Leute von heute

Belgien sagt Aufnahme von bis zu 150 Flüchtlingen zu

11.09.2020, Griechenland, Lesbos: Ein Mann hält ein Plakat mit der Aufschrift „Deutschland, bitte helfen Sie uns“. Flüchtlinge nehmen an einer Kundgebung in der Nähe der Stadt Mytilene teil und fordern, die Insel verlassen zu dürfen. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Belgien hat die Aufnahme von 100 bis 150 weiteren Menschen aus dem zerstörten griechischen Lager Moria auf Lesbos zugesagt.

Dies teilten die föderale Gesundheits-Ministerin Maggie De Block und ihr griechischer Kollege Giorgos Koumoutsakos am Mittwoch gemeinsam mit.

Zuvor hatte die belgische Regierung sich schon bereit erklärt, zwölf unbegleitete Minderjährige aufzunehmen. 18 weitere junge Leute seien bereits im Sommer in Belgien angekommen, hieß es weiter. Die neue Zusage sei zusätzlich. Bei den 100 bis 150 Menschen handele es sich um Familien mit Kindern, Müttern und alleinstehenden Frauen.

15.09.2020, Griechenland, Kara Tepe: Charles Michel (2.v.l), Präsident des Europäischen Rates, besichtigt in Begleitung von zwei griechischen Beamten das neue Flüchtlingscamp Kara Tepe. Foto: Dimitris Tosidis/POOL EPA/AP/dpa

Griechenland will alle rund 12.000 Bewohner des abgebrannten Lagers Moria auf Lesbos weiter vor Ort versorgen und nicht auf das Festland bringen – das haben Regierungsvertreter mehrfach betont. Vor Ort entsteht ein großes Zeltlager.

Hintergrund ist die Befürchtung, dass sonst auch Migranten in anderen Lagern absichtlich Feuer legen, um ihre Weiterreise nach Europa, insbesondere Deutschland, zu erzwingen.

Außerdem befürchtet Athen, dass noch mehr Migranten, die sich zurzeit in der Türkei aufhalten, zur Überfahrt nach Europa animiert werden – das soll verhindert werden. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

41 Antworten auf “Belgien sagt Aufnahme von bis zu 150 Flüchtlingen zu”

  1. Guido Scholzen

    „Flüchtlinge“ zünden ihr Lager in Südeuropa an, und bekommen das, was sie eigentlich wollen: ein Ticket nach Nordeuropa.
    Kleine Kinder erzieht man schon so, dass sie nicht alles dürfen, egal was sie anstellen, um es zu erreichen.
    die in Europa Regierenden bevorzugen unachtige Kinder….

      • @ Troja

        Das Wort „Kampfalter“ zeigt mir, welche gesellschaftlichen und soziologischen Grundlagen und Vorstellungen du hast. Nur mal zur Info: Die Zeit des Keulenkampfes und der Kleidung aus Bärenfelle ist vorbei.

        • Herbert G.

          @ AchGott
          Was für eine blöde Replik ihrerseits!🤮
          Wer hat denn was von Bärenfellen und Keulen gesagt? Das Wort „Kampfalter“ ist doch nicht an eine Epoche gebunden!
          Sie verstehen scheinbar nichts oder wollen es nicht verstehen, aber dann so hochtrabende Worte wie „gesellschaftliche und soziologische Grundlagen und Vorstellungen“ raushauen.

  2. Derschauthin

    Wenn unsere Rentner ärmlich leben. Meine 87 jährige Mutter für eine Krankenfahrt ans Rote Kreuz dass dann auch noch teuer bezahlen muss aber die Asylanten den ganzen Tag ihr Handy am Ohr haben weil das ÖSHZ und Rote Kreuz all diese Kosten übernehmen, dann braucht man sich nicht wundern wenn die Renten der Belgier die ihr Leben lang gearbeitet haben wieder mal gekürzt werden!

  3. Horst Emonts-pool

    Wie wäre es mit Belgier aufnehmen? Es gibt genug obdachlose Menschen hier. Die regierenden holen Menschen aus andere Länder nach hier, aber das Elend was es hier gibt sehen sie nicht. Belgier dürfen auf der Straße wohnen. Da sollte die Regierung mal ein paar Milliarden locker machen !

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern