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Blutbad vom 22. August 2018 in Moresnet-Chapelle forderte jetzt ein weiteres Todesopfer

Ein Kameramann des WDR filmt das Restaurant „Le Ramier“ in der Rue de la Clinique in Moresnet-Chapelle am Tag nach der Tat. Foto: OD

Das Blutbad, das sich am 22. August 2018 im Restaurant „Le Ramier“ in Moresnet-Chapelle ereignete, hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Dies meldete die Tageszeitung „La Meuse“ am Montag.

Ein 74-jähriger Mann, der an jenem Tag versucht hatte, den 52-jährigen Täter davon abzuhalten, in dem Lokal in der Rue de la Clinique mit einem Messer auf seine Ex-Lebensgefährtin und deren Mutter loszugehen, starb am 16. Januar 2019.

Die ehemalige Lebensgefährtin des Täters und deren Mutter waren bei dem Beziehungsdrama getötet worden. Knapp fünf Monate später erlag auch der 74-jährige Moresneter, der sich damals „auf einen Kaffee“ im „Ramier“ aufgehalten und einen verzweifelten Rettungsversuch unternommen hatte, seinen schweren Verletzungen.

Der Täter, der angeblich die Trennung von seiner Freundin nicht verkraftet hatte und diese schon seit einiger Zeit bedroht haben soll, überlebte das Eifersuchtsdrama nicht. Wie er zu Tode kam, ist nie mitgeteilt worden. Brachte die Polizei ihn zur Strecke oder ein Anwohner, der den Angreifer mit einer Glasflasche erschlagen haben soll?

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