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Wintertourismus 2020-2021 in Österreich ohne Après-Ski

13.03.2020, Österreich, Ischgl: Das „Kitzloch“, eines der angesagtesten Après-Ski-Lokale des Ortes. Foto: Jakob Gruber/apa/dpa

Après-Ski in Österreich findet in der bisherigen Form in diesem Winter wegen der Corona-Krise nicht mehr statt. Gedrängtes Stehen soll es in Bars und auf Terrassen nicht mehr geben, Essen und Getränke dürfen nur noch im Sitzen konsumiert werden.

Das kündigte die österreichische Regierung am Donnerstag an. „Ski-Vergnügen ja, aber ohne Après-Ski“, fasste Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zusammen.

Bei Partys im für seine Après-Ski-Szene berühmten Tiroler Skiort Ischgl hatten sich in der vergangenen Saison viele Touristen gerade auch aus Deutschland mit dem Coronavirus angesteckt.

Tirols Landeschef Günther Platter begrüßte die Regeln. Après-Ski mache nur 3 Prozent der Wertschöpfung im Wintertourismus seines Bundeslands aus.

Die Après-Ski-Regeln sind Teil eines Gesamtkonzepts für den Ski-Tourismus. So sei in Seilbahnen ein Abstand von einem Meter und Maskenpflicht vorgeschrieben, Skischulen sollten höchstens zehn Schüler pro Gruppe haben und die Durchmischung zwischen Gruppen verhindern, kündigte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) an. Außerdem sollen sich auch Skilehrer und Reisebegleiter zusätzlich zu Hotelmitarbeitern regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen. (dpa)

23 Antworten auf “Wintertourismus 2020-2021 in Österreich ohne Après-Ski”

    • Besorgte Mutter

      Ja super, dann lohnt es sich aber voll in den Skiurlaub zu fahren!
      Es lebe die Langeweile, ein Hoch auf die, die schon immer den Feiernden den Spaß nicht gönnen wollten oder aufgrund ihres tollen Charakters nicht gönnen konnten.

        • bis das Virus weg ist?? Influenza gibt es immer noch…der Impfstoff muss zwingend jedes Jahr neu zusammengestellt werden da dieser mutiert. Und Aids gibt es auch noch…seit über 30 Jahren. Also schmink dir das ganz schnell ab, mit: ist ja nur solange….das wird nie der Fall sein. Dieses Virus überlebt einige Jahrzehnte! Imfpung / Medikamente hin oder her.

      • ne Hondsjong

        Wenn ich in Skiurlaub fahre dann doch um Ski zu fahren, zum Saufen kann ich auch zu Hause bleiben ! Ein Vorteil hat es ja, weniger besoffene auf der Piste und kürzere Warteschlangen an den Liften !

        • Besorgte Mutter

          Wow, hier scheinen sich ja mal wieder einige Zeitgeister gegen mich warmzulaufen.
          In den Winterurlaub geht es zum Winter in all seinen Facetten zu genießen. Wenn der Tag sehr aktiv war, dann freut man sich doch ganz einfach auf den Abend. Am Abend wird gefeiert und nette Menschen kennengelernt, ein Saufen im Sinne wie Sie denken, gibt es eigentlich für mich gar nicht. Mein Umgang mit Alkohol ist immer von der Vernunft geprägt, aber er gehört natürlich beim Feiern immer dazu. 2020 wird in meiner Biografie als verlorenes – und als das Jahr in dem die Langeweiler Hochkonjunktur hatten eingehen. Einfach ein schreckliches Jahr welches mir von Paniktreibern gestohlen wurde!

          • @Besorgte Mutter: Sie schreiben: Mein Umgang mit Alkohol ist immer von der Vernunft geprägt.

            Schön für Sie. Aber was ist mit den anderen? Sind die auch so vernünftig? Wohl eher nicht. Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass die Infektionen wieder rasant ansteigen. Aprés-Ski ist da das Letzte, was wir brauchen.

          • Peter Müller

            Aus eigener Erfahrung weiss ich, wenn man den ganzen Tag auf der Piste war; ist man zu kaputt um zu saufen, und noch abzutanzen. Oder man macht es wie die Rentner. Zwei Stunden Ski mit drei Stunden im Liegestuhl relaxen, etwas essen und trinken.

          • Friedrich Meyer

            Wegen solchen bersorgten Müttern, die nur an ihr eigenes Vergnügen denken, dürfen wir demnächst wieder erwarten, dass strengere Regeln eingeführt werden.
            Haupsächlich egoistiges Denken hat uns die jetzige Situation beschert.

          • Genau mein Humor! :-) Ich bin ebenfalls der Meinung, dass langsam aber sicher jegliche Freude genommen wird! Ischgl und all die gleichgesinnten haben über Jahre ein Konzept für und mit Partymenschen gefeiert und nicht grad wenig an denen verdient!! Und wenn ich mich für Skiurlaub in Ischgl entscheide darf ich von daher sicher nicht den Anspruch haben, Ruhe zu finden!! Ich fahre ja auch nicht ans Oktoberfest und rege mich dann über die Biertrinkenden auf! Wie bekloppt ist dass denn, bitte schön! Ischgl, St. Anton und wie sie alle heissen versuchen nun aus purer Angst und Verzweiflung alle möglichen Sicherheitsmassnahmen umzusetzen, nur damit nicht irgendwo ein Furz sich beschweren kann man hätte leichtsinnig gehandelt. Nun gut….ich kann das Ganze für diesen Winter noch schlucken und freue mich auf meinen Skiurlaub im Februar in Ischgl. Doch wir wissen alle, dieses Virus wird es auch noch viele, viele Jahre geben, mit und ohne Impfung/Medikamente. Das ist ein Virus der Art: Influenza und Aids. Das geht nicht einfach irgendwann weg. Von daher: ich bin mir bewusst, dass es wohl das Ischgl wie es war und wie es ganz bewusst aufgebaut wurde, nie mehr geben wird. Ich bin dankbar für die Erinnerungen der letzten Jahre, als wir unbeschwert feiern durften (und das heisst nicht per se stockbesoffen die Piste runter rutschten!!). Inzwischen bin ich auch im einem Alter, da kann ich mit einem fröhlichen und einem weinenden Auge dieser Tatsache ins Auge schauen, dass man nun halt brav am Tisch zu sitzen muss mit sanfter Hintergrundmusik.

      • Friedrich Meyer

        Mütter sollten besorg sein, wenn die lieben kleinen lieber die Leber schädigen, als sich durch Ski-Sport der Gesundheit was gutes zu tun.
        Da lobe ich mir das Windsurfen. Da gilt die Regel: Kein Bier vor vier.

  1. Tourismusverband Paznaun:
    „Après-Ski in der bisherigen Form wird es diesen Winter nicht geben. Gesetzliche Vorgaben schränken Après-Ski drastisch ein und regeln klar, dass Speisen und Getränke in der Gastronomie und Bars nur am eingenommenen Sitzplatz konsumiert werden dürfen.“
    Also saufen nur am Sitzplatz, d. h. man sitzt beim Saufen – ist jetzt so festgelegt.

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