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Bischof Aloys Jousten stirbt im Alter von 83 Jahren

Der ehemalige Lütticher Bischof Aloys Jousten.

Der frühere Lütticher Bischof Aloys Jousten ist im Alter von 83 Jahren gestorben.  Er starb am Montag bei einem Besuch von Freunden in Köln.

Der am 2. November 1937 in Eibertingen bei Amel geborene Aloys Jousten war von 2001 bis 2013 Bischof von Lüttich. Zuvor war er sowohl in St. Vith als auch in Eupen als Dechant tätig.

Nach dem Abitur in St. Vith studierte Jousten in St. Truiden und im Priesterseminar von Lüttich. Er empfing am 8. Juli 1962 die Priesterweihe und promovierte 1966 an der Katholischen Universität Löwen.

Der heutige Lütticher Bischof Jean-Pierre Delville (Mitte) mit seinen Vorgängern Aloys Jousten (links) und Albert Houssiau.

Jousten wurde 1964 Professor im Priesterseminar von Lüttich. 1975 wurde er Direktor am Heidberg-Institut in Eupen, das sich später mit dem Collège Patronné zur Pater-Damian-Schule (PDS) zusammenschloss.

Von 1970 bis 1985 war Jousten Kaplan in Amel. 1985 wurde er Dechant von St. Vith und Bischofsvikar für das deutschsprachige Gebiet des Bistums Lüttich. 1990 wurde er Dechant von Eupen.

Am 9. Mai 2001 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Lüttich. Die Bischofsweihe empfing er am 3. Juni 2001. Am 2. November 2012 bot Bischof Jousten dem Papst seinen Rücktritt an, den Franziskus am 31. Mai 2013 annahm.

Bis zuletzt wirkte er ehrenamtlich bei BRF-Sendungen wie „Wort in den Tag“ und „Glaube und Kirche“ mit.

Wie der BRF meldet, findet die Trauerfeier am kommenden Montag, dem 27. September, um 10.30 Uhr in der Kathedrale von Lüttich statt.

13 Antworten auf “Bischof Aloys Jousten stirbt im Alter von 83 Jahren”

  1. Eiflerin

    Der Herr gib ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Herr lass ihn ruhn in Frieden.
    Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille gescheh, wie im Himmel so auch auf Erden. Unser tägliche Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von allem Übel. Amen

  2. Joseph Meyer

    Wir Alle werden Menschen wie Aloys Jousten brauchen, klug, ehrlich, einfach und zugewandt, so habe ich ihn kennen gelernt. Wir werden diese Menschen dann brauchen, wenn der aktuelle Corona-Propagandakrieg und der aktuelle sanitäre Angriff auf die gesamte Menschheit überwunden sein werden!
    Ich denke allerdings, dass dann auch die katholische Kirche sich neu wird erfinden müssen, weg von ihrer meines Erachtens macht- und geldhörigen „Hierarchie“ und zurück zu den Menschen und zu den Tugenden der Ehrlichkeit, der Wahrhaftigkeit, der Klugheit und des Mutes.

    • “ Ich denke allerdings, dass dann auch die katholische Kirche sich neu wird erfinden müssen….. zurück zu den Menschen und zu den Tugenden der Ehrlichkeit, der Wahrhaftigkeit, der Klugheit und des Mutes.
      …also zu Menschen wie Ihnen, der ja all diese hehren Tugenden in sich vereint.

      • Maria Heidelberg

        Papst Johannes Paul II trug sehr oft bei öffentlichen Auftritten ein Kruzifix mit einem besonders grausam- gekrümmten – hängenden und sterbenden Körper des Jeus von Nazareth an einem Stab vor sich her. Man nennt diesen Stab auch Ferula. Alle Päpste haben diesen Stab übernommen.

        Papst Paul der VI beauftragte mal einen Bildhauer namens Lello Scorzelli mit der Fertigung einer Ferula mit dem Gekreuzigten Jesu Christi. Das fertige Werk wurde von Paul dem VI als „kraftvoll und ausdrucksstark, eine zum Himmel gespannte Schleuder bezeichnet.“

        Eine zum Himmel gespannte Schleuder? Was er damit wohl meinte?!

        Ein Triumph- und Herrschaftskreuz eines sterbenden, leidenden Jesus. Triumph für wen?

        Würdet ihr auf diese Art und Weise einen geliebten Menschen aus Eurem engsten Umfeld so darstellen?

        „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!“

        Nur um Euch mal ein Beispiel zu nennen, wie leicht es ist, Menschen zu täuschen.

        Den Tod Jesu anzubeten ist nicht biblisch, sondern katholisch. Aber Totenanbetung hat in diesem Verein ja Tradition, was natürlich auch nicht biblisch ist, denn die Bibel sagt, das Leben ist heilig.

        Mein Beileid an die katholische Kirche für den Verlust eines Menschen, der einem Irrweg folgte.

        • Eiflerin

          @Maria Heidelberg, ich bete keinen Toten an, ich bete, dass ein Verstorbener seinen Platz im Himmel bekommt.
          Toten Anbetung kommt von den Heiden und das sind wir nicht. Gehen Sie denn nicht in der Kirche, wenn ein Bekannter, Verwandter verstorben ist und beten?
          Es wir gebetet, dass der/die Verstorbene nicht lange im Fegefeuer verweilen muss, wenn er nicht auf direkten Weg in die Hölle gekommen ist. Ech ja dafür gibt es die Beichte, die heut zu Tage fast keiner mehr kennt.

          • Maria Heidelberg

            „Totenanbetung kommt von den Heiden“ Von den Heiden, die Tote heilig und selig sprechen?! :-)

            Ich meinte Sie gar nicht, wieso fühlen Sie sich angesprochen?

            Ich gehe natürlich in die Kirche, wenn jemand stirbt. Aber nur um den Angehörigen meinen Respekt zu zollen.

  3. treesche

    R.I.P Dieser Bericht hier auf Ostbelgien Direkt ist wenigstens sachlich. Im GE durfte Klinges wieder seine überschwänglichen Gefühle ausbreiten. (Bei einem Geistlichen in der letzten Zeit war das nicht so angebracht) Aber die katholische Kirche muss sich erneuern. Alle Verantwortlichen haben in dieser Kirche geschwiegen. Das ist leider so.

  4. Kritiker

    Aloys Jousten war sehr konservativ, aber auch ein sehr guter Seelsorger. Mit ihm und Robi Kohnenmergen sind erneut zwei gute ostbelgische Geistliche von uns gegangen. Der ostbelgische Klerus lichtet sich immer mehr. Es wird höchste Zeit für Reformationen in der katholischen Kirche.

  5. Er hat's geschafft.... wir müssen noch....

    Den Angehörigen und Trauernden seiner Familie mein Beileid.
    Der Mensch, wir alle, bestehen aus Körper (das Tier-Mensch), Seele (Trägersubstanz des Geistes) und Geist. Jede Form/Art von Energie existiert in ihren Dimensionen. Das gilt für den Körper in der normalen RaunZeit. Das selbe gilt für die Seele und auch für den Geist. Die die schon mal eine Ausserkörperliche Erfahrung gemacht haben (des Nachts, während dem Schlaf, oder sonst wie) wissen wie wunder schön diese Dimensionen von Seele und Geist sind… Die Dimensionen des Geistes … der Himmel ist damit auch hier und jetzt da, daher die interessante Frage : Wie komme ich an die Funktionen des Geistes, ausserhalb der normalen RaumZeit… Rhada Krishna wuste schon vor 1500 BC : noch während der Mensch sich im Körper befindet, ist es ihm möglich, sich mit den Göttlichen zu vereinen. Verpasst er diese seine Möglichkeit so hat es die Natur nicht eilig, und sie wird ihn eines Tages zu seinem Glück zwingen.
    Die einzige wahre Existenberechtigung von wahren Priestern ist daher, uns, dem Normalen, die Technik bei zu bringen wie man zu diesem Glück kommt, den Weg dahin. Das Tun verbleibt jedem selbst vorbehalten, das kein keiner für dich tun. Ein Weg, den man im Katholischen hätte : Rosenkranz beten… eine Form der Transzendentalen Mediation, ähnlich dem Mantrasingen, etc. Modernere Mölgichkeiten : Hemi-Sync Musiktechnik mittels Licht und/oder Ton…
    Wer es wissenschaftlich möchte, da wäre zu nennen, die neue TOE (theory of every thing) des Prof. Fran de Aquino. Seine Erkenntniss, der Antrib von allem (Universum) sowohl normale RaumZeit als auch Virtuelle-RaumZeit ist Bewustsein… Der einzige statische Zustand, der uns allen inne wohnt !
    In all diesem hätte das Tier-Mensch die Möglichkeiten und Fähigkeiten, die derzeitigen brennende Probleme zu lösen, besonders vor der Tatsache, der knapper werdenen Resoucen und der langsam überfüllten Erde… Dafür müssen aber die, die Macht inne haben diese auch mit allen teilen. Corona zeigt uns auf, dass dazu keine Bereitschaft besteht – das Geld bestimmt. Der Mensch steht daher vor einem Scheideweg. Einen geistigen Sprung nach vorne oder eine Rückschritt zu machen…Tröstend bleibt uns, dass jeden am Lebens-Ende sein ‚jünstes Gericht‘ erwartet. Du wirst der Angeklagt sein, der Richter und der Ankläger, alles zusammen…. Das einzige was dich verteidigen wird, sind deine ‚guten Taten‘, als Tier-Mensch, als Seele und/oder auch als Geist !
    Amen !

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