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AS Eupen erreicht wie durch ein Wunder 1:1 in Löwen

Eupens Rune Paeshuyse (l) im Zweikampf mit Nachon Nsingi von OH Löwen. Foto: Belga

Die AS Eupen hat am Dienstag in Löwen eine dritte Niederlage in Folge abgewendet. Dank eines von Smail Prevljak kurz vor Schluss verwandelten Elfmeters erreichten die Schwarz-Weißen wie durch ein Wunder ein 1:1.

Eupen reiste ohne seinen gesperrten Kapitän Stef Peeters nach Löwen. Dies nötigte den Coach zu der einen oder anderen Änderung. Jason Davidson blieb diesmal draußen. Jan Gorenc stand in der Startelf, die sich wie folgt präsentierte: Moser – Van Genechten, Paeshuyse, Lambert, Gorenc – Bitumazala, Magnée, Jeggo, Christie-Davies – Nuhu, Prevljak.

Eupens Stürmer Isaac Nuhu stand noch einmal in der Startelf. Foto: Belga

In Abwesenheit von Peeters war Prevljak Kapitän. OHL machte von Beginn an mächtig Druck. Erste Torchancen hatten Schrijvers und Nsingi.

OHL dominierte und erzielte nach einem völlig verunglückten Befreiungsschlag von Eupens Torwart Moser das 1:0. Al-Tamari flankte scharf, Moser fälschte den Ball ab, doch Thorsteinsson war zur Stelle und schob den Ball ins Tor (28.).

Ohne Ideen hatten die Eupener ein wenig Ballbesitz, wussten aber nicht, was sie damit anfangen sollten.

Nach dem Seitenwechsel wollte sich Löwen möglichst schnell mit einem Treffer zum 2:0 in Sicherheit bringen und prüfte Moser durch Thorsteinsson (49.) und Nsingi (51.).

Die bis dahin nicht existierende Mannschaft aus Eupen erwachte ein wenig. Nuhu versuchte es aus der Distanz (56.) und der in der Pause eingewechselte N’Dri hatte die größte Chance für Eupen auf dem Fuß, doch sein Schuss wurde über das Tor abgefälscht (61.).

Endlich getroffen: AS-Stürmer Smail Prevljak. Foto: Belga

Die Gastgeber spürten, dass sie unbedingt das zweite Tor nachlegen mussten, um eine unangenehme Überraschung zu vermeiden, aber Schrijvers‘ Schuss ging knapp an Mosers linkem Pfosten vorbei (74.).

Während die ersten 80 Minuten einseitig verliefen, überschlugen sich in den letzten 10 Minuten die Ereignisse. Wie aus dem Nichts fand Eupen zurück ins Spiel. Malinov foulte Gassama im Sechzehner. Nach langen Minuten, die der VAR brauchte, um zu prüfen, ob vor dieser Phase eine Abseitsstellung vorlag, wurde der Elfmeter gegeben.

Prevljak lief an und erwischte Cojocaru auf dem falschen Fuß. Plötzlich stand es 1:1. Das war auch das Endresultat.

Löwen verlor zweifellos zwei Punkte, während Eupen eine dritte Niederlage in Folge verhindern konnte. Die Pandas bleiben auf dem 14. Platz. Der Punkt von Löwen dürfte den Schwarz-Weißen Mut machen im Hinblick auf das Heimspiel am Freitagabend gegen Spitzenreiter KRC Genk. (cre)

25 Antworten auf “AS Eupen erreicht wie durch ein Wunder 1:1 in Löwen”

  1. 1. Halbzeit:
    Das schlimmste, was es seit langem bei der AS zu sehen gab – und das bedeutet schon was…

    2. Halbzeit:
    deutlicher hätte nicht werden können, dass die Mannschaft anders aufgestellt werden muss.
    Nach der Umstellung im Verhältnis um Längen besser – auf dem Niveau, das man halt hat. Dennoch entstand der Eindruck , dass wenn die Jungs es endlich Mal schaffen entscheidende Bälle zu spielen und an den Mann zu bringen, und dann noch ein vernünftiges Positionsspiel hinbekommen, vielleicht ein paar mehr Punkte holen könnten als befürchtet.

    Die Mannschaft hat fraglos nicht mehr das Niveau der Vergangenheit, aber Potential ist schon genügend vorhanden….

    Deutlich ist auch, dass unter Still das Spiel zielgerichteter wird – weniger brotlose Hackentricks und No-Look-Pässe.

    Ich hoffe am Ende reicht es!

  2. Stammtisch Penalty

    Fazit
    Leuven selbst Schuld
    Mit Lambert hat Dank unseres Trainers ein weiterer Spieler kein Selbstvertrauen mehr.
    Prevljak Knotten jetzt geplatzt?
    Jeggo bitte nie mehr.
    Lasst die jungen ran.
    Lieber mit ihnen absteigen, dann haben sie Spielpraxis für nächste Saison.
    Sportliche Führung de AS dh.
    Henkel, Herbert, Cahill, Marti sollten eine Weiterbildung beim RFC Raeren folgen.
    Verlieren einen guten Trainer,finden einen Neuen,der +- 7 Neue integriert.
    Das Nenne ich mal Weitsicht
    Wenn es schlecht für AS und gut für Raeren läuft trennen die bald nur noch 1Klasse.
    Nochmal Vertraut den Jungen.
    Kommuniziert es und die Fans folgen.

    • sorry, aber das ist eine der schlechtesten Aufstellungen die ich dir letzten Wochen gesehen habe…
      Wie stellst du es dir bitte vor 3er Kette gegen Genk zu spielen hahahaha die schießen uns aus unserem eigenen Stadion. Ich liebe Nuhu aber er ist momentan einfach nicht in Form. Wo sind Gassama der immer einen positiven Einfluss auf das Spiel hat sobald er reinkommt und Déom, unser motiviertester Spieler?

      • Fan seit Jahrzehnten

        3er Kette = Abräumer,nur zum Verteidigen da,2 defensive Spieler davor :Lambert, Wakaso oder Magnee/Deom. Auf den Außenbahnen die 2 lauffreudigen Spieler und vorne Rabatz machen.So könnte die KAS Eupen gegen 75% der Gegner bestehen ohne Verstärkungen!(Genk,FC Brūgge,Gent und Antwerpen ) Wobei mir 3 richtige Verstärkungen für den Trainer gefallen würden, wenn man die nicht genannten Spieler wie 2x Keita,Magee,Davison,Jeggo, usw. von der Gehaltsliste nehmen könnte..

  3. Eigentlich gibt es nichts zu sagen,da das Spiel wie immer grausam war,zweite Hälfte na ja da ging was.Aber Herr Henkel diese Mannschaft kriegt nie das Niveau von vor einigen Jahren,aber imerhin 1 Punkt

  4. Fan seit Jahrzehnten

    EUPEN kann nur die Klasse halten wenn diese Woche noch 3 richtige Verstärkungen kommen.Meine momentane Aufstellung :
    Tor : Moser
    Abwehr : Van Genechten,Paeshuyse und Alloh
    Mittelfeld :N’Dri, Lambert, Wakaso oder Magnée, Charles Cook
    Sturm: Prevljak, Nuhu oder eine Überaschung der Trainingswoche und Peeters als « hängende Spitze,die sich im letzten Drittel des Spielfeldes austoben kann sowohl kreativ als auch dann hoffentlich läuferisch bzw. kämpferisch.
    Rest vom Kader : Nurudeen,Diakite, Deom, Bitumazala, Gassama & U21 Spieler und wenn es sein muss : Gorenc und Christine Davies. Alle anderen dürfen sich einen neuen Verein suchen. Vielleicht hilft unser Super Scout diesen Jungs ja dabei !!

  5. Ein guter sowie unerwarteter Punkt. Die 2. Hälfte wurde im Verlauf jedoch besser. Man hat gesehen dass wenn wir eine gegnerische immer mehr unter Druck setzt diese anfängt zu zweifeln und Fehler macht,
    Peters ist ohne Zweifel ersetzbar. Die Auswechslungen gaben dem Spiel einen neuen Impuls. Nuhu und N’Dri können die Abwehr des Gegners durch Ihre Schnelligkeit aufwirbeln. Was mich am meisten gefreut hat ist das Tor von Smail. Ich hoffe das gibt ihm wieder Selbstvertrauen

  6. Die beste Phase hatte Eupen mit Mario und Kris als Trainer! 4 Punkte auf 3 Spiele, dabei 3 extrem schwere Spiele (in Anderlecht, zuhause Standard und in Zulte, wo eupen noch nie etwas holen konnte).

    Sie haben eine tote Mannschaft übernommen (da war gar nichts mehr) und in den 3 Spielen begeisterten Offensiv Fußball gespielt mit 9 Toren!! Natürlich war das 5-5 in Zulte unnötig und auch im Pokal raus, aber das interessiert dieses Jahr eh keinen – und gewinnen tut man den auch niemals!

    Die Mannschaft spielte begeisterten Fußball. In Anderlecht spielt man in der 2. Halbzeit den Rekordmeister fast an die Wand und man war näher am 3-3 als Anderlecht am 4-2 (in einem Konter ganz am Ende). Anderlecht war heil froh als der Schlusspfiff kam.

    Zuhause gegen Standard konnte man die tausenden Zuschauer mit der besten Saisonleistung begeistert und gewann gegen zu dieser Zeit einer bärenstarken Standard Mannschaft! Verdient 2-0!

    In Zulte spielte man einen direkten Konkurrenten 75 Minuten an die Wand! Wenn nach der Halbzeit die beiden Grosschancen genutzt worden wären, gewinnt man das Spiel locker! Am Ende nahm das Spiel einen scheiss Verlauf – aber die Mannschaft kam nach 5-4 Rückstand nochmals zurück -> das zeigt von Charakter und dies war der erste Punktgewinn in Zulte von der KAS Eupen und damit auch noch brutal wichtig!

    Sicherlich war zu dieser Zeit vor allem defensiv nicht alles Gold was glänzt, aber es machte Spaß dieser Mannschaft zuzuschauen. Jungen Spielern wurde die Power gegeben : Bitumazala, Magnee, Gassama, Alloh, …. Es wurde offensiv angelaufen, es wurde nach vorne gespielt und sich noch weitere Torchancen in allen Spielen herausgespielt.

    Ich bleibe dabei – diese Phase war die KAS Eupen in diesem Jahr am stärksten und ich glaube man hätte was fantastisches aufbauen können. Die Mannschaft verkörperte Energie und Leidenschaft und machte Spaß! Den habe ich aktuell beim Zuschauen nicht. Am Ende wenn es reicht um die Klasse zu halten, soll es mir egal sein.

    Ich mag den neuen Trainer Edward Still, ich hoffe nur, dass er die richtigen Schlüsse zieht.

    Ich drücke die Daumen und möchte Eupen weiter in der ersten Liga sehen!

  7. Peter Müller

    Glûcklicher Punkt. Alles andere ist Wunschdenken. Die Mannschaft ist zu schlecht Jeder gibt Ratschläge, und glaubt er kennt etwas .Ich glaube doch das am ehesten der Trainer weiss, was zu tun ist.Wenn ich einige Kommentare lese, denke ich stehe auf dem Plaz von Kettenis.

  8. Neben dem (unerwarteten) Punktgewinn war das Beste vom Spiel eigentlich die fünfte gelbe Karte für Jeggo: jetzt kann er wenigstens am Freitag gegen den KRC Genk nicht mehr für Unheil sorgen. Und hoffentlich wird sein Landsmann – wenn schon nicht auf die Tribüne – dann wenigstens nur auf die Bank gesetzt.

  9. Köstlich der (nicht ironisch gemeinte) Kommentar des Sportjournalisten bei ELEVEN, der schwer beeindruckt darüber war, dass ca. 60 Eupener den „weiten Weg nach Löwen auf sich genommen haben, um das Spiel zu verfolgen“. Belgien ist ja auch so groß…

  10. fritz Knizia

    Das wird ganz eng im Abstieg. Man hätte bei den beiden Interimstrainern bleiben sollen. Die haben das doch gut gemacht. Hätte Hätte – Fahradkette. Am besten gegen Genk einen Bus vor das Tor stellen.
    Jungs, reißt euch mal am Riemen. Die Spielerei kann sich ja kein Mensch anschauen.

  11. Vielleicht hätte der Verein das Duo auch gerne behalten. Die 3 Spiele waren nicht schlecht und für die Zuschauer Klasse anzusehen. Und gepunktet wurde auch.
    Selbst unser Sommerlüftchen Angriff, war ein echter Herbststurm.
    Ich meine aber, es lag an die fehlenden Trainerlizenzen der beiden.
    Sie dürften nicht als Trainer auf höchstem Niveau arbeiten.
    Oder ist der Spruch zum Tragen gekommen. Der Prophet gilt im eigenen Land nichts.
    Siehe auch Offermanns und Origer, diese beiden hätte ich mal eine Chance gegeben.

    • Trainerlizenzen

      Ich glaube nicht das es ein Problem der Trainerlizenz ist, da findet man immer eine Lösung, wenn man es will! Viele Trainer haben nicht die höchste Lizenz und können trotzdem in der ersten Division arbeiten. Bestes Beispiel der Bruder des Trainers in Frankreich.

      Der Kommentar mit dem Prophet ist passend und ich denke es ist etwas wahres dran. In jedem Fall bin ich auch gleicher Meinung, dass das Duo Leben in den Laden gebracht hat und ganz Belgien hatte aufgehorcht – außer bei der KAS hatte man es noch nicht mitbekommen.

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