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0:0 im „Boxkampf“ zwischen Standard und FC Brügge

Samuel Bastien von Standard Lüttich. Foto: Virginie Lefour/BELGA/dpa

Kein Tor und kein Sieger in dem am Sonntag wegen des Sturmtiefs “Ciara“ auf Mittwoch verlegten Spitzenspiel der Jupiler Pro League zwischen Standard Lüttich und Spitzenreiter FC Brügge.

Vor den Augen von Nationaltrainer Roberto Martinez lieferten sich beide Mannschaften vor allem in der zweiten Halbzeit im Stadion von Sclessin einen „Boxkampf“ mit vielen Zweikämpfen und vielen Fouls.

Brügges Trainer Philippe Clement erinnerte die zweite Hälfte an ein „Rugbyspiel“, was seiner Meinung auch daran lag, dass der Rasen des Sclessin-Stadions momentan in einem Zustand wie „in der 4. Provinzklasse“ sei.

In der ersten Halbzeit war der FC Brügge klar die bessere Mannschaft. Standard kam fast nie zum Zuge, jedoch hätten die „Rouches“ nach einem Foul von Balanta an Oulare im Brügger Strafraum einen Elfmeter zuerkannt bekommen müssen. Weder Schiedsrichter Visser noch der VAR intervenierten.

Hans Vanaken vom FC Brügge. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Im zweiten Durchgang wurde es richtig hektisch. Zwischen Brügges Neuzugang Krmencik und Standards Innenverteidiger Vanheusden gab es immer wieder brisante Duelle. Die Lütticher dominierten in der zweiten Halbzeit, Brügge kam zu keiner echten Chance. So blieb es beim alles in allem leistungsgerechten 0:0. Beide Mannschaften werden sich in den Playoffs 1 noch zweimal wiedersehen.

In dem zweiten Spiel, das ebenfalls wegen „Ciara“ hatte verlegt werden müssen, unterlag der Tabellenvorletzte Waasland-Beveren dem KV Kortrijk 1:2. Dadurch kann Schlusslicht Cercle Brügge weiter hoffen, denn der Rückstand auf Waasland-Beveren beträgt fünf Spiele vor Schluss nur sechs Punkte. (cre)

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