Gesellschaft

Rechtsextremist wollte Massaker in Synagoge in Halle anrichten – Zwei Tote – Tat erinnert an Christchurch

09.10.2019, Sachsen, Halle: Ein Mann zündet eine Kerze auf dem Marktplatz an. Bei Schüssen in Halle sind zwei Menschen getötet worden. Foto: Swen Pförtner/dpa

AKTUALISIERT – Die jüdische Gemeinde in Halle entgeht nur knapp einer Katastrophe. Ein Attentäter will das Gotteshaus stürmen, scheitert aber. Dann erschießt er zwei Menschen vor der Synagoge und in einem Döner-Laden. Es soll ein 27-jähriger Deutscher sein. Es sind Stunden der Angst.

Ein schwer bewaffneter Täter hat versucht, in einer Synagoge in Halle/Saale ein Blutbad unter rund 80 Gläubigen anzurichten. Die jüdische Gemeinde entging an ihrem höchsten Feiertag Jom Kippur nur knapp einer Katastrophe.

Der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. aus Sachsen-Anhalt wollte nach Angaben aus Sicherheitskreisen am Mittwochmittag die Synagoge mit Waffengewalt stürmen, scheiterte jedoch.

09.10.2019, Sachsen-Anhalt, Halle: Eine abgedeckte Leiche liegt in einer Straße. Bei Schüssen sind nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Danach soll der 27-jährige Deutsche vor der Synagoge und in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen und mindestens zwei weitere verletzt haben. Er floh vom Tatort und wurde am Nachmittag festgenommen.

Erst nach langen Stunden des Wartens wurde klar, dass es sich um einen Einzeltäter handelte. Innenminister Horst Seehofer (CSU) sprach am Abend von einem antisemitischen Motiv. Der Generalbundesanwalt, der die Ermittlungen rasch an sich gezogen hatte, habe zudem „ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund“. Seehofer sagte weiter: „Der höchste jüdische Feiertag Jom Kippur ist heute ein schwarzer Tag. Ein schwer bewaffneter Täter hat versucht, in eine Synagoge einzudringen, in der sich rund 80 Menschen aufhielten.“

Für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock

Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte am Abend: „Die Brutalität des Angriffs übersteigt alles bisher Dagewesene der vergangenen Jahre und ist für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock.“ Zugleich erhob er schwere Vorwürfe gegen die Polizei. „Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös.“ Er fügte hinzu: „Wie durch ein Wunder ist nicht noch mehr Unheil geschehen.“

09.10.2019, Sachsen-Anhalt, Landsberg: Ein Hubschrauber der Bundespolizei ist bei Wiedersdorf/Landsberg im Einsatz. Foto: Jan Woitas/dpa

Bei dem Angriff legte der Täter auch selbstgebastelte Sprengsätze vor dem Gotteshaus ab. Eine Frau wurde nach dpa-Informationen vor der Synagoge von tödlichen Schüssen getroffen. Etwa 30 Meter vor der Synagoge lag sie auf einer Straße mit einer blauen Decke bedeckt gegenüber der Synagoge. Das Opfer aus dem Döner-Imbiss war ein Mann.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle, Max Privorozki, bestätigte, dass sich der Angriff der Täter direkt gegen die Synagoge richtete. „Wir haben über die Kamera unserer Synagoge gesehen, dass ein schwer bewaffneter Täter mit Stahlhelm und Gewehr versucht hat, unsere Türen aufzuschießen“, sagte Privorozki der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Aber unsere Türen haben gehalten.“

Die Tat erinnert an den Anschlag eines Rechtsextremisten auf Muslime in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch, bei dem Mitte März mehr als 50 Menschen getötet worden waren. Wie dieser Täter soll auch der Schütze von Halle eine Kamera auf dem Helm getragen haben. In den sozialen Netzwerken soll er ein Bekennervideo hochgeladen haben.

09.10.2019, Sachsen-Anhalt, Halle: Polizisten mit Schutzhelmen sichern den Bereich am jüdischen Friedhof. Bei Schüssen sind zwei Menschen getötet worden. Foto: Sebastian Willnow/dpa

Darin ist ein junger Mann in Kampfanzug mit weißem Halstuch in einem Auto zu sehen. Der Mann gibt in vermutlich nicht muttersprachlichem Englisch extrem antisemitische Äußerungen von sich. In dem Video sind auch mehrere Schießszenen zu sehen. Unter anderem zeigt das Video, wie in einem Döner-Imbiss mehrfach auf einen Mann geschossen wird, der hinter einem Kühlschrank liegt. Das Video liegt dpa vor.

Levi Salomon vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitsmus bestätigte der dpa nach einem Telefonat mit Privorozki, der maskierte Täter habe gegen die Tür geschossen, dabei aber nicht in die Synagoge eindringen können. Rund 20 Menschen seien am Nachmittag noch in der Synagoge verschanzt gewesen, darunter auch mehrere Gäste aus den USA. Laut Salomon wurden auch Flaschen mit Flüssigkeit geworfen. Eine habe die Sukka (Laubhütte), eine andere den Jüdischen Friedhof in unmittelbarer Nähe und eine den Hof der Synagoge getroffen. Nur die Flasche gegen den Friedhof habe sich entzündet.

US-Botschafter Richard Grenell sagte, zehn Amerikaner seien in der Synagoge gewesen. „Alle sind sicher und unverletzt“, schrieb Grenell auf Twitter.

Sicherheits- und Rettungskräfte in Alarmbereitschaft

Die Stadt Halle sprach am frühen Nachmittag von einer «Amoklage» und rief die Menschen überall in Halle dazu auf, in Gebäuden zu bleiben. Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass mehrere bewaffnete Täter mit einem Auto auf der Flucht seien. Gegen 18.15 Uhr gab sie Entwarnung. „Sie können wieder auf die Straße, die Warnungen sind aufgehoben“, twitterte die Polizei.

09.10.2019, Sachsen-Anhalt, Halle: Ein Polizist läuft eine Straße entlang. Bei Schüssen sind nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Es gab mindestens zwei weitere Verletzte. Sie wurden mit Schussverletzungen in das Universitätsklinikum Halle gebracht, waren aber am Abend außer Lebensgefahr.

Auch in Landsberg, rund 15 Kilometer östlich von Halle, gab es Schüsse. Ein Zusammenhang zu Halle war zunächst von den Behörden aber nicht bestätigt worden.

Die Stadt Halle hatte einen Krisenstab einberufen. Alle Rettungskräfte der Feuerwehr waren in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Polizei hatte seit den Mittagsstunden alle verfügbaren Kräfte in Sachsen-Anhalt abgezogen und sie nach Halle verlegt.

Im benachbarten Leipzig hatte die Polizei ihre Kräfte vor der Synagoge verstärkt. Auch in anderen deutschen Städten wurde der Schutz von Synagogen verstärkt.

Der Bahnhof von Halle war wegen polizeilicher Ermittlungen gesperrt. Es kam zu Verspätungen. Die Bundespolizei verstärkte ihre Kontrollen an Bahnhöfen und Flughäfen in Mitteldeutschland. Das gelte auch für die Verkehrswege nach Polen und Tschechien, hieß es. (dpa)

Nachfolgend ein Tweet von dpa mit einem VIDEO aus Halle:

126 Antworten auf “Rechtsextremist wollte Massaker in Synagoge in Halle anrichten – Zwei Tote – Tat erinnert an Christchurch”

  1. Mein Mitleide den Angehörigen der Opfer dieses feigen Anschlags. Jedes Opfer von Gewalt ist zu bedauern. Für Gewalt gegen Menschen gibt es keine Rechtfertigung.

    Ich bin mir sicher, die Justiz Deutschlands wird professionell mit den Verbrechern umgehen und sie ihrer gerechten Strafe zuführen. Warten wir die Ergebnisse der Ermittlungen ab.

    • Mithörer

      Auch ich verurteile diese Aktion aufs schärfste. Was mich wundert ist die Tatsache, wie schnell und präzise die Medien, den Namen, die Nationalität des Täters veröffentlichen und den Vorgang beschreiben. In anderen Fällen verhält man sich als Presse auffallend zurückhaltend und es dauert mehrere Tage bis man den genauen Hergang rekonstruiert hat.

      • Mithörer, du schaffst es, selbst bei solch einem traurigen Anlass deine subtile Hetze und deine Verschwörungstheorien abzusondern. Du solltest dich schmämen! Leider seid ihr „besorgten Bürger“ dazu nicht mehr in der Lage.

        • Haleluja

          Dein, wie üblich, Sau dummer Kommentar darf hier natürlich auch nicht fehlen. Du solltest dich auch schämen, aber dafür ist und war dein beschränkter kranker Geist nie in der Lage…

        • Opferkültür

          Der ist gut… AchGott ist die erste Katjes, die immer sofort die ach so armen Opfer (sprich: „Flüchtlinge“) in Schutz nehmen enn die kriminell werden (’ne Menge Arbeit!), und dann dieser Erguss. Schäm‘ dich, du verrätst deinen Nachbarn.

          • @Opferkültür…Sie sind hier die einzige Person die sich abgrundtief schämen sollte…solche Hetzer wie Sie kriegen hier den Hals nie voll…selbst bei so einer Tragödie nicht…Schämen Sie sich auch wenn Ihr Ego dafür viel zu groß ist!

        • Mithörer

          @AchGott
          Statt hier immer wieder pauschal zu urteilen sollten sie lieber Mal auf die nicht bestreitbare Tatsache eingehen. Die Schnelligkeit im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen war einfach beeeindruckend. Wenn sie nicht argumentieren können kommen sie eben mit Pauschalverurteilungen. Blöd nur, dass immer mehr Kommentraschrieber dies hier im Forum auffällt.

    • Guido Scholzen

      viele juden wenden sich seit einiger zeit der AfD zu, weil die die einzige partei in d’land ist, ist sich gegen den islam richtet. und die meisten antisemitischen übergriffe der letzten jahre kamen von muslimen, nicht von rechtsradikalen.
      stichwort „muslimischer Antisemitismus“
      und auch die alternativen populistischen medien haben den antisemitismus durch rechtsradikale lange verharmlost.
      hier ein beispiel:

      https://www.achgut.com/artikel/juedin_wird_vor_ihren_kindern_mit_stein_beworfen_neuer_deutscher_alltag

      was nun AfD? nehmt stellung.

    • @Gutmensch, mit stolz oder vielleicht Dumpfbacke
      Ein solche Tat ist durch nichts zu rechtfertigen und für den Täter braucht es eigentlich auch keinen Gerichtsprozess mehr: das könnte schnell beurteilt und erledigt werden, aber:
      Hier wird sofort Name, Hergang, Möglichkeit weiterer Opfer,…. Sondersendung, … und und und gesendet mit dem immer wiederholten Hinweis auf einen Deutschen und NeoNazi.
      Wird eine solche, ähnliche Tat von einem unserer neuen Mitbürger begangen reagieren die Medien zurückhaltend, es werden weder Namen noch Nationalität genannt unter dem Tarnmantel der laufenden Ermittlungen, mit späterem Hinweis darauf das der Täter wohl psychisch krank gewesen sein muss…

      • Und nicht nur die Medien. Auch Frau Merkel war sehr schnell vor Ort. Das kennen wir auch anders.
        Als Atheist kann ich nur wiederholen. Legt die Last ab, befreit euch von Religionen und Sekten. Dann lebt es sich besser und friedlicher.

        • Guido Scholzen

          lasst den menschen, das recht, den glauben selbst zu wählen.
          der bolschewismus verkündete einen atheistischen glauben, und wurde oft mit gewalt ’nachgeholfen‘.
          und unsere grossväter und urgrossväter zogen in den krieg, und kein gott, sondern ein menschlicher führer war die antriebsfeder.
          eine menschheit ohne religionen wird es nie geben, oder es wird keine menschen mehr geben.

    • Jockel F.

      Keine Ahnung, in welcher Realität Sie leben, dass Sie das Offensichtliche nicht wahrnehmen.
      Ja, es gibt natürlich rechtsextreme Gewalt, wobei das Bundesverfassungsgericht die Sache mit der angeblich so klaren Motivation vieler Täter beim letzten NPD-Verbotsverfahren etwas differenzierte wenn nicht zerpflücke: Die Partei wurde nicht verboten, weil nicht mehr klar war, welche (gesetzeswidrigen) Taten von Rechtsextremisten und welche von V-Leuten des Verfassungsschutzes begangen wurden. Das lässt auch die dubiose NSU-Affäre in einem anderen Licht erscheinen, bei der nachweislich V-Leute und Polizisten involviert waren.
      Was ist von einem Staat zu halten, dessen höchste Repräsentanten zwar nach der abscheulichen Tat von Halle an den Ort des Geschehens eilen, die aber vor Kurzem noch das israelhassende Regime in Teheran hofierten (Steinmeier)?
      Was ist von einer Presse zu halten, die sich begierig auf rechtsextremen Terror stützt, die aber linksextreme und islamistische Gewalt zu Alltagsphänomenen erklärt (Einzelfall, nur regionale Bedeutung, psychisch verwirrt etc.)?
      Es ist die Doppelmoral, die Sie nicht sehen können oder wollen, die in ihrer widerlichen Natur auch aus Grausamkeiten wie der Tat von Halle noch versucht, politisches Kapital zu schlagen.

      • Dann fangen wir mal hinten an:
        – Politisches Kapital mochten die erst mal schlagen, die aus der Tat von Halle eine Muslim- und Einwanderungsdebatte lostreten.
        – Psychische Verwirrung kann man auch dem Täter in Halle zusprechen; in einem gewissen Sinne mit dem Glück, dass diese mit herausstechender Unfähigkeit gepaart war.
        – Iran hofieren. Ihre Definition von Diplomatie lautet wohl das Nicht-Gespräch.
        – Die daraus erfolgende Bewertung des deutschen Staates ist nicht im Einklang mit der durchweg gelebten Solidarität mit Israel.
        – Bei der NSU-Affäre ging es um Straftaten mit rassistischem Hintergrund und nicht um ein Verbot der NPD.

  2. Cui bono?

    Seltsam… Wer ist gegen Juden, von Hause aus sozusagen? Wer wird massig importiert, in unser Haus?
    Und dann dieser angebliche rechtsextremistische Terrorakt. Ja, wie
    klar schreibt, cui bono???

  3. Kritiker

    Wann findet der unbegründete Hass gegen die Juden ein versöhnliches Ende?
    Der stark verbreitete Antisemitismus ist mir einfach unverstândlich.
    Haben wir noch immer nicht aus dem Dritten Reich gelernt?

    • Frankenbernd

      Nein, haben wir nicht, alte Stereotype und Vorurteile sind immer noch da.
      Lt. Statistik haben 25% (!) der Deutschen eine schlechte Meinung ueber Juden, in Belgien und sonstwo in Europa duerfte es nicht anders sein.

  4. Dicke Pupillen

    Ekelhaft, wie kann man nur so einen Hass auf eine Religion haben.
    Für mich sind alle Religionen schmutz aber soll doch jeder Leben so wie er meint ohne Angst Opfer von Anschlägen zu werden

  5. auf dem rechten Auge blind

    ES IST WEDER SO WEIT. Die Nazis schießen schon wieder in Doitschland auf Juden. Da nützt auch das Jammern der Politik nichts. Das war vorauszusehen und alle haben die Augen geschlossen gehalten, besonders die von der CDU/CSU. Dass Merkel jetzt jüdische Lieder singt, ist ein Witz.

  6. Nichts rechtfertigt eine solche Tat. Mein Mitleid den Opfern.
    Aber nicht die Juden, sondern die Christen sind die am meist verfolgte Religionseinheit.
    Nur wird nicht oder kaum darüber berichtet.

    • Naja, die Christen haben aber auch die meisten Opfer am Hals. Keine Religionsgruppe hat in den 2000 Jahren seine Existenz mehr Menschen über die Klinge springen lassen als die Christen.
      Auch diese Aktion in Halle ist im Grunde den Christen zu zu schreiben. Deschner hat versucht die Untaten der Kirche in 10 Bände zusammen zu fassen – ein Lebenswerk.

      • Das rechtfertigt noch lange nicht die heutige Christenverfolgung. Die christliche Religion wurde von den Mächtigen misbraucht, ua im Mittelalter, aber jetzt auch noch um schwere Verbrechen zu begehen.
        Die christliche Religion selbst ist allerdings eine Religion des Friedens (ich spreche vom NT)

        • Ja klar. es sind immer die anderen Schuld. Da sind die Christen sehr gut drin, in Schuldzuweisungen. Eine der Folgen ist die Judenverfolgung (siehe Halle). Religion des Friedens, da lachen die Korallen. Der Islam ist aber nicht besser, auch nicht der Hinduismus, sogar noch nicht mal der Religionsersatz bekannt als Kommunismus.
          Ohne Religion ist man besser dran. Allenfalls der Schamanismus wäre eine Alternative.

          • … Und vor allem der friedvolle buddhismus. Schamanismus ist keine religion, sondern die naturpriester sind meister der extase und wirken durch und mit unmittelbare erfahrungen. Ohne jeglichen anspruch auf anerkennung und macht… Bin ganz bei ihrem standpunkt.

            • Leider ist der sehr akzeptable Buddhismus, auch eher eine Philosophie, teilweise korrumpiert. In Myanmar z.B. oder in Tibet, wo er interessanterweise schamanistische Züge, aber auch hinduistische Vielgötterei mit aufgenommen hat. Dennoch trotzdem besser als diese monotheistischen Irrlehren.

            • Inwiefern denn? Wieso stellen Sie Atheisten und Fanatiker gleich? Wo zwingen Atheisten anderen ihre Meinung auf?
              Wieso ist das Schwachsinn?
              Na, Butter bei die Fische bitte, oder wollen Sie nur provozieren?

        • Inquisition und Kreuzzüge wurden von Päpsten angeordnet.

          Die Argumentation, die Sie bemühen, steht auch jedem Muslim zu. Terroristen und Selbstmordattentäter sind keine richtigen Muslime.

          • Mekka Suren

            Falsch, es sind Muslime, die besonders muslimisch sind. Sie kennen wohl nur die Medina Suren, die Mekka Suren blenden Sie aus.
            Außerdem war der erste Kreuzzug ein Befreeiungsschlag und kein Angriff an sich. Da Sie aber Ihre eigenen kulturellen Wurzeln hassen ist das Christentum nur schlecht und der Islam gut (ja ja, die Terroristen sind keine Musels…).

            • Das mit Falsch und Richtig kommt Ihnen ja geschwind von der Tastatur.

              Den Unterschied zwischen muslimisch und besonders muslimisch beherrschen Sie souverän. Mit dem Verweis auf 1.500 Jahre alte Bücher sind Sie mit dem Thema durch. Der gerechtfertigte Vorwurf wäre, dass die Referenzliteratur des Islam seit rund 700 Jahren nicht oder kaum mehr den Entwicklungen der Menschheit angepasst wurde.

              Das Christentum beruft sich auf 1800-1900 Jahre alte Bücher. Es konnte bis heute die Widersprüche zum noch älteren Altem Testament (das aber och immer Gültigkeit besitzt) nur mit geistigen Verrenkungen ausräumen. Erfrischend ist die Ähnlichkeit zwischen Rechtsnormen der Scharia und des Alten Testamentes. Das Christentum ist in den meisten Bereichen zeitgemäßer als der Islam, die Zaghaftigkeit in Modernisierungsbestreben aber weiterhin offensichtlich.

              Bei der Beleuchtung der Frage, wer denn die echten und die falschen Muslime sind, könnte man sich (aber muss man nicht) an den Vertretern orientieren, die sich mit religiösen Fragen beschäftigen und nicht an den entsprechenden Hasspredigern.
              Der Blick auf die in den USA gängige Religions- und Meinungsfreiheit und der daraus entstehenden „Gewächse“ erlaubt weitere Erkenntnisse.

              Die Sache mit dem Befreiungsschlag müssen Sie mir noch erklären. Ich hätte den Begriff in der Militärstrategie angesiedelt. Die Geschichte führte jedoch dazu, dass es danach Befreiung von den Befreiern bedurfte.

  7. Die allgemeine Akzeptanz der Blindheit auf dem rechten Auge ist nicht von der Hand zu weisen.

    Natürlich werden vordergründig die kulturelle und wirtschaftliche (soziale) Bedrohung argumentiert. Bemüht wird auch gerne die demokratische Entscheidungsfreiheit der „Nation“. Geschichtsdistanzierung und -leugnung gehen damit einher. Meinungsfreiheit gewinnt per Vorwurf der „Fake News“ über die fremdgesteuerte, korrupte Staatsmedienlandschaft. Verschwörungstheorien und „Cui bono“ machen die Sache massentauglich.
    => schon sind Verständnis, Sympathie und Befürwortung etabliert.

    • „Oder ist es viel mehr so, dass Sie gerne Recht haben?“

      Schon sein Nickname verrät, dass er keine andere Meinung als seine duldet. Der. ist ein Gutmensch, wie er im Buche steht. Gestern hat in Vaals hat ein Mann mehrere Menschen in einem Supermarkt mit einem Messer bedroht. Wäre eine Gutmensch wie Der. dort gewesen, hätte er zu den Menschen gesagt, sie brauchen keine Angst zu haben, der Mann sei bloss ein Einzeltäter und falle in der Statistik nicht auf.

    • Auf welcher Grundlage Sie @Polarlicht mich den Nationalsozialismus befürworten sehen, macht mich neugierig.
      Weil ich dem rechten Gesindel ( Konservative), seinen Fackel- und Standartenträgern das Recht abspreche, sich als Meinungsverfolgte zu definieren?

        • Siehe Korrektur zu konservativ.
          Nicht deutschnational sondern Kulturdeutscher.
          Sozialist bin ich nun wirklich nicht. Eher das Gegenteil. Ich betrachte jedoch Sozialgesetzgebung nicht als Teufelswerk.

          • Jockel F.

            Ich kenne nicht einen „Kulturdeutschen“ (was für ein selten dummes und feiges Wort), der ein Problem mit den Grenzen von 1918 hätte.
            Gut, dann halt reaktionär. Kommt am Ende aufs Gleiche raus.

            • Sofern Sie dann nicht deutscher Kultur sind, muss ich Sie für Ihre Kenntnisse einer Fremdsprache beglückwünschen.
              In den Grenzen von 1918 brauchten sich unsere Vorfahren nicht mit der Höhe von Subventionen aus Brüssel oder Namür auseinanderzusetzen.

              Nach 40 Jahren kultureller Eigenständigkeit und der anfangs erfreulichen Selbstverwaltung riskiert uns diese Autonomie aufgrund belgischer Unwägbarkeiten auf die Füße zu fallen.

      • Also Konservative sind Ihrer Meinung nach Rechtsradikale? Wow. Und dazu auch noch Gesindel? Das ist mal eine Ansage. Von Meinungsfreiheit halten Sie auch nichts? Zum Glück sind Sie nur ein kleiner Forentroll, der hier der Oberlehrer spielt und sich mit sinnlose und faktenlose Antifapropaganda wichtig machen will. Auf Antifa können Sie gerne in Deutschland machen.

        • Das mit dem konservativ klärt sich mit der Korrektur weiter unten.

          Mit dem Gesindel waren andere gemeint. Nicht jedem Gesindel spreche ich das Recht zu, sich auf ehrenwerten Konservatismus zu berufen.
          Meinungsfreiheit befürworte ich unbedingt. Aufruf zu oder Befürwortung von Straftaten, religiöser oder rassistischer Hetze sollten da aber eine klare Grenze ziehen.

      • politisch K

        Sie solten Ihren Wortschatz überdenken. Ich bin es leid, und wohl nicht der Einzige, der es satt hat immer beschimpft werden wenn wir die Verbrechen der Migranten anprangern. Sie verstecken sich hinter dem „politisch Korrekten“ um eine kranke Ideologie, den Muttikulturalismus, zu verbreiten. Denken Sie daran was sein wird wenn die „politische Korrektheit“ fallen wird.

        • Siehe Korrektur zu Konservativen.

          Das Anprangern von durch Migranten verübten Verbrechen im Kontext der Geschehnisse von Halle erscheint mir – gelinde gesagt – verwunderlich.

          Angesichts der tatsächlichen Verhältnisse auf diesem Planeten – Bevölkerungszusammensetzung und wirtschaftlicher Austausch – erscheint mir die These einer kranken Ideologie des Multikulturalismus unangebracht.

              • Mann, Mann, Mann was hat die Merkel aus euch Deutschen ein mitleidserregendes Volk gemacht. Ihr zerstört euch selbst, und ihr schreit nach mehr. Es sollte mir egal sein, aber immer wieder versucht ihr die anderen europäischen Länder mit zu ziehen. Ich frage mich echt welche Ideologie die gefährlichste ist. Die Rechte, die Islamistische oder die Deutsche. Ihr zerstört eure Wirtschaft, eure Kultur, euer Volk, euer Rechtstaat, euer Sozialstaat. Ihr hetzt euch von Links gegen Rechts, Rechts gegen Links. Alt gegen Jung und Jung gegen Alt. Ihr hetzt gegen USA, Russland, China. Ihr zerstört Europa und die EU. Ihr hetzt und zerstört Menschen die mit der aktuellen politischen Situation nicht einverstanden sind.

  8. Mehr als typisch....

    „Die Regierung Israels lehnt jeglichen Kontakt mit der AfD ab.“

    Und wenn schon in Berliner Grundschulen, arabisch-stämmige Kinder,( sogar 8-10 Jährige!), jüdische Mitschüler anspucken, schlagen usw. ist das den Israelis dann gleichgültig? So schlimm die Tat von Halle auch war, darf es einem das (linke) Auge nicht verschließen, dass der Antisemitismus im Alltag, so wie beschrieben,in der Mehrzahl von arabisch-stämmigen Muslimen herrührt; darüber schweigt die Politik und auch die meisten (Staats)- Medien. Auch Horst Seehofer hat in seiner Rede heute in Halle kein Wort über diese Tatsachen verloren, weil er Schiss hat das Wort Moslem im Zusammenhang mit Antisemitismus in Deutschland zu erwähnen. Im übrigen halten die Linken bis Links-Faschisten so wie so eher zu den Palästinensern, das hat die Vergangenheit schon bewiesen

  9. Hans Eichelberg

    #Der.
    „Im Juli berichteten alle Medien und die Amadeu Antonio Stiftung, dass ein Jude am Bahnhof Potsdam bespuckt und beschimpft wurde. Als bekannt wurde, dass das Opfer Marvin AfD Mitglied ist, verschwand die Meldung schlagartig.“
    Es geht nicht um die „allgemeine Akzeptanz der Blindheit auf dem rechten Auge“, sondern um die Blindheit im Allgemeinen.

  10. schlechtmensch

    Was mir gestern im TV aufgefallen ist, ist die Tatsache dass die Kanzlerin der Herzen sich sofort tief betroffen zeigt und ihr Gesicht überall in die Kameras hält. Das war bei dem Amoklauf von Anis Amri zum Beispiel nicht der Fall. Da hat sie sich wochenlang versteckt. Das ist schon sehr seltsam. Damit macht sie sich unglaubwürdig. Die Betroffenheit scheint nur Heuchelei zu sein. Aber bringt bei der Masse der Bevölkerung natürlich Stimmen! Das gilt auch für andere Politiker. Pfui Teufel wie widerwärtig ist das. Wenns strategisch in den Plan passt wird Betroffenheit geheuchelt, sonst nicht.

    • Das liegt daran das diese Regimeführerin im Fall Anis Amri, selber Blut an Ihren Händen hat. Während hier über ein üblen Volksverräter diskutiert wird, gibt es schon mehr Opfer von Verbrechen die von Migranten augeübt worden sind.

  11. Faktencheck

    „Das war bei dem Amoklauf von Anis Amri zum Beispiel nicht der Fall. Da hat sie sich wochenlang versteckt.“
    Totaler Quatsch.
    „Todesfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt: Ein Angreifer steuerte seinen mächtigen Sattelzug zwischen die Buden auf dem Breitscheidplatz. Zwölf Menschen sind tot, 48 verletzt, 18 davon schwer. Die meisten Opfer sind noch nicht identifiziert. Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus. Tief bewegt und sichtlich ergriffen legten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) und Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) am frühen Nachmittag weiße Rosen an der Anschlagsstelle auf dem Berliner Breitscheidplatz nieder.“
    Das berichtete BILD, und wenn BILD das sagt, muss es wohl stimmen, nicht wahr? Oder verbreitet BILD auch schon Falschmeldungen?

  12. Marina K.

    @ Gast
    Was finden Sie denn genau krank?
    Das die Politik verlogen bis ins Mark ist , oder das die Medien diesen Mist als DIE Wahrheit an die Bürger verkaufen? ( s. G. Thunberg/ C. Rackete und der “ Klimakollaps“ )

  13. Max Frisch

    „Wehret den Anfängen!“: Der berühmte Schriftsteller Max Frisch hat bereits in den 1950er Jahren in seiner Parabel „Der andorranische Jude“ diese Problematik aufgezeigt. Nachfolgend der Originaltext, der übrigens die Vorlage zu seinem Theaterstück „Andorra“ (1960) war:
    In Andorra lebte ein junger Mann, den man für einen Juden hielt. Zu erzählen wäre die vermeintliche Geschichte seiner Herkunft, sein täglicher Umgang mit den Andorranern, die in ihm den Juden sehen: das fertige Bildnis, das ihn überall erwartet. Beispielsweise ihr Misstrauen gegenüber seinem Gemüt, das ein Jude, wie auch die Andorraner wissen, nicht haben kann. Er wird auf die Schärfe seines Intellektes verwiesen, der sich eben dadurch schärft, notgedrungen. Oder sein Verhältnis zum Geld, das in Andorra auch eine große Rolle spielt: er wusste, er spürte, was alle wortlos dachten; er prüfte sich, ob es wirklich so war, dass er stets an das Geld denke, er prüfte sich, bis er entdeckte, dass es stimmte, es war so, in der Tat, er dachte stets an das Geld. Er gestand es; er stand dazu, und die Andorraner blickten sich an, wortlos, fast ohne ein Zucken der Mundwinkel.
    Auch in Dingen des Vaterlandes wusste er genau, was sie dachten; sooft er das Wort in den Mund genommen, ließen sie es liegen wie eine Münze, die in den Schmutz gefallen ist. Denn der Jude, auch das wussten die Andorraner, hat Vaterländer, die er wählt, die er kauft, aber nicht ein Vaterland wie wir, nicht ein zugeborenes, und wie wohl er es meinte, wenn es um andorranische Belange ging, er redete in ein Schweigen hinein, wie in Watte. Später begriff er, dass es ihm offenbar an Takt fehlte, ja, man sagte es ihm einmal rundheraus, als er, verzagt über ihr Verhalten, geradezu leidenschaftlich wurde. Das Vaterland gehörte den andern, ein für allemal, und dass er es lieben könnte, wurde von ihm nicht erwartet, im Gegenteil, seine beharrlichen Versuche und Werbungen öffneten nur eine Kluft des Verdachtes; er buhlte um eine Gunst, um einen Vorteil, um eine Anbiederung, die man als Mittel zum Zweck empfand auch dann, wenn man selber keinen möglichen Zweck erkannte. So wiederum ging es, bis er eines Tages entdeckte, mit seinem rastlosen und alles zergliedernden Scharfsinn entdeckte, dass er das Vaterland wirklich nicht liebte, schon das bloße Wort nicht, das jedes Mal, wenn er es brauchte, ins Peinliche führte. Offenbar hatten sie Recht. Offenbar konnte er überhaupt nicht lieben, nicht im andorranischen Sinn; er hatte die Hitze der Leidenschaft, gewiss, dazu die Kälte seines Verstandes, und diesen empfand man als eine immer bereite Geheimwaffe seiner Rachsucht; es fehlte ihm das Gemüt, das Verbindende; es fehlte ihm, und das war unverkennbar, die Wärme des Vertrauens. Der Umgang mit ihm war anregend, ja, aber nicht angenehm, nicht gemütlich. Es gelang ihm nicht, zu sein wie alle andern. Und nachdem er es umsonst versucht hatte, nicht aufzufallen, trug er sein Anderssein sogar mit einer Art von Trotz. Von Stolz und lauernder Feindschaft dahinter, die er, da sie ihm selber nicht gemütlich war, hinwiederum mit einer geschäftigen Höflichkeit überzuckerte. Noch wenn er sich verbeugte, war es eine Art von Vorwurf, als wäre die Umwelt daran schuld, dass er ein Jude ist.
    Die meisten Andorraner taten ihm nichts. Also auch nichts Gutes. Auf der andern Seite gab es auch Andorraner eines freieren und fortschrittlichen Geistes, wie sie es nannten, eines Geistes, der sich der Menschlichkeit verpflichtet fühlte: sie achteten den Juden, wie sie betonten, gerade um seiner jüdischen Eigenschaften willen, Schärfe des Verstandes und so weiter. Sie standen zu ihm bis zu seinem Tode, der grausam gewesen ist, so grausam und ekelhaft, dass sich auch jene Andorraner entsetzten, die es nicht berührt hatte, dass schon das ganze Leben grausam war. Das heißt, sie beklagten ihn eigentlich nicht, oder ganz offen gesprochen: sie vermissten ihn nicht – sie empörten sich nur über jene, die ihn getötet hatten, und über die Art, wie das geschehen war, vor allem die Art. Man redete lange davon. Bis es sich eines Tages zeigt, was er selber nicht hat wissen können, der Verstorbene: dass er ein Findelkind gewesen, dessen Eltern man später entdeckt hat, ein Andorraner wie unsereiner – Man redete nicht mehr davon.
    Die Andorraner aber, sooft sie in den Spiegel blickten, sahen mit Entsetzen, dass sie selber die Züge des Judas tragen, jeder von ihnen. Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es, von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten: Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfassbar ist. Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlass wieder begehen – Ausgenommen wenn wir lieben.

        • Es ist erstaunlich wieviel Energie darauf verwendet wird angesichts eines Attentats eines deutschen Rechtsextremisten, der ein Massaker an Juden beabsichtigte, eine Deutsche (vermute ich) und einen Türken (Muslim vermute ich) tötete und 9 weitere Menschen verletzte oder versuchte zu verletzen, durch Muslime verübte Attentate oder Straftaten (religiöser, pseudoreligiöser oder nicht-religiöser Natur) als Thema in den Vordergrund zu drängen.
          Welche Absicht steckt dahinter:
          – Verharmlosung der Taten in Halle?
          – Unterstützung einer deutschen Partei die krudestes Gedankengut befeuert und vertritt?
          – Warnung das „wesentliche“ Problem nicht aus den Augen zu verlieren?

          Letzteres erschließt sich mir nicht so richtig, da ich doch der Mehrheit unserer Zeitgenossen das Recht zuspreche Zeitung lesen zu können.

        • Fakten interessiert dem nicht. Wenn er irgendwas von der Bundesregierung hinterfragen würde, wird er in seiner Heimat als Rassist oder Verschwörungstheoretiker beschimpft. So ist das mit unseren Nachbarn. Gehirngewaschen. Hat in Deutschland schon immer so funktioniert.

          • Meine ursprüngliche Heimat befindet sich in Belgien, meine jetzige nicht in Deutschland.
            Hinterfragen ist sicherlich sinnvoll, doch erschließt sich da nicht, wie Ihre Infragestellungen die normative Kraft des Faktischen erlangen: es liegt in der Natur der Fragen, dass sie keine Antworten sind.
            Selbstredend bleibt auch noch der Unterschied zwischen Hinterfragen und Pöbeln zu klären.

            Letztlich erschließt sich mir nicht, warum Sie – als vom Deutschen Unberührten – soviel Energie auf deren Themen verwenden.

          • Strobe Talbott

            Schon seltsam, seine Obsession mit der Verschwörung, ist doch alles in „The Great Experiment“ (2008) von Strobe Talbott, dem Mentor Bill Clintons, enthalten. Aber so ist er, und auch Achdingsbums, sie sind halt besessen!

        • Hans Eichelberg

          #.
          Eine sehr interessante Statistik.
          Alle diese straffälligen Gäste fallen unter die Kategorie „psychisch gestörte Einzeltäter“. Deshalb sind sie für uns nicht gefährlich.
          Aber, was ist mit dem Rechtsextremisten aus Halle? Der war nicht psychisch gestört? Obwohl er während der Tatausführung immer wieder sagte, er sei ein Loser etc. …
          Alleine war er aber – so zeigte es auf jeden Fall das Video. Also der klassische Fall eines „psychisch gestörten Einzeltäters“.
          Für ihn sucht man jetzt aber händeringend eine Organisation.
          Wenn man ihm nämlich eine Organisation unterschieben kann, dann ist er kein Einzeltäter mehr und er wird für unsere Gesellschaft gefährlich oder die Organisation wird gefährlich für uns.
          Oder wie sehen das hier die Foren-Experten?

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