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Team des Bayrischen Rundfunks drehte in Eupen für Film über AS [VIDEO]

AS-Vorstandsmitglied Andreas Bleicher beim Interview mit dem Bayrischen Rundfunk. Foto: Screenshot

Erneut wurde ein Fernsehteam aus der Ferne im Eupener Kehrweg-Stadion vorstellig. Diesmal war es der Bayrische Rundfunk (BR), der sich bei der AS Eupen umschaute, um mehr zu erfahren über das Projekt der Katarer von Aspire.

Das Team aus Bayern filmte für den Beitrag im Rahmen der Europa-Sendereihe „Euroblick“ in der Eupener Innenstadt und vor allem im Kehrweg-Stadion anlässlich des Spiels der Play-offs-2 gegen den RC Genk.

Was die Play-offs-2 beinhalten, wurde nicht näher erläutert. Ist auch besser so, denn sonst hätten viele Zuschauer abgeschaltet. Sie hätten eh nichts verstanden…

Deshalb tat das Kamerateam des BR gut daran, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Das Projekt von Aspire dient hauptsächlich der Förderung von jungen Talenten, die es später entweder in die katarische Nationalmannschaft (bei der Heim-WM 2022) oder in ihre jeweilige Nationalauswahl in Afrika schaffen sollen (z.B. Nigeria, Kamerun, Senegal oder Elfenbeinküste).

Die AS Eupen weckt regelmäßig die Neugierde von ausländischen Medien. Foto: Belga

Heraus kam ein Beitrag, der im Großen und Ganzen ganz ordentlich war. Allenfalls könnte man bemängeln, dass die Aspire-Welt am Kehrweg insgesamt etwas zu schön dargestellt wurde, vor allem was die sportlichen Aspekte anbelangt.

Dass die Zuschauerzahlen in diesem Jahr bei den Heimspielen der AS in der Pro League hinter den Erwartungen zurückblieben, dass viele Fans trotz des Klassenerhalts mit dem sportlichen Management in dieser Saison nicht immer zufrieden waren und dass sie sich vor allem im Hinblick auf die kommende Spielzeit einige Sorgen machen, zeigt ja, dass nicht alles rosig ist bei der AS Eupen.

Und die Frage, was aus der AS Eupen werden soll, wenn sich Aspire später mal zurückzieht, wurde ebenfalls nicht behandelt.

Interviewt wurden übrigens AS-Vorstandsmitglied Andreas Bleicher, einige Fans der Schwarz-Weißen und die beiden Sportredakteure des Grenz-Echo, Heinz Gensterblum und Mike Notermans. (cre)

Unter nachfolgendem Link können Sie sich den Bericht des Bayrischen Rundfunks über die AS Eupen anschauen. Er beginnt nach etwas mehr als 2 Minuten:

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/euroblick/euroblick-166.html

  1. Bereits am 14/05/2017 um 17:32 Uhr schrieb ich folgenden Kommentar;

    Ich kommentiere höchst selten ein Sportereignis, aber Ausnahmen gibt es, so auch jetzt.
    Soeben lief im BR-Fernsehen (nein, nicht im BRF, sondern im Bayerischen Rundfunk) in der Reihe Euroblick ein Beitrag über die KAS Eupen:

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/euroblick/euroblick-166.html

    Pikant: Eupen wird dort als kleines gemütliches Städtchen „in der belgischen Eifel“ vorgestellt.
    Na ja, von Bayern aus gesehen, sind diese kleinen subregionalen Subtilitäten, die wir hier so ausgiebig pflegen, total bedeutungslos.
    Mit der Kommentarfunktion können die Eupener ja dagegen protestieren:
    http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/euroblick/euroblick-belgien-katar-100.html

    „Schönes Stadion, leere Ränge“ heisst es da. „Wenn 20 Leute zu einem Auswärtsspiel nach Ostende mitfahren, ist das schon eine Sensation. Kein ganzer, sondern nur ein halber Bus.“ Sagt ein Eupener, der es wissen muss…

    „Sogar einer aus unserer Gegend“ ist dabei. Damit ist wohl Brüls gemeint.

    Der Amateur schlägt den Profi um Längen, um im Sportjargon zu bleiben.

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