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BRF macht sich selbst zum Thema

Das meist diskutierte Thema auf der Internetseite des BRF ist derzeit der BRF selbst. Der Online-Artikel „BRF streicht vier Stellen – Mitarbeiter unter Schock“ über die gravierende Finanzkrise des Senders hatte bis Montagabend immerhin 20 Kommentare ausgelöst.

So warf Robert Frauenkron die Frage auf: „Warum rollen keine Köpfe von Personen, die diese finanzielle Misslage zu verantworten haben?“ Georges Nyssen aus Kelmis meinte: „Skandalös, dass es so weit kommen musste.“

Zwischendurch schaltete sich auch Guido Thomé, Pressereferent von Medienminister Isabelle Weyckmans, in die Diskussion ein. Er erachtete das ganze Gerede als viel zu oberflächlich: „Man sollte bei allem Verständnis dafür, dass manch einer angesichts der Entlassungen geschockt ist, nicht alles vermischen und in einen Topf schmeißen. So kommen die Gelder für die Studiomodernisierung und andere Investitionen in die Technik nicht aus dem Haushalt des BRF, die 1,4 Millionen wurden zu 100 Prozent von der DG getragen. Vielleicht sollte der eine oder andere mal einen Blick auf die Stellungnahme der Aufsichtsministerin werfen (auf deren Homepage), da wird doch einiges klarer.“

 

 

Eine Antwort auf “BRF macht sich selbst zum Thema”

  1. Frank Bosch

    Ohne Personal (Technik und Moderation) funktioniert das schönste Studio nicht …
    Diese Binsenweisheit sollten auch Herr Thomé und seine Ministerin bei ihren Überlegungen berücksichtigen!
    Kommt noch hinzu, dass der „Minisender“ BRF mittlerweile den 2.Standort in St.Vith substanziell ausgebaut hat und was an Personal nicht dort resisdiert, wird ständig von Eupen dahin geschickt, mit entsprechenden Kosten. Rationell und kostengünstig produzieren sieht anders aus …

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