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Belgien ist eines der 20 sichersten Länder der Welt

Quelle: Institute for Economics and Peace/Global Peace Index

Belgien gehört 2025 zu den 20 sichersten Ländern der Welt. Das geht aus dem Global Peace Index hervor. Die Faktoren, die unserem Land den 16. Platz eingebracht haben, sind die verhältnismäßig niedrige Kriminalitätsrate und die Stabilität der internationalen Beziehungen.

Trotz eines zunehmend angespannten globalen geopolitischen Kontexts schneidet Belgien in Sachen Sicherheit gut ab. Wie jedes Jahr erstellt der vom Institute for Economics and Peace veröffentlichte Global Peace Index eine Rangliste der Nationen nach ihrem Friedensniveau.

Die Rangliste basiert auf 23 quantitativen und qualitativen Indikatoren, die die innere Sicherheit, die Verwicklung in Konflikte und den Grad der Militarisierung messen.

Mit einer Punktzahl von 1,492 von 5 (wobei eine niedrige Punktzahl für ein friedlicheres Land steht) schneidet Belgien positiv ab. Das Land profitiert insbesondere von niedrigen Mord- und Inhaftierungsraten sowie einer sehr geringen Intensität interner Konflikte.

02.12.2014, Venezuela, Caracas: Die ehemalige Kongressabgeordnete und venezuelanischen Oppositionsführerin Maria Corina Machado hält die venezolanische Flagge vor der Generalstaatsanwaltschaft hoch. Sie wurde für ihren Einsatz für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Foto: Ariana Cubillos/AP/dpa

Die diplomatischen Beziehungen Belgiens sind ebenfalls eine Stärke. Das Land erhält die Höchstnote von 1/5 in Bezug auf die Beziehungen zu seinen Nachbarn, was von einem Klima der regionalen Stabilität zeugt. In Bezug auf innere Sicherheit und Gefahrenabwehr liegt die Note bei 1,6/5. Ein Schwachpunkt ist hingegen die Verfügbarkeit von Kleinwaffen und leichten Waffen mit einer Note von 3/5, was sich leicht auf die Gesamtpunktzahl auswirkt.

– Island an der Spitze: An der Spitze der Rangliste steht erneut Island mit einer Punktzahl von 1,095. Es folgen Irland (1,26), Neuseeland (1,282), Österreich (1,294) und die Schweiz (1,294). Europa bestätigt seine Position als stabiler Kontinent mit 14 Ländern unter den Top 20 weltweit.

Der Bericht hebt jedoch einen allgemeinen Rückgang des Weltfriedens hervor. Er spricht von einem „Anstieg der Zahl der Todesopfer in Konflikten”, einer „Zunahme geopolitischer Spannungen” und einer „grundlegenden Umgestaltung der Weltordnung”, die als „Große Fragmentierung” bezeichnet wird. Dieses Phänomen werde durch Rivalitäten zwischen Großmächten, asymmetrische Kriegstechnologien und die zunehmende finanzielle Anfälligkeit bestimmter Volkswirtschaften verstärkt. (cre)

43 Antworten auf “Belgien ist eines der 20 sichersten Länder der Welt”

  1. Verviers ist... halal!

    Wir leben anscheinend im Paradies, selbst Verviers ist… halal!
    https://www.grenzecho.net/133815/artikel/2025-12-23/aus-fur-terrorismuszelle-verviers
    Ich hatte vor kurzem Besuch aus Singapur, ein sehr guter Freund, der dort Staatsanwalt ist. Er war begeistert von unserer Gegend, ja. Zu Brüssel meinte er nur: „Schöne Jugendstil Architektur, und man merkt, dass ihr Belgier das gute Leben schätzt, aber ansonsten eine Kloake“. Ja, er hat sich sogar kurz nach Mollahbeek getraut. Es gibt zahlreiche gut gemachte Videos auf YT, von Touristen, die genau dies hervorheben und dokumentieren. Wenn sogar der Mainstream solche Artikel bringt „Bruxelles est-elle devenue plus dangereuse que Caracas ?“
    https://www.moustique.be/notre-epoque/les-infos/2023/08/30/bruxelles-est-elle-devenue-plus-dangereuse-que-caracas-IOTK2DREFFFOJERTTRTKZNPD3A/
    dann weiss man wo der Hammer hängt!

  2. Peter Müller

    „What a BS. Belgistans Städte gleichen inzwischen der Bronx. Und selbst Dörfer sind nicht mehr sicher…“

    In einer Märchenwelt leben wir nicht, und da war es schon gefählich zu leben. Wohnt hier im Paradies und will uns etwas von der Welt erzâhlen.

  3. Bäderkönig Eduard

    Unsere Vorfahren lebten in viel gefährlicheren Zeiten, man muss sich nur mal die polizeiliche Kriminalitätsstatistik der Jahre 1890 bis 1900 anschauen. Rein gar nicht vergleichbar mit den heutigen Zuständen.

  4. Neneewaa

    Aber sicher leben wir in einem sehr sicherem Land, trotz dem veränderten Stadtbild. Mir ist mehr bange ( für unsere Zukunft)vor denverängstigten Wohlstandsbiedermeiern als den schutzsuchenden einfachen egal ob Ausländer oder nicht.

    • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

      Statistiken muss man leider hinterfragen.
      Seit wann sind wir denn auf dem 16. Platz?
      Vielleicht immer schon in diesem Bereich gewesen ?
      Wenn die Kriminalitätsrate weltweit steigt, dann steigt sie bei uns schließlich mit und der 16. Platz wäre damit zwar möglich, aber trotzdem nichts um anzugeben.
      Man hätte besser eine Statistik erstellt bei der jedes Jahr aufgelistet wird, um wie viel Prozent sich seit 1990 körperliche Gewalttaten und Morde in Europa erhöht haben.
      Vor allem seit dem Jahr 2000 bis heute, muss der jährliche Anstieg doch enorm gewesen sein. Nur zurück in die Zukunft, kann einen unüberschaubaren Anstieg verhindern.
      Macht die Grenzen wieder dicht, auch innerhalb Europas, denn ihr habt es nicht mehr unter Kontrolle, liebe Politiker.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          5/11/ Wie ich schon erwähnte, Statistiken muss man hinterfragen.
          Wer jeden Tag seit 2020 die Nachrichten hört, oder im Fernsehen sieht und den gravierenden Anstieg nicht bemerkt hat, der lebt entweder noch nicht lange genug in Europa, oder will nichts bemerkt haben.

        • Hugo Egon Bernhard von Sinnen

          Spanien: Zwei Deutsche mutmaßlich von Hausbesetzern getötet
          Ein brutales Gewaltverbrechen erschüttert einen beliebten Urlaubsort in Spanien. Zwei Deutsche sind tot, ein dritter schwer verletzt. Die Hintergründe der Tat stellen die Ermittler vor Rätsel.
          Veröffentlicht: Dienstag, 23.12.2025 16:55

          Gewalttat im Urlaubsort
          Elche (dpa) – Zwei Deutsche sind an der spanischen Mittelmeerküste getötet worden. Das mutmaßliche Gewaltverbrechen habe sich bereits am Montag in einer Häusersiedlung am Strand von El Pinet in Elche unweit von Alicante im Osten des Landes ereignet, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei. Ein weiterer Deutscher sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden.

          Die Behörden bestätigten die Angaben auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zwei polnische Staatsbürger wurden als mutmaßliche Täter festgenommen, nachdem sie sich zunächst stundenlang in einem Haus der Anlage verschanzt hatten. Zur Identität der Opfer und der mutmaßlichen Täter lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.

          Nach rund 20-stündiger Belagerung seien Spezialkräfte der Polizeieinheit Guardia Civil am Dienstag gewaltsam ins Haus eingedrungen, nachdem Verhandlungen über eine freiwillige Aufgabe der Verdächtigen gescheitert seien, hieß es. Die Festnahme verlief laut Polizei aber ohne Zwischenfälle. Waffen oder Geiseln wurden nicht gefunden.

          Wurden die Deutschen von Hausbesetzern getötet?
          Nach bisherigen Erkenntnissen starben die beiden Todesopfer infolge massiver Gewalteinwirkung. Hinweise auf den Einsatz von Schusswaffen gibt es nicht. Als mögliches Tatmotiv prüfen die Ermittler unter anderem einen Streit um die Nutzung des Hauses, wie die Zeitung «Información» und weitere Regionalmedien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Demnach könnten die polnischen Tatverdächtigen das Gebäude unrechtmäßig bewohnt haben. Bei den Opfern handele es sich wohl um Freunde des Besitzers, so das Blatt. Die Ermittler betonen jedoch, dass weiterhin alle Hypothesen geprüft würden.

          Auf den Fall aufmerksam wurde die Polizei, nachdem eine Anwohnerin beobachtet hatte, wie offenbar ein lebloser Körper aus dem Haus getragen wurde. Die Leichen der beiden Deutschen wurden am Montagabend auf der Straße entdeckt. Die beiden Verdächtigen sollten noch am Dienstag einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.

          ( Quelle ) Radio sauerland.de

          Es nimmt doch kein Ende, mit den angehäuften Meldungen, die es 2010 noch selten zu lesen gegeben hat.
          Und ja, es war nicht in Belgien Aber Europa ist ja so schön eins.

  5. Die Bockreiter kommen

    Bis um 1910 gab es in Westeuropa keinerlei Waffengesetze, Schusswaffen waren für jeden frei und unbegrenzt erhältlich und oft genug wurde davon in krimineller Absicht Gebrauch gemacht. Und weit davor um 1800 ging es hierzu wie im wilden Westen.

  6. Der Alte

    Belgien sicherer als Frankreich und größtes Problemfeld soll die Verfügbarkeit von Kleinwaffen sein? Früher ging es in ein Geschäft und jeder Volljährige konnte einen „Flobert“ erstehen. Heutzutage… verfügen nur Drogenclans und andere Kriminelle über freien Zugang zu Feuerwaffen.

  7. Goodbye Belgien

    Belgien eines der „sichersten“ Länder der Welt ?
    „Es war einmal“ – so fangen alle Märchen an.
    Deshalb auch die überfüllten Gefängnisse, No-Go-Area Molenbeek, ausufernde Bauernkrawalle in Brüssel usw.
    Und als EU-und NATO-HAUPTQUARTIER auch ein interessantes Ziel für ausländische Aggressoren.
    In einem Schreiben an seine Anhänger ruft die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu neuen Anschlägen in Belgien auf. (Grenz-Echo 23.12.2025)
    Dann ist mir Platz 7 auf dem „Global Peace Index“ doch lieber (und sicherer).

  8. Zuhörer

    Ich gebe schon lange nichts mehr für Statistik, denn die werden immer schön gerechnet.
    Ich hatte auch hier schonmal gepostet, wie Statistiken berechnet werden.
    Zum Beispiel; Einem kleinen Ort wohnen Zwei Millionäre. Dann wird das durchschnittliche Vermögen berechnet. Auch wenn der Rest der Bevölkerung arm ist , ist es dann plötzlich einer der reichsten Orte,. So zum Beispiel geht Statistik.

        • @Zuhörer: wenn Sie mit Statistik nicht umgehen können ist das Ihr Problem. Einen Durchschnittswert angeben ohne zb Standartabweichung oder Median anzugeben ergibt, wie in Ihrem Beispiel keinen Sinn.
          Wenn man das durchschnittliche Einkommen einer Population kennen will rechnet man das wie von Ihnen angegeben, man erhält aber keine weitere Information. Ihr Beispiel zeigt sehr gut auf, dass der Durchschnitt eine total uninteressante Variable sein kann und zb die Mediane viel interessanter ist.
          Die Statistik ist schon ok, aber der Fragesteller soll schon genau angeben was er wissen will.

      • Statistiken werden von ihren Auftraggebern manipuliert weil man keine Ahnung hat was ein statistischer Wert überhaupt bedeutet.
        Es ist eine Schande wie wenig Menschen mit Zahlen etwas anfangen können, das ist nicht der Fehler der Statistiker, sondern der Fehler unseres Unterrichtssystems, wo das Abitur auch an jene verschenkt wird, die selbst das große Einmaleins nicht können.

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