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Belgien gewinnt 4:0 in San Marino – ohne zu glänzen

Belgiens Thomas Meunier gehörte in San Marino noch zu den Besten. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Die belgische Fußball-Nationalelf entführt wie erwartet drei Punkte aus San Marino. Der Erste der FIFA-Weltrangliste besiegte den Letzten 4:0, ohne sich jedoch mit Ruhm zu bekleckern.

Vor allem in der ersten Halbzeit blieben die Roten Teufel vieles schuldig und konnten von Glück reden, dass sie durch ein Elfmetertor von Michy Batshuayi in der 43. Minute zur Pause 1:0 führten, zumal Belgiens Torhüter Thibaut Courtois beim Stand von 0:0 mit einer Parade verhindern konnte, dass der Fußballzwerg von San Marino sogar in Führung ging.

In der Startelf des WM-Dritten fehlten neben einigen Verletzten wie den Brüdern Eden und Thorgan Hazard auch völlig überraschend Dries Mertens und Romelu Lukaku, die auf der Ersatzbank begannen.

Belgiens Fußball-Nationaltrainer Roberto Martinez. Foto: Dirk Waem/BELGA/dpa

Dafür standen Spieler wie Divock Origi, Adnan Januzaj und Michy Batshuayi in der Startelf, die wie folgt aussah: Courtois – Alderweireld, Denayer, Vertonghen – Meunier, Tielemans, De Bruyne, Carrasco – Januzaj, Batshuayi, Origi.

In der ersten Halbzeit hatte der große Favorit mit Ausnahme des Elfmetertors zwei Möglichkeiten durch Batshuayi sowie einen Lattentreffer von Januzaj. Die couragierten Amateure von San Marino und deren Torhüter Simone Benedettini, der mehrere Klasseparaden hatte, wussten einen höheren Rückstand zur Pause zu verhindern.

Erst in der zweiten Halbzeit konnte sich Belgien nach der zeitgleichen Einwechslung von Dries Mertens und Nacer Chadli absetzen. Dries Mertens (57.), Nacer Chadli (63.) und noch einmal Michy Batshuayi (90.) erzielten drei weitere Treffer.

Fazit: Belgien führt nach 5 Spieltagen mit der vollen Punktzahl die Tabelle der Gruppe I an. Am Montag müssen die Roten Teufel nach Schottland, das am Freitag 1:2 gegen Russland verlor.

Belgiens Nationalcoach Roberto Martinez war mit der Leistung seiner Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden. Man kann davon ausgehen, dass in Glasgow Spieler wie Dries Mertens, Nacer Chadli und Romelu Lukaku von Beginn an spielen werden. (cre)

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