Notizen

Anti-Radikalismus-Kurse in Gefängnissen in der Wallonie und in Brüssel

Im Bild das Gefängnis von Lantin bei Lüttich.

Die Französische Gemeinschaft wird ab dem 1. Januar 2016 in den Gefängnissen in der Wallonischen Region und in Brüssel Anti-Radikalismus-Kurse sowie Kurse in Bürgerkunde organisieren. Zu diesem Zweck sollen im Haushalt 2016 der Französischen Gemeinschaft 26.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

„Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass in den Gefängnissen nicht selten Häftlinge, die wegen verhältnismäßig kleinerer Vergehen hinter Gittern sind, durch den Kontakt zu anderen Haftinsassen radikalisiert werden. Gerade diese Menschen wollen wir mit den Anti-Radikalismus-Kursen erreichen“, betonte Isabelle Simonis, Ministerin der Französischen Gemeinschaft.

Laut Simonis könnten diese Anti-Radikalismus-Kurse sowie der Kurs in Bürgerkunde in den 19 Haftanstalten der Französischen Gemeinschaft für rund 400 Häftlingen angeboten werden.

Bleibt jetzt noch abzuwarten, ob es bei den Häftlingen, die man mit dieser Initiative erreichen will, genügend Interessenten gibt, die bereit sind, an diesen Kursen teilzunehmen.

32 Antworten auf “Anti-Radikalismus-Kurse in Gefängnissen in der Wallonie und in Brüssel”

    • Frau Baudimont, Sie leben ja noch.
      Sind Waffen nicht eigentlich das Problem? Geben wir damit nicht unsere Freiheit auf, im falschen Glauben, unbesiegbar zu werden? Die Amerikaner können davon ein Lied singen, da sterben monatlich Menschen durch die unsachgemäße Handhabung.

      • Baudimont

        „Terroristen scheren sich nicht um Gesetze, wohingegen Legalwaffenbesitzer kriminalistisch nicht in Erscheinung treten.
        Sämtliche Kriminalstatistiken belegen eindrucksvoll, dass Schusswaffen in privater Hand kein Problem darstellen []. Der ehemalige Interpol-Chef Ronald Noble hat sogar empfohlen, die Bürger mit Waffen auszustatten, damit sie sich besser gegen Terrorismus zur Wehr setzen zu können [http://abcnews.go.com/Blotter/exclusive-westgate-interpol-chief-ponders-armed-citizenry/story?id=20637341].
        Ein Verbot von halbautomatischen Gewehren bringt keinen Sicherheitsgewinn [5, 6].
        Terroristen besitzen in der Regel vollautomatische Waffen, zumeist nach der Bauart einer Kalashnikov (AK47). Diese Waffen sind längst in der EU für Zivilisten verboten. Kriminelle beschaffen sie sich deshalb auf dem Schwarzmarkt.
        Dieser Schwarzmarkt nährt sich nicht aus den Verkäufen oder dem “Verlieren” legaler Waffen, sondern aus Beständen von Armeen, die ihre Waffen zum Beispiel zum Ende des Balkankonflikts illegal veräußert haben.
        Dank längst existierender EU-weiter Regelungen zum legalen Erwerb von Schusswaffen ist es für Sportschützen, Jäger und Waffensammler unmöglich, unbemerkt von den Behörden ihre Waffen Unbefugten zugänglich zu machen:
        Kein behördlich autorisierter Händler verschickt Waffen, ohne dass er sich vorher gründlich davon überzeugt hat, dass der Empfänger tatsächlich zum Erwerb dieser Waffe berechtigt ist.
        Jede Waffe hat eine Seriennummer, anhand derer sich ihre Herkunft leicht nachvollziehen lässt.
        Händler und Privatleute sind dazu verpflichtet, jede Überlassung von Waffen an die zuständigen Behörden zu melden. Diese tragen die Daten von Waffe, Verkäufer und Käufer ins Nationale Waffenregister ein. Verkäufe in andere EU-Länder werden ans Bundeskriminalamt gemeldet, Verkäufe in Drittländer kontrolliert der Zoll.

        Deshalb unterzeichnet bitte diese Petition und teilt sie so oft es geht !

        https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-ownership?recruiter=429799090&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive

        Original ansehen https://minigolfhooligan.wordpress.com/2015/11/18/brussel-ist-schilda/

      • @ Freddy

        Unsachgemässe Handhabung? Ich dachte immer Sinn einer Waffe sei es seinen Mitmenschen umzubringen. Wenn also ein weisser Polizist in Amerika einen unbewaffneten farbigen 14 Jährigen in Notwehr erschiesst hat das mit unsachgemässem Gebrauch nichts zu tun.

        • @EdGi: Schauen Sie mal ins Grenzecho, wie oft ein Elternteil von ihren eigenen Kindern erschossen worden ist, weil die Kinder mit der „Waffe“ rum gespielt.
          Unangemessene Handhabung bedeutet also logischerweise, dass eine Waffe benutzt wird, obwohl keine Gefahr besteht und die Tötung eines Menschen gar nicht gewollt gewesen ist.
          Wir beide wissen, dass dies sehr oft geschieht, nicht nur in den USA.

          • @ Freddy

            Das fällt aber in den weiten Bereich zwischen „vernachlässigung der Aufsichtspflicht“ bis zur „unsachgemässen lagerung einer Waffe.“ Beides strafbewehrt. Mein damals 4 jähriger Neffe drehte, beim spielen im Auto, den Zündschlüssel und „nagelte“ seinen Vater an die nächste Hauswand.Natürlich vermeidbar, aber durch die verfügbarkeit des Autos kann das passieren. Fällt aber nicht in unangemessene oder unsachgemässe Handhabung sondern ist schlicht unachtsamkeit.

      • Baudimont

        @Edig
        Waffen retten Menschenleben !

        „„Where’s the coverage of heroes who stop mass killings?“ [2] berichtet. Darin schildert der Autor mehrere Fälle aus den USA in denen Bürger sich selbst und ihre Mitmenschen vor Mördern schützen konnten, weil sie Schusswaffen mit sich führten im entscheidenden Augenblick effektiv einzusetzen wussten. Gemäß dem Autor wird in den Medien über diese Fälle so gut wie gar nicht berichtet. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht im Internet entsprechende Fälle zu recherchieren. Nachfolgend ist das Ergebnis der Recherche der dokumentierten Fällen zu finden.“

        Weiter lesen: http://volkert.caliber-corner.de/2015/06/04/waffen-retten-menschenleben/

        • Liebe Frau Baudimont
          Copy & Paste kann ich aucvh. Hier aus dem Impressum der von Ihnen verlinkten Seite…..

          Dieser Blog wird privat von einem aktiven und engagierten Sportschützen betrieben.

          Wenn Sie mir jetzt noch eine Vegetarierseite zeigen in der zum verzehr von Fleisch aufgerufen wird bin ich mit Ihnen d’accord.
          Ich habe zwar keine Statistik vorliegen, bin mir aber sicher das in den USA mehr Menschen durch Schusswaffen, legale und illegale, ungebracht werden als Menschen durch den Gebrauch derselben gerettet.

        • Baudimont, ich kann ihnen eine Waffe besorgen… Eigentlich kann das Jeder`!
          Menschen die Waffen ablehnen werden diese auch ablehnen, wenn diese legalisiert wären, denken Sie mal darüber nach.

  1. Schmitz H.

    Anti-Radikalismus-Kurse in den Gefängnissen, Sitten- und Verhaltungskurse in Flüchtlingslagern, … alles zum scheitern verurteilt. Die Ideen gehen langsam aus und früher oder später wird man einsehen müssen dass es keine konkreten Lösungen zu diesen Problemen gibt.

  2. Delanda Raqqa

    Eine Beleidigung für uns alle, diese Massnahme. Verarscherei pur.
    Der nächste Schritt: Wir müssen Kurse belegen um die Muslime besser zu verstehen.
    Ein gravierender Fehler der Gutmenschen und Anhänger der Kuschelpädagogik ist immer nach einem hand(granat)festen Grund, einer logischen Erklärung für die Teilnahme der Terroristen zu suchen. Oft ist es ein Komplex aus (persönlichkeitsbedingten, sozialen, kulturellen, …) Elementen, die dazu führen, daß eine(r) mal durchknallt – im wahrsten Sinne des Wortes. Zu glauben, man könne die Allgemeinheit vor solchen „Menschen“ wahren, indem man das „Nötige“ (soziale und persönliche Integration, z Bsp) geht wieder auf das Konto der Illusion. Unsere Schwäche, durch das Christentum und den technologischen Fortschritt geprägt, ist auch hier zu erkennen. Wir sind immer unfähiger in Notsituationen natürlich zu handeln; Überleben ist eine Sache, die wir anderen anvertrauen und überlassen.
    Ganz im Gegenteil zur durch-und-durch organisierten Struktur und Entwicklung des IS!

  3. Statt Rückflug
    (Sarkasmus an) Zwecks Befreiung von missliebigen belgischen Straftätern, kann man mittels Verfassungsänderung Erschießungen gemäß objektiven Kriterien wie spezifische Fremdsprachenkennrnisse, Hautfarbe und Essgewohnheiten ins Auge fassen. (Sarkasmus aus)

  4. Waffen
    Vielleicht ist es ja nur mir nicht schlüssig, wie man einen Selbstmordattentäter mit einer Waffe abhalten kann. Technisch macht die „Volksbewaffnung“ der Frau Beaudimont aus den geschätzten Bürgen nicht automatisch eine Kombination aus Sniper und Einsatzkommando.

    Irrtümer, Friendly Fire sind natürlich nur Kollateralschäden, die die erfolgreiche Eliminierung eines Ladendiebs nicht beeinträchtigen.

    Eltern werden sicherlich beruhigt sein ob der Aussicht, dass bei Konzerten, Festivals, Bällen mehr Waffen als Joints präsent sind. Nur ab 18? Das wiederum vereinfacht die Zielfindung überlebenswilliger Terroristen (Breivik-Methode).

    • Baudimont

      „Seit Urzeiten kann der Mensch nur mit Waffen überleben, weil er sich unbewaffnet nicht einmal vor einem Raubtier schützen kann, geschweige denn vor verbrecherischen Angriffen. Deshalb haben wir den Reflex, uns mit einer vor der jeweiligen Bedrohung schützenden Waffe zu versehen. Schutz ist der Hauptzweck der Waffen. Wegen der abschreckenden Wirkung schützen sie bereits durch ihr blosses Vorhandensein. Und Waffen bedeuten darum nicht eine Bedrohung, sondern Sicherheit. Die UNO hat ausdrücklich das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit formuliert, also auch auf Selbstverteidigung (Art. 3 der UNO-Menschenrechte und damit zwingendes Völkerrecht). Wer die dafür erforderlichen Mittel verweigert, schafft dieses Recht ab.“
      Karl Bühler

    • Angsthase

      Auch ich nicht, Frau Kerstges: vielleicht bin ich ja eine Häsin? Was soll denn diese Frage? Hier bei OD „outen“ sich 90 % noch nicht mal zu Ihrem Namen, von wegen zum Geschlecht. Na und? Wer weiß denn, ob Angela nicht doch ein Angelus ist? Sind die mit Personennamen ungeouteter als die ohne? Ist doch auch Schnuppe! Hauptsache, man/frau kann hier tüchtig forumieren!

    • Werte Frau Kerstges,

      da Frau Baudimont zu den Personen des (mehr oder weniger) öffentlichen Interesses in Eupen zählt und auch schon in Funk, Fernsehn und Regionalpresse vorgestellt wurde, kann ein aufmerksamer Zeitgenosse durchaus Rückschlüsse auf ihr Geschlecht ziehen.

  5. senfgeber

    Von Anti-Radikalismus-Kursen für Islamisten halte ich gar nichts. Von der Aberkennung von Staatsangehörigkeiten und Ausweisungen in das Ursprungsland oder das Ursprungsland der Eltern (nach entsprechender Gesetzesänderung) schon.

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