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0:2-Niederlage trotz Überzahl gegen den KV Ostende – Kein versöhnlicher Saisonausklang für die AS Eupen

Zweikampf zwischen Thierry Ambrose (l) vom KV Ostende und AS-Mittelfeldspieler James Jeggo (r) im bisher letzten Spiel der AS Eupen. Foto: Belga

Die AS Eupen hat auch das letzte Spiel der Saison 2021-2022 vergeigt. Obwohl sie eine Stunde lang in Überzahl spielten, unterlagen die Schwarz-Weißen am Samstag dem KV Ostende 0:2.

Für dieses letzte Spiel der Saison, bei dem es für beide Teams um nichts mehr ging, jedenfalls um nicht mehr viel, gab Trainer Michael Valkanis im Tor Robin Himmelmann eine Chance. Auch Jérôme Déom stand in der Anfangsformation. Hingegen war Stef Peeters nicht dabei.

Die Eupener Startelf: Himmelmann – Beck, Agbadou, Lambert – Magnée, Cools, Jeggo, Déom, Alloh – Nuhu, Prevljak.

Beim KV Ostende fehlte der gesperrte Makhtar Gueye, der vor einer Woche gegen den RFC Seraing in der 93. Minute per Elfmeter den Ausgleich zum 2:2 erzielt hatte, womit dem KV Ostende und der AS Eupen der Klassenerhalt sicher war – sehr zum Leidwesen von Seraing, das in die Relegation gegen Zweitligist RWD Molenbeek muss.

Vor dem Anpfiff bekam Emmanuel Agbadou (l), der von den AS-Fans zum besten Spieler der Saison gewählt worden war, einen Pokal überreicht. Foto: privat

Vor dem Anpfiff wurde Verteidiger Emmanuel Agbadou als bester AS-Spieler mit einem Pokal ausgezeichnet. Boris Lambert wurde von den Fans der AS zum Lieblingsspieler gewählt.

Die beiden ersten Chancen hatte Eupen, erst durch Nuhu, der aber den Ball neben das Tor von Hubert setzte, und zwei Minuten später durch Prevljak, dessen Freistoß ebenfalls das Ziel verfehlte.

Nach weniger als 20 Minuten musste Ostende bereits wechseln, nachdem sich Sakamoto ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte. Die erste nennenswerte Möglichkeit für die Gäste hatte Bätzner, dessen Schuss knapp am Tor von Himmelmann vorbei ging.

In der 28. Minute handelte sich der Ostender Duncan mit einem Foul an Alloh die zweite Gelbe Karte ein und musste vom Platz.

Eupen spielte somit in Überzahl, aber die größte Chance hatten die Gäste in der 36. Minute durch Albanese, dessen Schuss an die Latte krachte. Kurz danach konnte Himmelmann einen Freistoß parieren.

In der 38. Minute gingen die in Unterzahl spielenden Küstenstädter in Führung durch Ambrose. Himmelmann zeigte keine Reaktion, 0:1.

Boris Lambert wählten die Fans der AS am Ende der Saison 2021-2022 zu ihrem Lieblingsspieler. Foto: Belga

Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause. Man hatte sogar den Eindruck, dass Ostende nach dem Platzverweis von Duncan mehr vom Spiel hatte als Eupen.

Zum Beginn der zweiten Halbzeit war die Frage, ob die AS Eupen ihre numerische Überlegenheit würde nutzen können. Die Schwarz-Weißen waren zumindest bemüht.

In der 56. Minute wechselte Eupen Spieler und Spielsystem: Konstantelias kam für Cools, der wohl sein letztes Spiel im Dress der AS bestritten hatte.

Eupen agierte jetzt mit zwei Stürmern und erzielte in der 62. Minute auch den Ausgleich durch Prevljak, doch wurde das Tor aberkannt, weil Nuhu im Abseits stand, bevor er den Bosnier anspielte.

Eupen drängte auf den Ausgleich, den Nuhu in der 70. Minute auf dem Fuß hatte, doch scheiterte der Ghanaer an KVO-Torhüter Hubert. Bei Eupen hatte inzwischen Beck für Müsel Platz gemacht. Eine Viertelstunde vor Schluss kam N‘Dri für Alloh.

In der 81. Minute fiel die Entscheidung. Albanese düpierte den zu weit aufgerückten AS-Torhüter Himmelmann und erzielte das 0:2.

In der 89. Minute hätte Nuhu den Ehrentreffer erzielen können, aber er legte sich den Ball zu weit vor. So blieb es beim enttäuschenden 0:2. (cre)

 

34 Antworten auf “0:2-Niederlage trotz Überzahl gegen den KV Ostende – Kein versöhnlicher Saisonausklang für die AS Eupen”

    • Nicht schlimm ??
      Also ich möchte schon was anderes geboten bekommen für mein Geld, wenn ich so Arbeiten würde hätte ich Montag meine Kündigung auf den Tisch liegen !!
      Einfach nur noch Lächerlich am Ende 😡😡

    • Blut beflecktes Geld…

      „… diese Liga entschieden mitzugestalten.“

      Mit blutbeflecktem Geld aus Diktatur und Menschenrechtsverletzungen. Vielen Dank nach Katar!
      Dieses „ Spektakel“ nach dem Motto „Brot und Spiele“ tue ich mir schon lange nicht mehr an und mit mir – wenn man die Entwicklung der Zuschauerzahlen sieht – viele andere heimische Fußballfans auch.

      Schickt die Scheichs und ihr dreckiges Geld in die Wüste und werdet ein Verein, zu dem man sich bekennen kann. Gerne auch 2 Klassen tiefer.

      • Sehr geistreicher Kommentar. Jeder weiss doch jetzt – den Medien sei Dank – die Russen sind jetzt die Bösen. Sie sind wahrscheinlich Richter am Hof für Menschenrechte, da es Ihnen gegeben ist, die Vorwürfe zu prüfen und Einsicht in die internationalen Verstrickungen haben zu dürfen. Europa liefert Waffen in Kriegsgebiete. Gas kommt ja jetzt von den ‚Guten‘ aus den USA. Kommen Sie mal von ihrem hohen Ross runter und seien Sie mal nicht ein arroganter Mitläufer, der mit den Wölfen heult. Man sieht oft den Splitter im Auge des anderen, den Balken im eigenen aber nicht.

  1. Sollte Zulte Waregem noch verlieren ist die AS immerhin 15.
    Aber ernsthaft sollte man als Fazit sagen dass nach dem grandiosen Beginn mit Tabellenplatz 1 nach 10 Spielen fast alles eine einzige Katastrophe war. Keiner holte so wenige Punkte seitdem wie Eupen und alle Fakten seit diesem Spieltag sind die eines verdienten Absteigers eigentlich

  2. Der Trainer hat keine Ahnung. Warum spielt N´dri nur die letzten 15 Minuten? Der ist doppelt so stark wie ein Alloh oder Konstantilos. N´dris Schnelligkeit hätte den Gegner weh getan, zumal der eine Stunde in Unterzahl spielte. Jeggo ist auch keine Hilfe, ebenso wenig wie Déom oder Müsel. Viele von den Spielern, die heute im AS-Trikot waren, werden wir wohl nicht mehr sehen. Mal schauen, ob dann der Neustart eine bessere Elf hervorbringt. Aber bitte nicht mit diesem Trainer.

    • Da gebe ich Dir vollkommen recht,nicht den Neustart mit diesem Trainer und vielen Dank an seinem Vorgänger der uns zumindestens 10 super Spiele schenkte,und auch bewiesen hat das mit dieser Mannschaft was ging,aber was danach passiert ist wird wohl nie einer von uns erfahren

    • Rundes Leder

      Panda 46, kann Dir nur Recht geben. Der Vorstand und die Führung stehen ebenso an Ende der Tabelle, da Mitschuld an der Misere. Da sollten mal neue Leute ran, die jetzigen taugen nicht sehr viel. Man kann mit diesem Spielermaterial, d h nur Ersatzspieler in deren vorherigen Vereinen keine grossen Wunder erwachten. Kauft endlich mal Qualität anstatt Quantität! Dieses, jedes Jahr gerade so am Abstieg sich Vorbei wurschteln, dass geht eines Jahres bestimmt „ins Auge“!

      • Weitsicht

        Nein, der Vorstand lebt von – Sorry – diesem zweitklassigen Spielermaterial. Bitte nicht falschverstehen , aber diese „“ Herren „“ bezahlen sich schon einige Jahre fürstlich durch den zweitklassigen Auflauf .
        Sie leben von solchen Transaktionen. Es geht hier nicht ums Spiel und Erolg sondern solange wie möglich von diesem Futtertrog profitieren mit so wenig Einsatz wie nur eben möglich. Die Kataris sind so weit weg von Geschehen und werden meiner Meinung auch. – verascht.
        Wenn es knallt suchen diese Herren sich nen neuen Idioten,

  3. Ein Verein ohne Seele.
    Wir Supporter haben gar nichts zu Kamellen. Zuerst die Spanier, jetzt die Australier.
    Nächstes Jahr Abstieg. Danach hoffentlich mit anderen Menschen in der Führung.
    Jeggo ist das typische Beispiel eines Spielers den wir nicht brauchen.
    Gehe nächstes Jahr Raeren-Eynatten anstatt Eupen unterstützen.

    • Wo soll den auch die Seele herkommen ?
      Die Mannschaft ist eine Gruppe von „professionellen“ Azubis, die sich hier an „erstklassigen“ Gegnern messen können.
      Falls sie weiter kommen, werden sie dahin geschickt, wo es sich lohnt.
      Die Katari werden den Klub nur solange halten, wie er in der 1. Division spielt…

  4. M der Block

    Was für ein Saisonfinale ,Toll ,Wahnsinn, Super.
    Meine Dauerkarte wird auf jeden Fall nicht verlängert .
    Der Verein, die Mannschaft, die Trainer, der Vorstand und sportliche Leitung alles nicht Provifussball tauglich sondern alles nur schulterklopfer die gut bezahlt werden.

  5. Meiner Ansicht nach hätten es die treuen AS-Supporter verdient im „Heimatland“ des Vereins
    eingeladen zu werden ( die Anzahl scheint mir ja überschaulich zu sein), um die WM -Spiele ihrer Wahl
    kostenlos verfolgen zu können, gewissermaßen als Schmerzensgeld für die Leistung der AS-Profis

  6. Leute bleibt doch mal auf dem Teppich ,Seraing und Berschoot wären froh wenn Sie mit uns tauschen könnten . Die AS als kleiner Verein wird immer hoffen müssen das es 2-3 Mannschaften gibt die noch schlechter sind . Alles was es mehr gibt , wie 2 Jahre 1/2 Finale ist ein Plus

  7. Endlich ist die Saison vorbei. Jetzt muss endlich was passieren,denn nächste Saison wird der Kelch nicht an uns vorbei gehen. Denn so ein Auftakt wie diese Saison es gab,wird es bestimmt nicht nochmal geben. Viele Spieler haben einfach nicht das Potenzial so hoch zu spielen siehe Deom,Nurdeen um nur zwei mal zu nennen. Ein Peeters träumt von großen Clubs und steht sich selbst im Weg anstatt kontinuierlich Leistung zu bringen,am Besten trennt man sich von ihm. Prevjlak wir bestimmt nicht zu halten sein, da er auch nicht die Mitspieler hat um seine Klasse zu untermauern.

  8. James Jeggo war auch diesmal mit Abstand der schwächste Spieler auf dem Platz und an beiden Toren von Ostende mit schuldig. Hoffentlich ist er in der kommenden Saison wegen dem Aussie-Klüngel nicht „gesetzt“. Tatsächlich hat er nicht einmal das Niveau für die Liga 1B.

    • Die mit den dicken Gehältern werden wohl gehen müssen. Auch für die Direktion der AS war das, was in den letzten zwei Jahren heraussprang, sicher zu wenig. Mit diesem Spielermaterial hätte die AS in den beiden letzten Meisterschaften im oberen Mittelfeld landen müssen.

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