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Armin Laschet (CDU) empfiehlt sich für Duell mit Hannelore Kraft (SPD)

Armin Laschet, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen CDU, bei einer Veranstaltung in Eupen im Juli 2013. Foto: Jannis Mattar

Weniger als ein Jahr vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat die CDU am Samstag ihrem Vorsitzenden Armin Laschet in dessen Heimatstadt Aachen deutlich den Rücken gestärkt. Der 55-Jährige, der enge Kontakte zur DG pflegt, wurde mit 93,4% im Amt bestätigt.

Es wird damit gerechnet, dass Laschet sich auch um die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl bewerben wird. Der Aachener, der als Vertrauter von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gilt, will Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ablösen.

Laschet hatte den Spitzenposten des größten CDU-Landesverbands 2012 nach der Niederlage seiner Partei bei der Landtagswahl von Norbert Röttgen übernommen hatte.

In seiner umjubelten Rede ging der Aachener scharf mit der Arbeit der rot-grünen Landesregierung ins Gericht. Die Koalition von Hannelore Kraft agiere lustlos und katapultiere NRW im Ländervergleich sowohl beim Wirtschaftswachstum als auch in der Bildungspolitik oder im Bereich der inneren Sicherheit auf Schlussplätze.

Gleichzeitig grenzte Laschet die NRW-CDU klar gegen Rechtspopulisten ab. Wer gegen den Euro, gegen die EU und gegen europäische und amerikanische Verbündete angehe, habe mit entschiedenem Widerstand der CDU zu rechnen. Rechtspopulismus sei mit der NRW-CDU nicht zu machen, betonte der Aachener. „Herr Boateng und Mezut Özil sind Deutsche wie Schweinsteiger und Thomas Müller“, sagte Laschet unter dem Beifall des Parteitags. Er reagierte damit auf eine abfällige Äußerung des AfD-Vizevorsitzenden Alexander Gauland gegen Jérôme Boateng.

14 Antworten auf “Armin Laschet (CDU) empfiehlt sich für Duell mit Hannelore Kraft (SPD)”

  1. Frankenbernd

    NIchts fuer ungut lieber Herr Cremer, aber wieviele Ostbelgier interessiert diese Story? An anderer Stelle wird gerade heftig ueber die Ursachen des GE Niedergangs diskutiert, u.a. einseitige Ausrichtung auf Deutschland. Trotz Autonomie sind wir immer noch Teil der WR. Wann erfaehrt man mal was auf OD ueber die Politik in Namur. Klar, wallonischer Murks wie immer.
    Aber trotzdem betrifft uns das mehr als Krafts Politik in NRW

    • Damien Francois

      Angeblich sind wir in einer „globalen Welt“ und Sie fragen, was relativ wichtige politische Entscheidungen im Nachbarland, wo sehr viele Belgier einkaufen oder arbeiten, und nach dem sie sich kulturell richten, auf OD zu suchen haben? Wen interessieren denn hier Russen und Engländer in Marseille?

  2. Réalité

    Guter Kommentar von Ihnen, @ Frankenbernd! Wir sind immer noch in Belgien hier. Und der Tipp von Ihnen von Namur trifft den Nagel auf en Kopf! Man könnte in einer Rubrik z Bspl: Grenzland solche und kurze Themen bringen, aber so detailiert sollte man nicht darauf eingehen. Man sieht es an den Zahlen der „Folgekommentaren“, kein Interesse!
    -Schau’n se mal, Herr Cremer!?

    • Der Eynattener

      Ohne einem Ureinwohner zu nahe treten zu wollen, es wohnen nicht nur über 50% Deutsche hier in der Grenzregion, die haben auch einen Internetanschluss und lesen vielleicht auch diese Seite.
      Für mich besteht der Reiz dieses Portals halt auch darin, mal zu lesen, wie deutsche Probleme aus anderer Sicht gesehen werden.

  3. Marc Van Houtte

    Zeigen sie mir den ( bekannten) Deutschen Politiker der öfter in der DG ist als Armin Laschet.
    Er ist auf jeden Fall wichtiger für uns als Berlin oder sonstige Orte wo die DG sich aufspielt.
    NRW steht für mehr Jobs in der DG als alle anderen, also sehr wichtig.
    Wahrscheinlich stört es denn ein oder anderen das er in der CSP Freunde hat.

  4. Frankenbernd

    ok verstehe die Argumente derer, die diese Nachricht wichtig finden. Natuerlich ist D/NRW fuer uns wichtig. Mein eigentlicher Punkt war, dass OD ein bischen mehr ueber aehnliche Nachrichten aus Belgien berichten koennte. D oder NRW hin oder her, wir sind immer noch in Belgien. Was die da in Bruessel und Namur ‚versaubeuteln‘ betrifft uns so oder so als Ostbelgier

  5. Gerhards

    Unsere Beziehungen zu D sind nicht die gleichen wie zu allen anderen Ländern. Ich denke das weiß jeder hier und daher sind Meldungen von dort und besonders aus der direkten Nachbarschaft durchaus lesenswert. Alles richtig gemacht OD. Nicht nur weil hier mindestens ein Drittel Bundesbürger leben, sondern auch eine ganze Menge von uns in D arbeiten und noch mehr von uns in D geschäftliche Beziehungen haben. Die Kleinigkeit mit der gleichen Sprache oder man auch hier Alaaf ruf sowie das Müller ein durchaus gängiger Nachname bei uns ist.
    Nur nochmals so zusammengefasst warum Berichte aus D bei uns etwas mehr Beachtung finden als woanders im Land.

  6. Da wird aber oft über Unwesentlicheres berichtet. Erstens ist geht es um unsere direkte Nachbarn, in NRW wohnen mehr Menschen als in Belgien, unsere wirtschaftlichen Kontakte dahin machen den Großteil nach D aus, und zudem ist Laschet oft in der DG und kennt als Öcher unserer Gegend sehr gut, gewisse Posts hier zeugen von großer Kleingeistigkeit…. oder professionell und parteipolitisch bedingtem Schlechtreden!

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