Mit einem Spiel gegen den aktuellen Tabellenführer der Challenger Pro League startet die AS Eupen ins Jahr 2026. An diesem Samstagabend (20 Uhr / live auf DAZN) fordern die Schwarz-Weißen im eigenen Stadion den SK Beveren heraus.
Der SK Beveren steht nach 18 Spielen an der Spitze der Liga mit 48 Punkten – und ist bislang in dieser Saison noch ungeschlagen. Die AS Eupen liegt derzeit auf Platz 5 mit 30 Punkten.
Als vor gut einem Monat die beabsichtigte Übernahme der AS Eupen durch die katarische Investmentgruppe Qatar Sports Investments (QSI), Eigentümerin des Champions-League-Siegers Paris Saint-Germain, bekanntgegeben wurde, gingen Sportreporter aus ganz Belgien davon aus, dass es in der Winterpause im Kader des ostbelgischen Zweitligisten zu gewaltigen personellen Änderungeh kommen könnte.
Bisher ist wider Erwarten nichts Derartiges geschehen. Wenn die Mannschaft von Trainer Bruno Pinheiro am heutigen Samstagabend den Tabellenführer SK Beveren um den Ameler Christian Brüls empfängt, werden nur altbekannte Gesichter auf dem Rasen des Kehrweg-Stadions zu sehen sein.
Es kursieren nur einige Gerüchte. Von einem geplanten Stadion-Neubau am Stadtrand von Eupen ist sogar die Rede.
Die einzige Neuerung ist bisher, dass sich die AS Eupen und der SC Charleroi darauf verständigt haben, die Ausleihe von Stürmer Mondy Prunier nach nur einer halben Saison zu beenden. Dem haitianischen Nationalspieler werden in Eupen nicht viele Fans nachtrauern. Bei den „Pandas“ wurde Prunier in Meisterschaft und Pokal im 11 Begegnungen eingesetzt. Überzeugt hat er nicht.
Ansonsten ist kein Spieler verpflichtet worden, der im Vergleich zum bisherigen Kader der AS einen eindeutigen Mehrwert darstellen könnte. Bis zum 2. Februar 2026 bleibt Zeit für Verstärkungen, denn die braucht Trainer Pinheiro auf jeden Fall, wenn er das Ziel Top 6 und Aufstiegsrunde erreichen will. Das Hinspiel in Beveren endete 1:1. (cre)
