Politik

BRF startete Reihe von Wahldebatten mit St. Vith

Die BRF-Debatte zur Wahl in St. Vith: Gerhard Schmitz, Gregor Freches, Herbert Grommes, Moderator Stephan Pesch, Erik Solheid und Karlheinz Berens (v.l.n.r.). Foto: Screenshot BRF

Wie am Wochenende in einem Vorbericht angekündigt, hat der BRF am Montag seine Reihe von Wahldebatten gestartet. Den Anfang machte die Gemeinde St. Vith, wo die Wahl viel Spannung verspricht, was 2012 überhaupt nicht der Fall war.

Im BRF-Studio diskutierten die fünf Spitzenkandidaten Herbert Grommes, Erik Solheid, Gregor Freches, Karlheinz Berens und Gerhard Schmitz. Letzterer tritt als Einzelkandidat an.

Themen der Diskussion, die von BRF-Chefredakteur Stephan Pesch moderiert wurde, war u.a. die Bürgerbefragung in der Altgemeinde Recht über ein Windkraft-Projekt. Ohnehin wurde grundsätzlich die Frage aufgeworfen, wie Bürgernähe am besten praktiziert werden soll.

Herbert Grommes (l) und Moderator Stephan Pesch (r). Foto: Screenshot BRF

Eingangs betonten sowohl Herbert Grommes als auch Erik Solheid, dass sie in jedem Fall das Amt des Bürgermeisters – so wie das bisherige Gemeindeoberhaupt Christian Krings – als Vollzeitjob wahrnehmen würden. Gregor Freches sagte das nicht so deutlich, bekräftigte aber, dass er selbstverständlich im Fall einer Wahl zum Bürgermeister das Amt des Fraktionsvorsitzenden der PFF im Parlament der DG aufgeben werde.

In der Debatte nahm die umstrittene Bürgerbefragung über das Windkraft-Projekt in Recht einen breiten Raum ein. Gerhard Schmitz brachte das Thema gleich am Anfang zur Sprache, als er betonte, dass er sich darüber sehr geärgert habe. Schmitz bemängelte an der Vorgehensweise vor allem, dass Politiker gewählt würden, um Entscheidungen zu treffen und nicht um diese auf den Bürger abzuwälzen, wenn sie zu heikel seien.

Während Freches meinte, statt einer Bürgerbefragung kurz vor den Wahlen wäre es besser gewesen, die Bevölkerung von Anfang an in das Projekt einzubeziehen und sie regelmäßig zu informieren, verteidigte Herbert Grommes die Bürgerbefragung, so wie sie durchgeführt wurde.

Gerhard Schmitz (l) und Gregor Freches (r). Foto: Screenshot BRF

In der Diskussion fiel auf, dass es Solheid vor allem auf Grommes angelegt hatte, was vielleicht damit zu tun hat, dass beide als ehemalige Repräsentanten der Freien Bürgerliste (FBL) deren Erbe antreten wollen und sich folglich deren Klientel streitig machen.

Derweil war aus dem Munde von Erik Solheid relativ oft das Wort „Triangel“ zu hören. Wenn man schon Vorsitzender der Autonomen Gemeinderegie ist, Trägerin des besagten Kultur-, Konferenz- und Messezentrums…

Bei Karlheinz Berens bekam einige Male das Grenz-Echo sein Fett ab. In der letzten Legislaturperiode habe er sich oft über die Berichterstattung der Tageszeitung geärgert, gab Berens zu. Und für Schmitz war das Gerede von Grommes, Solheid und Freches irgendwo ein Einheitsbrei.

Zur Neugestaltung des Rathausplatzes, die seinerzeit in der Stadt St.  Vith für viele Diskussionen geführt hatte, kam man mangels Zeit erst gar nicht. Und es gab noch andere Themen, die nicht behandelt werden konnten, was bei nur einer Stunde Sendezeit bei fünf Kandidaten nicht weiter verwundert.

Erik Solheid (l) und Karlheinz Berens (r). Foto: Screenshot BRF

Nach möglichen Koalitionen nach der Wahl befragt, beteuerten alle Kandidaten, dass es kein Koalitionsabkommen gebe, was indes Gespräche mit anderen Listen nicht ausschließe.

Die Wahldebatten des BRF werden im Fernsehen nach dem „Blickpunkt“ ab 17.45 Uhr mit zweistündlicher Wiederholung gesendet und im Radio auf BRF1 und BRF2 ab 19 Uhr. Diese Debatten sind jederzeit nachzuschauen im Netz auf BRF.be.

Am interessantesten versprechen die Debatten zu werden, bei denen es normalerweise auch sehr kontrovers zugeht, also mehrere Listen sich zur Wahl stellen. Das gilt vor allem für St. Vith, Raeren, Lontzen, Eupen, Bütgenbach und Kelmis. (cre)

Die BRF-Wahldebatten werden in folgender Reihenfolge ausgestrahlt (in Klammern der jeweilige Moderator):

  • Montag, 1. Oktober: St. Vith (Stephan Pesch)
  • Dienstag, 2. Oktober: Raeren (Anne Kelleter)
  • Mittwoch, 3. Oktober: Amel (Judith Peters)
  • Donnerstag, 4. Oktober: Lontzen (Simonne Doepgen)
  • Freitag, 5. Oktober: Provinzwahlen (Chantal Delhez)
  • Montag, 8. Oktober: Eupen (Olivier Krickel)
  • Dienstag, 9. Oktober: Burg-Reuland (Rudi Schroeder)
  • Mittwoch, 10. Oktober: Bütgenbach (Stephan Pesch)
  • Donnerstag, 11. Oktober: Kelmis (Rudi Schroeder)
  • Freitag, 12. Oktober: Gemeinde Büllingen (Volker Krings)

78 Antworten auf “BRF startete Reihe von Wahldebatten mit St. Vith”

    • Diese Koalition ist selbstverständlich eine Option, wenn 11-12 Sitze für Solheid und Freches zusammenkommen. Wer diese Koalition vermeiden will, muss halt die Grommes-Allianz wählen. Solheid als Kulturschöffe ok, aber für das Bürgermeisteramt sollte er mal zuerst 6 Jahre im Gemeindekollegium Arbeit leisten, um sich zu empfehlen. Die Liberalen sollten mal zuerst vernünftige Oppositionsarbeit leisten nach 12jähriger politischer Abstinenz.

  1. St.Vither Wähler

    Der Kapitalismus ist vertreten.
    Herbert Grommes: einst im Bankenwesen tätig.
    Gerhard Schmitz als unternehmerischer Motorentwickler.
    Gregor Freches, Mitglied der PFF, Partei der Unternehmer und Besserverdienenden

    und last but not least
    St.Vith proudly presents
    Karlheinz Berens machte schon vor Jahrzehnten Werbung für Computer

    https://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/s–DTHknk5Q–/c_fit,f_auto,fl_progressive,q_80,w_636/xpvqwvrtgkcmv8lylvwh.png

    https://i.pinimg.com/564x/23/e7/83/23e7835dae8e48e28f2f8df0998b85ec.jpg

  2. standpunkt

    Habe leider nicht die ganze Debatte mitbekommen aber für mich war auch Grommes Punktsieger. Berens und Schmitz treten nur aus Privatinteresse und nicht für die Interesse oder Anliegen der Bevölkerung an. Für mich beide ohne Chancen da sehr schwach in ihren Argumentationen.
    „Schmitz bemängelte an der Vorgehensweise vor allem, dass Politiker gewählt würden, um Entscheidungen zu treffen und nicht um diese auf den Bürger abzuwälzen“ Herr Schmitz die Entscheidung die Bürger zu befragen ist auch eine Entscheidung. Ob es richtig oder falsch war ist eine andere Sache.

    • Qual der Wahl

      Ich habe auch nichts mit den 5 Kandidaten zu tun, aber ich hatte den Eindruck, daß Solheid und Schmitz nicht so schlecht waren. Dafür das Grommes so lange schon als Schöffe dabei war, kam er doch recht schwach rüber. Grommes hat das zu hören bekommen was viele von ihm denken, das ist sicher!

    • Hermann B.

      Dürener : Sie haben Recht. Grommes und Solheid, etwas weniger Freches, wirkten derart aufgesetzt, gepudert und gestriegelt, faselten von Bürgerbeteiligung, haben keinerlei Strategien und Visionen. Grommes und Solheid sind bestenfalls Verwalter des Bestehenden. Besonders Schmitz wäre intellektuell in der Lage, neue Akzente zu setzen.

      • Bei Schmitz war zumindest gestern Abend keine intellektuelle Unterforderung festzustellen. Außer der Einrichtung eines Läster- oder Nörgelblogs, was sich auch wieder einreiht in den Phrasen über mehr Bürgerbeteiligung, waren weder Strategien noch Visionen erkennbar. Welche Akzente erwartet denn Hermann B ?

        • Wechselwähler

          Als außenstehender Beobachter gefielen mir alle drei Spitzenkandidaten der kompletten Listen. Wird in jedem Falle auf eine Koalition zwischen zwei dieser Listen hinauslaufen. Berens wirkte erneut ziemlich überfordert und Schmitz ist offensichtlich nur aus gekränkter Eitelkeit angetreten, um der Liste Solheid zu schaden, die ihn wahrscheinlich aus guten Gründen schnell wieder loswerden wollte.

          Bei Grommes kamen wenigstens einige inhaltliche Vorstellung zur Sprache, Solheid ist sicherlich ein Kandidat für die Zukunft und Freches scheint mir gedanklich leider weiterhin zuviel in Eupen zu weilen…

          Daher kann ich nur empfehlen, eine der große Listen zu wählen, die anderen fallen doch mangels Kompetenz (Berens) und wegen ihrer Penetranz und offensichtlichen Teamunfähigkeit ab (Schmitz).

  3. Bedauernswert dass Grommes zwar die ganzen Gemeindehaustüren abklappert aber auf seinem verteilten Wurfblatt noch nicht mal die Termine seiner Wahlversammlungen stehn – sehr schlecht durchdacht !

  4. SolheidFrechesGrommesFan

    Also wenn ich mir das Gespräch der Anwärter von St.Vith anhöre, fällt doch einiges auf.
    Der Herr Schmitz ist also nur politisch aktiv geworden, weil er die beleidigte Leberwurst spielt, weil die Liste Solheid ihn für nicht gut befunden hatte.

    Der Herr Berens versucht zum ersten Mal in seiner politischen Karriere einen seriösen Wahlkampf zu machen. Ich denke, dass dies seine treuen Protestwähler doch sehr enttäuschen wird. Er verliert damit seinen Titel als „Clown de Pause“, und schmiert in der Wählergunst doch sehr ab.

    Der Herr Grommes und der Herr Solheid versuchen den Leuten zu erklären was sie alles verändern wollen, also all das, was sie in den letzten 6 Jahren verpennt haben. Der Herr Schöffe Grommes erzählt vor allen Dingen von den Sachen, die erreicht worden sind, also Dinge die ohne Opposition allesamt anstandslos durchgewunken worden sind. Und da war der Herr Solheid auch immer mit bei, bei allen anstandslos durchgewunkenen Dingen. Und die beiden zerfleischen sich nun gegenseitig… Herrlich.

    Da würde ich doch glatt behaupten: Wenn 4 sich streiten freut sich der fünfte. Der Herr Freches macht nen soliden bodenständigen Eindruck, hat keine Altlasten, und ist voller Elan…

    Meine Wahl ist getroffen…

  5. Was meinen die Herren denn vom Herrenbrühl ?? 2012 oh nee, keine PFF Liste obschon viel Kost nach Hause kam. Grommes macht das Rennen, die anderen sehr sehr , sehr schwach aus…. Dann kommt noch der Listendrücker der sehr blass ist.

  6. Sich mit dem Triangel du profilieren ist eine Bankrotterklärung. Soll so eine Gemeinde geführt werden? PDB und Co, da will mal einer mit Unbekannten die Vegder Jecken mit den ewig Gestrigen erleuchten.

  7. Solheid ist noch lange nicht reif,
    grüßt nicht alle Mitmenschen
    …..auch jetzt nicht
    hat einen mittelmäßigen Listendrücker
    …grüßt jetzt alle Mitmenschen
    war in den vergangenen Jahren eher Mitläufer
    Wie soll der eine Stadt führen?

        • @ Trudel

          Das war als Replik an Allianz gedacht für den beide Kandidaten nicht wählbar erscheinen. Der Eine weil er ihn nicht grüßt, der Andere weil er es tut.
          Mir käme es merkwürdig vor wenn mich einer grüßt der mich gar nicht kennt nur weil er glaubt ich würde ihn dann wählen.
          Herr Hunger, dem ich gelegentlich in meinem Stammlokal begegne, grüßt mich auch nicht und wissen Sie was: Es ist mir völlig Wurscht!
          Herr Baumgarten dagegen, mit dem ich schon das eine oder andere Gespräch geführt habe, grüßt mich. Das betrachte ich allerdings nicht als Privileg sondern als völlig normal. Der Eine weiß wer ich bin und grüßt halt der Andere nicht. So what?

    • Hermann B.

      Solheid wirkt wie ein frustrierter Zirkusringer, der sicher nicht die erforderlichen Qualitäten hat, die Stadt St. Vith zu führen. Gab es in der ganzen Mittelmässigkeit auf dieser Liste denn nicht wenigstens einen Einäugigen im Reich der Blinden?

  8. Noch eine Sache zur Liste Berens: Die beiden Ladies sind nur aus persönlichem Frust dabei. Für mich keine gute Grundlage um in die Politik einzusteigen. Bei G. Schmitz ist es in etwa das Gleiche….

  9. SolheidFrechesGrommesFan

    Also ich habe ja gehört, der Solheid und der Grommes hätten ein Vorwahlabkommen. Die hätten die FBL nur getrennt um mehr Chencen bei den Wählern zu haben. Statt halb FBL und halb Freches, wäre es ja dann ein drittel Solheid, ein drittel Grommes und ein Drittel Freches. Also ne lockere Mehrheit für den Nicht-Guten-Tag-Sager aus St.Vith und seinen Ritter aus Burg-Schönberg.

  10. freier Wille

    Ich bin zu dem Entschluss gekommen, Herrn Berens meine Stimme zu geben.
    Er ist der Einzige , der hier mit Klarnamen Stellung bezieht.
    Wo sind die Anderen eigentlich?
    Oder ist OstbelgienDirekt, keine „angemessene“ Plattform für angehende Bürgermeister?
    Also, ich bin schwer entseucht.

    • karlh1berens

      Ich habe Gerhard Schmitz – nachdem Erik Solheid mir wenige Tage vor Abgabe der Listen von seiner Kandidatur erzählt hatte – angeboten, auf unsere Liste zukommen. Er hat nicht weiter darauf reagiert. Ich kann das – nach Jahrzehnten als Einzelkandidat – gut verstehen. Ich habe ihm viel Erfolg gewünscht.

  11. CSP, wirklich? Wir lassen uns nicht melken?

    Die CSP kommt in aktueller Wahlwerbung mit dem Spruch „Wir lassen uns nicht melken!“.
    Damit macht sie Werbung für sich bei den Provinzwahlen.
    Jahre, Jahrzehnte haben sich ALLE Parteien die Verhinderung der millionenfachen Geldverschwendung an die Provinz auf ihre Fahnen geschrieben.
    Passiert ist in Jahren und Jahrzehnten NICHTS, auch nichts vonseiten der CSP.
    Wer den Stuss der CSP „Wir lassen uns nicht melken“ noch glaubt, der ist selbst schuld.
    Das gilt auch für die anderen Parteien.
    Denn getan hat sich in Jahren und Jahrzehnten NICHTS, außer dem erfolgreichen Abkassieren von Sitzungsgeldern.
    Das Abkassieren von Sitzungsgeldern im Provinzrat kommt dann nach dem Stuss „Wir lassen uns nicht melken!“.
    Gemolken wird auch in Zukunft weiter zugunsten der wallonischen Provinz Liège, unsere Provinz.

    • Autodiktat

      Jetzt wo ich ab heute weiß dass Freches nie schwimmen gelernt hat in der Grundschule kann ich ihn auch nicht mehr wählen ! Zumindest hat er aber mal etwas von sich gegeben im Parlament.

  12. Bürgerbeteiligung ist von Reuland bis Lontzen das zentrale Wahlthema 2018. Allerdings gibt mir das Demokratieverständnis des Herrn Solheid zu Bedenken, der das Windradprojekt in Recht wohl allzu gerne gegen den massiven Willen der Bevölkerung durchgeboxt hätte. Prädikat : unwählbar !

    Die Liste vom Gas-Gregor („eine echte neue Perspektive“) schickt doch tatsächlich wieder zwei alte Haudegen in den Wahlkampfring, die für das Absaufen der St.Vither Liberalen vor 12 Jahren mitverantwortlich waren. Prädikat : unwählbar !

    Nach diesem Ausschlussverfahren bleibt wohl oder übel die Liste Grommes übrig.

        • Ich verstehe was Sie meinen, Herr Berens. Das Wahlvieh wird dann wieder in den Stall getrieben. Obschon ich Sie mangels handfestem Programm und unbekannten „Leistungsdaten“ nicht wählen werde, wünsche ich Ihnen trotzdem viel Erfolg. Es ist schon ein Armutszeugnis der drei „vollständigen“ Listen, dass nicht ein einziger der von Bürgernähe und Bürgerbeteiligung sabbernder Kandidaten sich hier einbringt.

    • karlh1berens

      Und jetzt mal etwas Grundsätzliches : VOR den Ausbau von (alternativen) Energikonzepten – seien es Windkraft, Photovoltaik, Gas, Biomasse, Kohle, Kernfusion oder Kernspaltung gehört der (eurapaweite) Aussbau des Hochspannungsnetzes, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Ohne die Vernetzung dieses Trassennetzes ist ALLES Andere Flickschusterei. Ob das überhaupt ohne Verstaatlichung der Energiversorgung möglich ist, ist eine schwierige Frage.
      Aber ohne europaweite Vernetzung wird’s nicht gehen. Dass das nicht in die Köpfe selbst technikaffiner Menschen geht, ist mir ein Rätsel – hat wahrscheinlich was mit Gott- oder Geistlosigkeit zu tun !
      Jedenfalls wird’s mit mir ohne diese VORAUSSETZUNG keinen weiteren Ausbau der Windkraft in der Gemeinde St.Vith geben.

      • karlh1berens

        Ich nehme mal schwer an, dass die Wähler wissen, dass sie unbedingt per Vorzugsstimme(n) wählen sollten. Das bildet den Wählerwillen am besten im künftigen Gemeinderat ab. Kopfstimmen sollten tabu sein !

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