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Großbritannien sorgt sich um Mangel an Toilettenpapier bei einem No-Deal-Brexit

Foto: Shutterstock

Bei einem Brexit ohne Abkommen könnte das Toilettenpapier in Großbritannien knapp werden. Verzögerungen an den Grenzen und Hamsterkäufe im Falle eines No Deals könnten schnell zu leeren Lagern und Lieferengpässen führen, warnte der schwedische Hersteller Essity.

Premier Boris Johnson will sein Land am 31. Oktober aus der Europäischen Union führen, „komme, was wolle“.

Selbst im Parlament in London spielte der mögliche Mangel an Klopapier eine Rolle. Der Abgeordnete Jonathan Edwards von der walisischen Partei Plaid Cymru hatte am Dienstag eine offizielle Stellungnahme zu der Frage verlangt, wie lange die Vorräte an Toilettenpapier denn bei einem Brexit ohne Abkommen reichten.

Die Antwort der Regierung lautete: Sie werde sich im No-Deal-Fall darum bemühen, die Warenströme aufrechtzuerhalten. Edwards reagierte erbost. Die Regierung wolle die Ökonomie wegspülen, aber könne noch nicht einmal für Toilettenpapier garantieren. Großbritannien importiert viele Hygieneartikel.

Im vergangenen März hatte ein deutsches Unternehmen bereits eine große Ladung Klopapier PR-trächtig als Hilfslieferung an den Buckingham-Palast geschickt. (dpa)

21 Antworten auf “Großbritannien sorgt sich um Mangel an Toilettenpapier bei einem No-Deal-Brexit”

  1. Das Niveau der Politik und der Medien, der „Eliten“: Schei… Womit haben wir das verdient? Durch unsere Unfähigkeiten zu rebellieren. Und wann rebelliert wird, dann Gretchen und Extinction Dingsbums. Es ist vorbei.

  2. delegierter

    dann sollen schon mal die Wahlzettel von der Abstimmung gebrauchen sowie das Papier von den ganzen Protokollen der Parlamentssitzungen zu hause und auch von der EU. Das sind sicher Millionen Blätter.

  3. Schiet nochmal!

    Vor Jahren hätte eine Schule aus Spa aushelfen können! Die bekamen eines Tages nicht nur eine LKW Ladung von dem Zeugs, sondern gleich einen langen Anhänger gefüllt dazu! Wie kann das denn sein?
    Die Lieferanten Fa. War aus Frankreich, deren Angebot galt in Franz. Francs! das haben die Leute ausSpa nicht gemerkt, und bekamen somit 8 X soviel an Kloopapier wir nötig! Die hatten daher alles Speichern und Kellern voll von Kloopapier auf Reserve. Typisch Welsch, wa.

    • Typisch ostbelgisch

      typisch überheblicher deutschsprachiger Ostbelgier, dem ja so etwas nieee passieren würde und der sich intellektuell soooo erhaben fühlt über seine westlichen und östlichen Nachbarn. Waaa?

  4. Friedrich Meyer

    Das wird effektif eins von den fundamentalsten Problemen der Briten, weil soviel Sch… wie Boris Johnson produziert, wird wahrscheinlich täglich die Jahresproduktion von Hakle Toiletenpapier Sanft&Sicher 4-lagig verbrauchen.

  5. EU-dioten-Kommission

    Mal schauen, wo das Toilettenpapier sonst noch knapp wird! Schon lustig wie einige sich hier das Maul über den Brexit zerreißen ! Dabei hat niemand, aber rein niemand hier eine Ahnung, wie sich das für die Briten nach dem Exit für sie auswirken wird. Und dass die übrigen Länder soooo davon profitieren werden, ist ein Ammenmärchen. Man merkt, auch hier bei OD, dass diejenigen, welche, wie gesagt, so über den Brexit herziehen, nur deutsche Medien konsultieren und deren Meinung (hauptsächlich von dpa) nachplappern. Und deren Meinung ist nun eben rein anti-britisch, was den Brexit angeht. Desgleichen die sog. deutschen Experten, diese eingebildeten Lackaffen, die im Grunde auch nicht mehr wissen können als schlechthin der gemeine Bürger. Woher auch, es ist bisher der erste Austritt in der EU-Geschichte. Klar und eindeutig ist bisher nur, dass der EU durch den sog. Nettozahler GB jährlich über 10 Milliarden Euro fehlen werden, die von den anderen EU-Staaten , bzw. deren von Steuern gegängelten Bürger aufbringen müssen, damit der Abzocker- und SB-Laden mit Namen EU weiter laufen kann.

      • EU-Kommisar

        „Und dass die übrigen Länder soooo davon profitieren werden, ist ein Ammenmärchen.“
        Wer hat das denn behauptet?
        Selbst die Briten haben Bammel, ohne Vertrag auszutreten. Warum sonst klammern sie sich so an die EU? Sie hätten schon längst draußen sein und „frei“ sein können, um mit der ganzen restlichen Welt Handel zu treiben. Warum hat das Parlament den Premier dazu gezwungen, nicht ohne einen solchen Vertrag auszuscheiden?

    • Diese Aussage sollten Sie schon noch mal überdenken.

      Auch für die Produktion von Toilettenpapier bedarf es Rohstoffe.
      Sollte vertraglich vereinbarte Exportlieferungen nicht stattfinden (Ihrer Meinung nach kann man dann für den heimischen Markt produzieren), könnte sich das auf die Kassenlage des Unternehmens auswirken.
      Der Begriff von Lieferketten sollte Ihnen als Trucker vertraut sein.

      • Ja die dürften dem Herrn Trucker sicherlich besser bekannt sein als Ihnen. Sollte es knapp werden ist dies gut für die Kassenlage und Rohstoffe dafür gibt es auch dort genug. Aber wahrscheinlich beurteilen Sie dies wieder aus Ihrem Keller u waren, wie sonst auch immer, nie dort…..

  6. Truckerbill

    @Der
    Zu ihrer Information, diese Firma produziert in grossen Mengen und wenn sie ihr Scheisspapier aus Aldi oder Lidl haben so kommt es von dort.
    Nun mal zum Klugscheissen.
    Diese Firma ist einer unserer grossen Kunden.
    Der Brexit führte dazu dass die den Standort in Duffel geschlossen haben , die Maschinen nach Gb gebracht wurde und nun dort Produziert wird.
    Des weiteren investiert die Firma in neue Produktionstätten in Genk um den Europäischen Markt zu bedienen.
    Also auch die machen sich um Scheiss mehr Sorgen als Sie .
    Und noch etwas zur Info.
    Die benötigte Zellulose zur Herstellung von Papier kommt schon lange nicht mehr aus der Eu.
    Ob das Schiff nun in Antwerpen, Rotterdam oder gleich einen englischen Hafen anfährt , hat doch mit Eu Zollen nichts zu tun. Da gelten andere Spielregeln

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