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Airbus von AirAsia ins Meer gestürzt (Aktualisierung)

Trauernde Angehörige von Passagieren der abgestürzten Maschine auf dem indonesischen Flughafen Surabaya. Foto: dpa

Sieben Leichen haben die Helfer bisher an der Absturzstelle von AirAsia-Flug QZ8501 geborgen. Während per Sonar inzwischen das Flugzeugwrack gefunden wurde, wird nach dem Flugschreiber immer noch gesucht – und damit auch nach Antworten.

Der Fundort liegt nur zehn Kilometer von der Stelle entfernt, wo der Radarkontakt mit dem Airbus A320 abgebrochen war. Die Ermittler gehen davon aus, dass alle 162 Menschen an Bord ums Leben gekommen sind.

Die Luftwaffe hatte zunächst Wrackteile im Meer entdeckt. Kurz darauf wurden Leichen gesichtet. Spezialisten seilten sich von Hubschraubern ab, um die Toten zu bergen. Schiffe waren in der Region unterwegs, um die Trümmerteile an Bord zu nehmen.

Bei der abgestürzten Maschine handelt es sich um ein Flugzeug dieses Typs. Foto: Shutterstock

Bei der abgestürzten Maschine handelt es sich um ein Flugzeug dieses Typs. Foto: Shutterstock

Die Bergungskräfte suchten gleichzeitig nach den Blackboxen der Maschine, die Aufschluss über die letzten Minuten an Bord geben können.

Der Airbus A320 war am Sonntagmorgen mit 162 Menschen an Bord auf dem Weg von Indonesien nach Singapur vom Radar verschwunden.

Kurz zuvor hatte der Pilot bei den Fluglotsen um die Erlaubnis gebeten, etwa 2000 Meter zu steigen, um einer Gewitterzone zu entgehen. Wegen des dichten Flugverkehrs sei ihm dies aber verweigert worden, erklärte das Verkehrsministerium. Wenige Minuten später verschwand das Flugzeug laut offiziellen Angaben vom Radar. Es habe kein Notsignal abgesetzt.

Nach Angaben von Luftfahrtexperten ist ein Steigflug über ein Gewittergebiet nicht ungewöhnlich. Erfahrene Piloten verwiesen aber darauf, dass in solchen Höhen die Gefahr bestehe, dass Sensoren am Flugzeug vereisten und falsche Angaben machten. (dpa/tagesschau.de)

 

4 Antworten auf “Airbus von AirAsia ins Meer gestürzt (Aktualisierung)”

  1. damien francois

    Was ist eigentlich los, mit Malaysia? Irgendetwas stimmt nicht… Ich war bei meiner letzten Expedition im Himalaya mit einem Team aus Malaysia am Berg. Sie verzweifelten damals schon. Jetzt werden sie wohl völlig verzweifeln. Zufall kann es bei DREI Flugzeugunglücken NICHT sein. An dieser Stelle möchte ich gern ein Foto zeigen, aus Solidarität mit den Freunden in Malaysia – das ja gerade von Unwettern heimgesucht wird, zusätzlich.

      • damien francois

        3 Maschinen: Die MH370, der Flieger über der Ukraine, und jetzt.
        Im April verzweifelten die Malaysier, weil sie nicht verstehen konnten, daß die MH370 einfach spurlos verschwunden war.
        Von Zufall rede ich, Ende dezember 2014…
        Wie ggesagt, ich würde gern ein Foto zeigen, aber Herr Cremer kann das Foto nicht komprimieren, oder sujet.
        Im Himalaya stimmte das Verhalten einiger Sherpas, die das „Kommando“ über alle anderen Sherpas übernommen haben, um die Everest Saison zu boykottieren, nach der Eislawine vom 18.4. nicht; aber das ist eine andere Geschichte…

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