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Bergbaupläne in Kelmis vorerst auf Eis gelegt

Erlebt der Bergbau in Kelmis und Umgebung eine Renaissance? Foto: Shutterstock

Die Pläne zur Wiederaufnahme des Bergbaus in Kelmis und Bleyberg (Plombières) wurden vorerst auf Eis gelegt. Nach Angaben des Verkehrs-Vereins „Drei Grenzen“ hat der wallonische Umweltminister Carlo Di Antonio (CDH) das Genehmigungs-Verfahren eingestellt.

Di Antonio reagiert damit auf eine Beschwerde des Verkehrsvereins, der dem Bergbau-Unternehmen Walzinc Prozedurfehler vorgeworfen hatte.

Das Unternehmen habe seinen Antrag nur in den Gemeinden Kelmis und Bleyberg öffentlich ausgehängt, nicht aber in den anderen Gemeinden.

Gegen das Vorhaben, in der Region wieder Galmei abzubauen, um daraus Zink oder Messing herzustellen, gibt es großen Widerstand in der Bevölkerung.

Die Gewinnung von neuen Mineralien ist ein Milliardengeschäft. Vor allem China ist in diesem Bereich aktiv.

Mehr zum Thema lesen Sie unter folgendem Tweet von flanderninfo.be:

  1. Ein Griff ins Klo für die CSP und ihre Veranstalltung am 11.01.
    Die Leute Jeck machen, Panik verbreiten und der Verkehrsverein der Drei Grenzen findet Verfahrensfehler!
    Da hätten sich die CSP Leute wohl besser mal ihre Arbeit gemacht anstatt „Infoabende“ zu organisieren!
    Alles nur Laberei und Polemik!
    Kann man nur hoffen das die nie mehr was zu sagen haben werden!!

    Christlich Soziale Polemiker!!

        • Über politische Parteien und deren Engagement kann man sicherlich in angemessener Form diskutieren. Hier gibt es im Übrigen viele Einwohner die der CSP im Gegensatz zum jetzigen Gemeindekollegium ein gutes Zeugnis ausstellen.
          Was nicht angeht ist zu beleidigen, zu verleumden, Hass zu säen und eine demokratische Partei in einem Atemzug mit der AFD zu nennen. Damit richtet man in der Gesellschaft einen nicht zu unterschätzenden Schaden an! Es wäre sehr wünschenswert wenn Sie im stillen Kämmerlein einmal darüber nachdenken würden.

    • André Dorr

      Ich nehme an Sie haben am 11.01. Zuhause gesessen, haben „Bauer sucht Frau“ geschaut und waren nicht in der Patronage. Ihr Kommentar scheint vom „Hörensagen“ zu kommen.
      Von Jeck machen und Panik verbreiten kann auf keinem Fall die Rede sein. Denn mit dem Leiter von Walzinc, Herrn Geert Trappeniers und Professor Pirard als Befürworter, mit Professor Havenith und Dr. Denneborg als skeptische Experten, Herrn Brewier als neutraler Vertreter des Regionalministers und die Herrn Stassen, Frank und Arimont als klare Gegner waren doch alle Meinungen vertreten. Und jeder konnte seine Meinung äussern, auch die Zuschauer und viele haben ihre Bedenken vorgetragen.
      Und wenn Sie jemandem vorwerfen wollen seine Arbeit nicht zu machen, dann wohl eher unserer Gemeinderatsmehrheit; Denn als die Opposition auf der Gemeinderatssitzung vom 16.10.17 ( ich besuche fast alle Sitzungen, auch diese) einen Antrag auf einen Infoabend stellte, wurde dies mit der Begründung „Das ist nicht nötig, die Kelmiser sind genug informiert!“ abgeleht. Und jetzt, als die CSP diesen Abend in Eigenregie organisierte, hätte Bürgermeister Göbbels gerne mit auf der Bühne gesessen.
      Ob der Bergbau nach Kelmis und Umgebung zurückkommt steht in den Sternen und jeder hat das Recht dafür oder dagegen zu sein. Aber eine klare Meinung kann man sich nur machen wenn man über GENUG Informationen (daher Infoabend) verfügt, denn ein Link auf der Internetseite der Gemeinde (https://bergbauinkelmis.wordpress.com/) reicht mir nicht!

  2. Ein Schelm

    Die Gesetzgebung soll in dieser Legislaturperiode noch geändert werden und dann wird ein neuer Antrag von Walzinc kommen. Ich fand die Veranstaltung gelungen und fühle mich durch die CSP zumindest nicht ganz im Regen stehen gelassen. Wie sich an dem Abend rausgestellt hat, wollte unser Bürgermeister keinen Infoabend organisieren und laut Kabinettschef von Di Antonio hat er bis jetzt keinen Kontakt mit dem zuständigen Minister aufgenommen. Die Tatsachen sind für mich schlimmer als die Tatsache, dass ich fürs erste aufatmen kann, weil kein Bergbau kommt.

  3. Pensionierter Bauer

    Wenn Walzinc hier einen Verfahrensfehler begangen hat, dann ist es gut dass der Minister das bisherige Verfahren abbricht. Denn wenn der Panikmacher Albert Stassen nach einer Ablehnung des Einspruchs vor den Staatsrat gezogen wäre, dann hätte sich die Sache evt. viele Jahre hingezogen. Jetzt wird Walzinc ein neues Verfahren einleiten und in jeder Gemeinde ein gelbes Plakat aufstellen und gut ist. Es geht sich hierbei ja nur um Bodenuntersuchungen. Ob nochmal ein Bergbau in unsere Gegend kommt steht auf einem ganz anderen Papier. In diesem Fall hier ist nicht die CSP die Panik verbreitet sondern der ehemalige Bezirkskommissar Stassen.

    • Alfons Van Compernolle

      Und Braunkohle zur Verbrennung liefern, damit ihr in der DG oder OB bestens vollgeraeuchert vergast werdet???? Energie in der Steckdose aber Lungenkrank dank „Braunkohle“ von der RWE !!

  4. Anonymous

    Ich sehe das auch skeptisch. Wenn man da nicht vorsichtig ist, entstehen plötzlich Arbeitsplätze und schlimmstenfalls gibt es sogar einen wirtschaftlichen Aufschwung. Und das wollen wir in Wallonien doch ganz sicher nicht.

  5. Das ist nicht ein Problem von Kelmis, der ganze Westen begibt sich in eine unheilvolle Abhängigkeit von China. Alles was mit Umweltverschmutzung, CO2.. usw. zu tun hat, weg damit nach Asien, wir importieren nur die tollen Produkte die daraus gemacht werden. Das wird uns eines Tages ganz böse auf die Füsse fallen, zum Glück scheint wenigstens Trump verstanden zu haben dass unsere Fabriken und Bergwerke nicht in China stehen können ohne dass wir dadurch eine Chinesische Kolonie werden. Aber das übersteigt jetzt den Horizont von Kelmis und der DG….

  6. Der Informationsabend in Kelmis war dringend nötig, am Ende fühlte sich eine Vielzahl der Besucher besser informiert. Politik hat die Verpflichtung zu informieren. Der große Andrang an dem Abend machte deutlich, wie groß der Bedarf nach Informationen ist. Das Weitergeben von gewünschten Informationen als Panikmache zu titulieren ist bedenklich, als Kommentar aus politischen Reihen inakzeptabel!

  7. tiefes Loch

    Izom, Bergbau, Internet Geschwindigkeit, Ravel Eupen, Dorfplatz Kelmis, Bahnhof Raeren, … alles nur BlaBla der CSP!
    Schlimm wie diese Leute mit den Bürgern umgehen indem sie ihnen Unwarheiten auftischen und Unzufriedenheit schüren!!
    Es gibt und gab genügen Versammlungen!! Warum nicht vorher mit Helfen Lösungen zu finden? Warum sich nicht vorher richtig informieren? Warum nicht vernünftig arbeiten anstatt immer nur im Dreck zu wühlen?

    • Luc FRANK

      Als Politiker sehe ich es als meine Pflicht an, zur Meinungsbildung beizutragen, deshalb stehe ich zu 100% zu unseren Themenabenden.

      Hier werden weder Unwahrheiten verbreitet noch Ängste geschürt, da wir genau darauf achten, dass unterschiedliche Meinungen zum Ausdruck kommen. Es werden nicht bestrittene Fakten dargelegt.

      Bei der Bergbauveranstaltung ist dies sehr gut zum Ausdruck gekommen.

      Selbst einige politische Mitbewerber haben uns zur dieser gelungenen und informativen Veranstaltung gratuliert.

      Selbstverständlich bin ich offen für Kritik und jeder konstruktiver Vorschlag ist willkommen und kann mir übermittelt werden: info@luc-frank.be oder 0032/474/95.16.73

    • In der Großgemeinde Kelmis fühlt sich die Mehrheit der Einwohner schon lange nicht mehr ausreichend durch das Gemeindekollegium informiert. Von der viel gepriesenen Transparenz ist nichts mehr übriggeblieben. Alles in allem eine große Entäuschung. Wenn man OBJEKTIV die Medien verfolgt kann man der CSP sicherlich auch keinen schlechten Stil vorwerfen. Es sei eher ein Blick in das Gemeindekollegium gestattet. Diverse personelle Veränderungen kommen hier nicht von ungefähr … .

  8. Arbeitstreffen zwischen Minister Belot, Kattrin Jadin, HD Laschet, der DG am 11.Mai bezüglich Ravel Eupen Raeren
    http://www.jadin.be/wp/wp-content/uploads/2017/07/PM-11052017-konstruktive-Gespräche-mit-Bellot.pdf

    Seit Ende 2015 gibt es bereits Arbeitstreffen bezüglich Internet und Netzausbau, dafür sind bis zu 50Mio€ vorgesehen, eine Umfrage diesbezüglich gibt es auch schon seid Anfang 2017!!
    http://www.grenzecho.net/wirtschaft/dg-regierung-trifft-proximus-zur-besprechung-der-verbesserung-der-netzqualitaet

    Und was macht die CSP Anfang 2018?
    Versammlungen, Umfragen, … zu diesen Themen!!
    Nicht die feine Art Karten der anderen auszuspielen!

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