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Spanien mit Kantersieg ins Achtelfinale – Slowakei und Polen raus – Belgien gegen Dritten der Hammergruppe F

23.06.2021, Russland, St. Petersburg: Polens Robert Lewandowski liegt nach einem Zweikampf am Boden. Foto: Igor Russak/dpa

AKTUALISIERT – Spanien ist bei der Fußball-EM mit einem Kantersieg ins Achtelfinale eingezogen. Der Ex-Weltmeister gewann am Mittwoch in Sevilla gegen die Slowakei mit 5:0 (2:0).

Damit war klar, dass die belgische Nationalelf im EM-Achtelfinale am Sonntag um 21 Uhr in Sevilla aller Voraussicht nach auf den Dritten der Hammergruppe F treffen würde – also auf Frankreich, Deutschland, Portugal oder Ungarn.

Nur in einigen wenigen Ausnahmefällen, die jedoch alle sehr unwahrscheinlich sind, bekäme es Belgien mit der Schweiz zu tun.

23.06.2021, Spanien, Sevilla: Torhüter Martin Dubravka aus der Slowakei schießt ein Eigentor. Foto: Cezaro De Luca/dpa

Mitfavorit Spanien hat die erste Fußball-Fiesta gefeiert und ist mit seinem höchsten Sieg bei einer EM-Endrunde in die K.o.-Phase gestürmt.

Trotz eines erneut verschossenen Elfmeters feierte der dreimalige Europameister am Mittwoch im Glutofen von Sevilla beim souveränen 5:0 (2:0) gegen die Slowakei den ersten Erfolg bei diesem Turnier und geht mit großem Selbstvertrauen ins Achtelfinale gegen Vizeweltmeister Kroatien.

Nach der Führung durch ein Slapstick-Eigentor des slowakischen Torhüters Martin Dúbravka (30. Minute) sorgten Aymeric Laporte (45.+3), Pablo Sarabia (56.), Ferran Torres (67.) und ein weiteres Eigentor von Juraj Kucka (71.) für ausgelassenen Jubel der 12.580 Fans im Estadio La Cartuja.

Den bisher höchsten EM-Sieg hatte die diesmal furiose „Furja Roja“ beim Titel-Triumph vor neun Jahren gefeiert – damals gab es zweimal ein 4:0, unter anderem im Finale gegen Italien. Die Slowaken sind nach der deftigen Pleite ausgeschieden.

23.06.2021, Russland, St. Petersburg: Polens Robert Lewandowski setzt sich mit dem Ball durch. Foto: Igor Russak/dpa

Mit dem zweitschnellsten Treffer der EM-Geschichte hat Doppeltorschütze Emil Forsberg Weltfußballer Robert Lewandowski und Polen bei der Fußball-EM aus dem Turnier geschossen. Der Torjäger des FC Bayern München verlor trotz seines zweiten und dritten Turniertors (61. Minute/84.) mit seinem Team zum Vorrunden-Abschluss gegen Forsbergs Schweden mit 2:3 (0:1) und schied mit nur einem Punkt als Gruppenvierter aus.

Lewandowski erzielte alle drei polnischen EM-Tore, erstmals im vierten Anlauf gelang ihm bei einem großen Turnier mehr als ein Tor – doch das war nicht genug. Das Siegtor schoss Schwedens Joker Viktor Claesson in der vierten Minute der Nachspielzeit.

RB Leipzigs Forsberg derweil erzielte davor die drei Turniertore der Schweden. Am Mittwoch gelang ihm nach 83 Sekunden das zweitschnellste Tor der EM-Geschichte, in der 59. Minute legte er nach. Die zuvor schon qualifizierten Schweden überstanden erstmals seit 2004 wieder die Vorrunde einer EM. Als Gruppensieger geht es nun am Dienstag (21.00 Uhr) gegen Finnland oder die Ukraine. (dpa)

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