) bezeichnet. Was für ein dämlicher Kommentar!

    • Joseph Goebbels

      Sie sind hoffentlich 2 mal geimpft, uns soirée sollten eine Auffrischung machen damit sie gesund bleiben und gleichen sie blöd nicht dass ihr Blut gerinnen könnte,besonders die Alten müssen geschützt werden.wo kommen wir sonst hin und natürlich hat das WEF eine weltweite Pandemie nur zufällig vor der Pandemie durchgespielt, die EZB Druckt Geld ohne Ende aber hey warum nicht dass Spielen sie ja für uns in den markt.inflation? Ne ne eine Währungsreform will keiner und ihre meine und die vom Rest des apö els liegt dieser Elitären Gruppe am Herzen. Ich em pp fehle done booster Spritze die wird ihrer Blutgerinnung gut tun und sie kriegen sicher kein covid, glauben sie mir die Berichte aus Israel,alles Fake News und Joe Biden ist ein netter srniler alter man. Ihre Gesundheit ist unserer Regierung wichtig! Denken sie daran.

  2. Bei so einem Erfolg,wo man nicht Rechtlich belangt werden kann,würde ich auch lachen.
    Und dann noch ein Buch verkaufen ,perfekt.
    Mann muss halt die Dummen und Schwachen ausnehmen bis zum Ende.

  3. Ganz besonders witzig

    Hat vielleicht doch noch nicht jeder mitbekommen, das Bild oben ist ja recht klein: Firmenadresse „An der Goldgrube 12″… vor 2, 3 Tagen habe ich aber gelesen, „Sahins persönliches Vermögen“ – da ist wohl das seiner Ehefrau mitgerechnet, aber nach Steuern offensichtlich – betrage aktuell 14 Milliarden, tja…

    Nun ist es gerade im BRD-Gesundheitsbereich in den letzten knapp zwei Jahren so gewesen, dass „Korruption“ fröhlichste Urständ gefeiert hat, gleich ein halbes Dutzend Vorfälle kommen mir spontan ins Gedächtnis, und Dutzende sind sicher nie in der Presse erschienen, strafrechtlich geahndet wurde meines Wissens nichts davon, d.h. also, auch jenes Land ist vollständig verlottert, und zwar zum einen bis in höchste Regierungskreise – Ministerebene – und zum anderen bis runter zum Parlamentshinterbänkler, der aber dennoch noch eine Frau, Tochter, Geliebte hat, der er irgendwelche Multimillionenaufträge mit Multimillionengewinnen auf Steuerzahlers Kosten zuschustern kann, fast alles „legal“ und nicht nur ohne Rücksicht auf die Kosten für den Steuerzahler, sondern für den möglichst teuer, damit möglichst viel Geld in der Familie und im Freundeskreis bleibt, denn’s Geld an sich ist ja nicht mehr viel wert, nachdem man es freizügig druckt, wenn man an der Quelle sitzt.

    Auch da, wo’s strafrechtlich relevant werden könnte, schweigen die entsprechenden Behörden wohl, sehen keinen sog. „Anfangsverdacht“, denn die unterstehen praktischerweise der BRD-Exekutive, und deswegen kriegst du morgens um sechs auch „Besuch“, wenn du z.B. irgendeinen Landesminister oder anderes hohes Tier z.B. als „so 1 Pimmel“ verunglimpft hast: die deutsche Strafverfolgung setzt traditionell klarste Prioritäten.

    Um auf Sahin zurückzukommen, der hat 375 Millionen entweder geschenkt bekommen oder als nur im Erfolgsfall rückzuzahlenden Kredit, kann mich irren, Rückzahlung, wenn, dann ja jetzt aus der Portokasse. Die Alternativen wären gewesen zum einen eine Bundesbeteiligung am Unternehmen, so dass die extremen Gewinne also wenigstens zum Teil ver- oh, ganz böses Wort! – gesellschaftet worden wären (i.e. Zugänge in die Bundeskasse), oder auch, noch deutlich sinnvoller, vertragliche Auflagen hinsichtlich des Patentschutzes, z.B. Limitierung der möglichen Gewinne, die in private Tasche abfließen, gern auch anteilig am Erfolg, so dass also dennoch genügend „Motivation“ zum Forschen usw. gegeben gewesen wäre. Stattdessen haben gerade die Behörden auf Regierungsebene z.B. einer wie auch immer gearteten Kappung der Gewinnabflüsse frühzeitig eine Absage erteilt, obwohl die im öffentlichen Interesse auch im nachhinein noch legal möglich gewesen wäre, und es hat doch vor kurzem, wie berichtet wird, bei dem Impfstoff eine ordentliche Preiserhöhung gegeben? Der Bundesgesundheitsminister residiert, zusammen mit seinem Ehemann, in einer der schönsten Luxusvillen ganz Berlins, Kaufpreis wohl 4,25 Millionen, wohl dem US-Ex-Botschafter in Germony abgekauft, aber es soll Makler im Luxussegment geben, die behauptet hätten, das Anweisen sei glatte 10 Millionen oder mehr wert – hier besteht natürlich keinerlei Zusammenhang, aber derselbe Minister hatte z.B. noch vor ein paar längeren Monaten behauptet, ein „Hartzer“ (Monatsgeld ca. 362€ plus angemessene Heizung und angemessene Miete, und was angemessen ist, bestimmt das Amt, egal ob du für so wenig Geld in BRD überhaupt noch was bekommst außer vielleicht einem 12m2-Kellerraum) sei „nicht arm“.

    In BRD gibt es anlässlich solcher Zustände bzw. des Dutzends an Skandalen, das überhaupt an die Öffentlichkeit gelangt ist – typisches Beispiel: Maskeneinkauf zum 20-fachen Preis, dennoch Multimillionen-„Provision“ an Person x, wo doch eine Provision gerade dort in der Tat Sinn gemacht haben würde, wo der Einkauf zumindest zum Marktpreis, ggf. unter diesem, aber doch bittschön nicht zu jedem Preis, hätte abgewickelt werden können -, eine Reihe von Leuten, die in diese Politiker, die z.T. dabei mitmachen, z.T. dafür sorgen, dass diese Dinge nicht geahndet werden und/oder erst gar nicht in die Presse kommen, oder die jedenfalls so tun, als wäre als das heutzutage das neue Normal, die in solche Volksvertreter kein Vertrauen mehr setzen mögen, und zwar auch dann nicht, wenn sie versuchen, ihnen die berüchtigte Sahin-„Impfung“ als für sie und ihre Familie nützlich, gar überlebensnotwendig, zu verkaufen, und nächster Bundeskanzler der BRD wird ein Mann, der gerade, glaubt man der Presse, die Veröffentlichung von Dokumenten hintertrieben hat, die ihm, wie es in der Presse heißt, hinsichtlich seiner möglichen Verwicklung in die Cum-Ex-Affäre – da sollen Behörden, glaubt man den VT, z.B. auch sehenden Auges Verfolgungsverjährung zugelassen (i.e. „erwirkt?“, behaupten die VT) haben.

    Bei schwerwiegenden Verdachtsmomenten sind BRD-Politiker bis zur Eingemeindung der DDR bereits aus ihren jeweils bestehenden Positionen zurückgetreten; heute werden sie schließlich gar hinaufbefördert, bis ins Kanzleramt, und z.B. die in BRX geborene Ursula vdL ist jetzt endlich wieder da, wo sie wohl immer wieder hin zurückwollte, und da darf sie jetzt das treiben, was Einige, die sich daran erinnern, was sie auf früheren Positionen so alles nicht unbedingt richtig gemacht hat, „ihr Unwesen“ zu nennen belieben. Aber für sie ist das ja ein Heimspiel: vielleicht macht sie sich da ja noch mal so richtig, wa.

    Und wenn nicht, dann baden ja wieder wir das aus, also alles roger.

  4. Corona2019

    @ – Erfolg

    Der erfolgt dieser Leute ist schon länger sichtbar,
    weshalb sollten Sie also rechtlich belangt werden?

    Sie haben tagtäglich im Leben mit Dingen zu tun wodurch sie vom Erfolg von anderen profitieren.
    Sei es nun durch die Autoindustrie, durch das Baufach, ihren Hobbys, oder selbst durch das Gerät auf dem Sie Ihren Kommentar geschrieben haben.
    Alle diese Erfolgsgeschichten wurden bevor sie auf den Markt kommen getestet, das gilt natürlich auch im Falle der Impfstoffe.
    Ich möchte vereinzelte Komplikationen natürlich nicht ausschließen, und sicherlich ist es auch kein Trost für Leute die betroffen sind.
    Bei anderen Erfolgsgeschichten verhält es sich aber auch so ,
    dort kann es auch in vereinzelten Fällen zu Komplikationen kommen. Deshalb verweigern sie jedoch nicht ein Auto zu fahren, in einem Haus zu wohnen, ihre ihre Hobbys weiter auszuführen, oder Kommentare hier zu schreiben.

    von einem Erfolg bei der Impfung kann man trotzdem reden wenn man die überwiegende Mehrheit vor schweren Verläufen oder sogar dem Tode schützen kann.

    Außerdem muss man sich die Frage stellen, wenn man Millionen Menschen impft und es in einigen seltenen Fällen zu Komplikationen gekommen ist ob dies
    überhaupt eine Diskussion wert ist. ?

    Fakt ist: dass die meisten Toten bis jetzt , nicht geimpfte Leute gewesen sind, weil es den Impfstoff eben noch überhaupt nicht gegeben hat.
    Neid ist jedenfalls keine Erfolgsgeschichte .

    • Corona 2019
      Wenn ich ein Auto kaufe und da ist ein Fehler drin der zum Tode führt, auch Jahre später,dann ist der Hersteller haftbar.
      Genau so im Bau oder sonst wo.
      Hier eben nicht,wenn sie hopps gehen ist der/die oder der Staat fein raus und wird nichts zahlen. Das haben sie eingewilligt.
      Ich bin nicht eifersüchtig oder gönne denen das nicht, wenn sie die Verantwortung übernehmen, das tun die aber nicht,das ist Fakt.
      Weder sie ,noch ich, noch sonst wer, weiß was in Zukunft ist ,egal was passiert ,die haben das Geld verdient/ergaunert.
      Ich hoffe das es nicht so ist,aber wenn doch ,dann hilft nur noch Lynchen und zwar alle die damit zu tun haben.

  5. Robin Wood

    @Ganz besonders witzig
    Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht.
    Ich denke, das ist nicht nur in der BRD so, sondern auch in anderen Staaten, kommt halt nicht alles raus und wenn es rauskommt, wird es (auch von den Medien) unter den Teppich gekehrt.

    • Ganz besonders witzig

      Ja, danke! Und die Medien sind heute eben nicht mehr 4. Gewalt im Staate, sondern, wie ich schonmal sagte, „eingebunden“, „embedded“, man kannte das ursprünglich von US-Kriegsreportern, und Krieg herrscht da draußen. Vor dem Internet hat sich noch jede Lokalzeitung, gar jedes Anzeigenblatt an den Anzeigen (Stellen, Immo, Kfz und der ganze Rest) dumm und dämlich verdient, und auch die Publikumszeitschriften hatten damals ein Mehrfaches des Anzeigenaufkommens von heute – all das ist weggebrochen, und daher hängen diese gedruckten Presseobjekte am Tropf des Staats, pikanterweise gern auch wieder über sinnlose Propagandaanzeigen, oder per Direktzahlung (traditionell in F und B, jetzt auch in BRD), und Millionenzahlungen für „gute“ Berichterstattung, aus Spendersicht natürlich, kommen letztens gar von irgendwelchen IT-Milliardären und anderen selbsternannten Wohltätern der Menschheit hinzu… sofern die sich nicht gleich die ganze Zeitung kaufen.

      Für den „Leser“ ist da nicht mehr viel zu holen…

      Und wenn sich das Blatt einmal abhängig gemacht und (ex- oder auch nur implizit: reicht!) versprochen hat, nur noch willfährig zu berichten, dann gilt das natürlich und insbesondere auch für seine jeweilige Internetpräsenz, denn gerade da wird heute die eigentliche „Reichweite“ erzeugt…

      Wenn ich mir so vorstelle, wie 90-jährige Damen im Venn beim Kaffee immer noch das Grenzecho lesen… ggf. mit der Leselupe und mit zwei Lampen, schnell, schnell, weil: „der teure Strom!“ – ich hatte da selbst ein paar in der Familie von, aber die sind alle tot, und die Abos also gekündigt…

      P.S. zum Pappendeckel: Aber ohne Zwang witt datt nix!

  6. Krisenmanagement

    Monetär ist biontech vielleicht ein riesiger Erfolg. Könnte es nicht sein, dass die Bewunderung für dieses Paar vielleicht irgendwann in Hass umschlägt? Im Moment wiegen sich viele 2 fach Geimpfte in einer trügerischen Sicherheit. Veranstaltungen werden mit sogenannten Covid-Safe Tickets veranstaltet… Ergebnisse standen in den Medien. In Israel versucht man ein 3. und 4. mal zu impfen. Aber das Ergebnis wird das Gleiche sein. Antoniades empfiehlt diesen Impfstoff als Booster für Immungeschwächte Menschen…. Nur wer Immunsuppresiva nimmt oder sonst ein geschwächtes Immunsystem hat wird nicht unbedingt eine Immunität aufbauen. Dann kommen noch die vielleicht seltenen, aber durchaus gefährlichen Nebenwirkungen. Ich nenne Herzmuskelentzündungen. Menschen versterben plötzlich und unerwartet im Schlaf. Es bilden sich Blutgerinsel….. Also, wenn das mal keine Erfolgsgeschichte ist….. Die Impfung erfolgt auf eigene Gefahr. Pfizer biontech oder dieses Ehepaar sahnt nur die Gewinne ab.

    • Gastleser
      Das Geld das sie hinterhergeworfen bekommen zahlen sie alles zurück über Steuern danach
      sollten sie Wissen wenn sie meinen das man es geschenkt bekommt sind sie auf dem Holzweg
      genauso wenn sie auf die Uni gehen bekommen sie Kredit wo man zurückzahlen muß
      anders sieht es jetzt aus jeder bekommt es Gratis wegen dem ist das Niveau der Uni gesunken, eine Fachkraft mit geringer Schulbildung besteht die Prüfung,auch den F-Schein da haben Prüfer order alles bestehen zu lassen, sonst muß der Prüfer die Kosten für eine zweite Prüfung übernehmen, dank Merkel

  7. eifelpendler

    Ich hoffe dass die Kommentatoren, die hier wegen des angeblichen Vermögens der beiden Erfinder hetzen bis zum Erbrechen, die Talkshow mit B. B Oettinger am Freitag Abend im WDR gesehen haben.
    Da ging es auch um Geld, u. a. Darum, dass man für die Fabrik Hunderte von Millionen Euro an Krediten aufgenommen hat, die jetzt zurückgezahlt werden müssen.
    Ausserdem sollen die Erlöse für weitere Entwicklungen gegen andere Krankheiten verwendet werden
    Die Beiden machten auf mich keineswegs den Eindruck, daß sie sich fortan als Milliardäre ein schönes Leben machen wollten.
    Ich jedenfalls gönne ihnen den Erfolg aus ganzem Herzen.

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