Nachrichten

AS Eupen startet heute gegen Kortrijk ihre Vorbereitung auf die Playoffs II, die ihr als Vorbereitung auf die neue Saison 2019-2020 dienen

Eupens Luis Garcia (l) und Kortrijks Hannes Van Der Bruggen kämpfen um den Ball. Foto: Belga

Fußball-Zweitligist AS Eupen hat zwei Niederlagen hinter sich, aber weh getan haben diese ihr keineswegs. Weil auch Schlusslicht Lokeren zwei Mal verloren hat, haben die Schwarz-Weißen nach wie vor 14 Punkte Vorsprung und sind damit so gut wie gerettet.

Bei noch 6 ausstehenden Begegnungen könnte Lokeren höchstens noch 18 Punkte ergattern, also vier Punkte mehr, als die AS jetzt schon hat, und dies gegen Topclubs wie Antwerp, Standard Lüttich, Anderlecht und Genk.

Mit anderen Worten: Selbst wenn Eupen seine restlichen 6 Spiele verlieren würde, hätte die Mannschaft von Claude Makélélé mit dem Abstieg nichts zu tun, zumal zwischen Eupen und Lokeren noch einige andere Clubs zu finden sind: Cercle Brügge, Zulte Waregem, Mouscron, Waasland-Beveren und Ostende.

Die größte Gefahr für die AS Eupen ist es nicht, noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Es droht vielmehr die große Langeweile, denn im Grunde genommen stehen jetzt zwei Vorbereitungen an.

Kortrijks Christophe Lepoint im Kampf um den Ball mit den beiden Eupener Abwehrspielern Siebe Blondelle (im Vordergrund) und Marc Valiente (Nr. 44) am 27. Januar 2018. Foto: Belga

Mit dem heutigen Spiel gegen KV Kortrijk (Anstoß: 20 Uhr) startet die AS Eupen gewissermaßen in die Vorbereitung auf die Playoffs II, die ihr nach dem Ende der regulären Meisterschaft als Vorbereitung auf die nächste Saison dienen dürfte.

Das Ganze ist für die Fans und Zuschauer nicht sonderlich spannend, auch wenn sie erst einmal froh darüber sind, zum dritten Mal in Folge den Klassenerhalt geschafft zu haben – diesmal sogar ohne ein Herzschlagfinale wie das gegen Mouscron im März 2018.

Die laufende Saison ist aber noch lang. Es stehen noch sechs Spiele in der regulären Meisterschaft aus, und dann kommen noch mindestens acht Begegnungen in den Playoffs II hinzu.

Gegen den KV Kortrijk spielt Eupen bereits zum 11. Mal als Erstligist. Zusätzlich zu den insgesamt 7 Begegnungen in diesen vier Spielzeiten 2010-2011, 2016-2017, 2017-2018 und 2018-2019 in der Jupiler Pro League bekamen es beide Vereine in der Saison 2016-2017 auch noch ein Mal im Viertelfinale des Landespokals sowie zwei weitere Male in den Playoffs II miteinander zu tun.

Von diesen bisher 10 Begegnungen gegen den KV Kortrijk als Erstligist konnte die AS Eupen 5 gewinnen, 3 Spiele endeten unentschieden, und nur 2 Partien gingen für die Schwarz-Weißen verloren, wie nachfolgende Übersicht zeigt:

  • 28.09.2018: KV Kortrijk – AS Eupen 1:3
  • 27.01.2018: KV Kortrijk – AS Eupen 0:0
  • 12.08.2017: AS Eupen – KV Kortrijk 1:2
  • 13.05.2017: AS Eupen – KV Kortrijk 3:2 (POII)
  • 22.04.2017: KV Kortrijk – AS Eupen 3:3 (POII)
  • 18.02.2017: AS Eupen – KV Kortrijk 1:0
  • 13.12.2016: AS Eupen – KV Kortrijk 4:0 (1/4-Finale Pokal)
  • 26.10.2016: KV Kortrijk – AS Eupen 1:1
  • 20.11.2010: AS Eupen – KV Kortrijk 3:1
  • 02.10.2010: KV Kortrijk – AS Eupen 3:1

HINWEIS – Das Spiel zwischen der AS Eupen und dem KV Kortrijk beginnt heute Abend um 20 Uhr. Liveübertragung im Fernsehen auf VOOsport und ProximusTV. Spielbericht bei Spielschluss gegen 21.50 Uhr hier auf „Ostbelgien Direkt“.

3 Antworten auf “AS Eupen startet heute gegen Kortrijk ihre Vorbereitung auf die Playoffs II, die ihr als Vorbereitung auf die neue Saison 2019-2020 dienen”

  1. Ostbelgien Direkt

    Ein Denk- und Diskussionsanstoß: Für die AS Eupen ist natürlich am allerwichtigsten, dass die Klasse gehalten wird. Insofern ist verständlich, dass die Fans froh sind, nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben und ihnen ein Herzschlag-Spiel wie das vom 11. März 2018 gegen Mouscron erspart bleibt. Trotzdem stellt sich die Frage, ob man künftig nicht die Playoffs II aufwerten sollte, indem nur die 10 Erstligisten auf den Plätzen 7 bis 16 an den Playoffs II teilnehmen (in zwei Gruppen) und auch hier die Punkte am Ende der regulären Meisterschaft geteilt werden (wie für die Playoffs I) und der Absteiger erst ganz zum Schluss in einem Testspiel (mit Hin- und Rückspiel) zwischen den beiden Gruppenletzten der Playoffs II ermittelt wird und nicht schon am Ende der regulären Meisterschaft. Mit diesem System wäre Lokeren selbst als Letzter der regulären Meisterschaft noch nicht abgestiegen, und die AS Eupen wäre noch nicht gerettet. So würde aber vermieden, dass sich einige Mannschaften schon nach 24 Spielen jenseits von Gut und Böse befinden (weil bis zum Start der Playoffs II weiterhin jeder Punkt zählen würde) und die Playoffs II kaum jemanden wirklich interessieren (stattdessen würde jeder Club verhindern wollen, Gruppenletzter zu werden). Gruß

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern