Im Halbfinale setzt sich Arsenal London knapp gegen Atlético Madrid durch. In Budapest geht es Ende Mai gegen den FC Bayern oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain.
Leandro Trossard hat mit dem FC Arsenal das Finale der Champions League erreicht. Der belgische Nationalspieler feierte mit dem Spitzenreiter der englischen Premier League im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid einen 1:0 (1:0)-Sieg.
Nach dem 1:1 im Hinspiel trifft Arsenal am 30. Mai in Budapest auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain, die am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL Club, vtm2 und pickx+sports) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany muss dabei ein 4:5 aus dem ersten Duell aufholen.

05.05.2026, Großbritannien, London: Bukayo Saka von Arsenal erzielt das erste Tor der Partie. Foto:John Walton/PA Wire/dpa
Bukayo Saka erzielte in der 45. Minute das goldene Tor für das Topteam aus London, das sich in dieser Saison erstmals seit 22 Jahren auch noch den englischen Meistertitel sichern kann.
Für die Gunners ist es die zweite Finalteilnahme in der Champions League. 2006 verlor Arsenal gegen den FC Barcelona mit 1:2. Atlético Madrid muss dagegen weiter auf die erste Königsklassen-Krönung warten.
– Kaum Höhepunkte vor der Pause: Bei teilweise strömendem Regen lieferten sich die beiden Rivalen ein temporeiches Spiel, in dem Höhepunkte vor der Pause weitgehend ausblieben. Gefährliche Aktionen gab es lange nur im Ansatz und Aufregung lediglich, als Leandro Trossard nach einem Zweikampf mit Antoine Griezmann im Strafraum zu Boden ging. Die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebertblieb aber stumm.
Doch dann schlug Arsenal doch noch zu. Einen scharfen Schuss von Trossard konnte Madrid-Keeper Oblak nur nach vorn abwehren. Saka schaltete am schnellsten und vollendete aus Nahdistanz.
Kurz nach Wiederbeginn verpasste Trainer-Sohn Giuliano Simeone den Ausgleich für Madrid. Der Offensivspieler wurde beim Abschluss vor dem leeren Tor noch entscheidend von Arsenal-Verteidiger Gabriel gestört.
Auf der Gegenseite ließ Viktor Gyökeres das 2:0 liegen. Der Schwede verfehlte mit einer Direktannahme knapp das Gehäuse. So musste Arsenal bis zum Schluss zittern, durfte dann aber über den Finaleinzug jubeln. (dpa/cre)
Dann hoffen wir morgen auf ein interessanteres Spiel.
Gutes Spiel von Leandro.