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Raerener Adventsmarkt fällt diesmal wegen Corona aus

Foto: Archiv

Der Verkehrsverein Raeren (VVR) veranstaltet seit vielen Jahren am ersten Advents-Wochenende einen Adventsmarkt auf dem Dorfplatz in Raeren, in den letzten beiden Jahren kombiniert mit Street-Food. Das wird 2020 nicht möglich sein.

Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und der bereits jetzt zu Beginn der kälteren Jahreszeit deutlichen Fallanstiege und damit verbundenen Maßnahmen haben die Verantwortlichen des Verkehrsvereins in Abstimmung mit der Gemeinde Raeren die Entscheidung getroffen, den Adventsmarkt 2020 abzusagen.

Foto: Archiv

Gleichwohl bemühen sich die Verantwortlichen des Verkehrsvereins um eine möglichst weihnachtliche Atmosphäre im Ort: So wird die beliebte Adventssäule mit insgesamt sechs von Raerenern Vereinigungen bzw. Künstlern gestalteten Bildern, die ab Einbruch der Dunkelheit beleuchtet werden, auf dem Dorfplatz aufgestellt. Jeweils an einem Adventswochenende, an Heiligabend und an Neujahr werden die Bilder nach und nach zu sehen sein.

Auch der große Adventskranz wird selbstverständlich auch in diesem Jahr über der Adventssäule über den Dorfplatz strahlen.
Auch die Wanderkrippe werden die Verantwortlichen und Helfer des Verkehrsvereins in der Gemeinde Raeren aufbauen – in diesem Jahr nach erfolgtem Abschluss der dortigen Straßenarbeiten an der Raerener Burg.

Der Verkehrsverein hofft, in 2021 wieder Märkte und gemeinschaftliche Aktivitäten im jeweils verantwortbaren Rahmen anbieten zu können.

12 Antworten auf “Raerener Adventsmarkt fällt diesmal wegen Corona aus”

  1. Eifel_er

    Den Weihnachtsmarkt jetzt schon zu bewerben ist ja eh völliger Schwachsinn.
    Die Leute können auch ganz gut ein JAhr ohne diese lächerliche Veranstaltung auskommen ohne den Marktramsch zu kaufen. Ist eh alles Abzocke und hat mit dem richtigen Weihnachten nichts mehr am Hut.

    • Ach ja, von den Großeltern weiß man ja die schönste Weihnacht waren noch immer die Kriegsweihnacht 1944, besonders in der Eifel. Schön dass wir auf dem Weg sind das auch noch erleben zu dürfen. Corona sei Dank….

      • Für diesen Kommentar könnten Sie sich schlicht und ergreifend schämen und umgehend Abbitte leisten. Muss man den wirklich jeden Schwachsinn raushauen, nur weil man aus dem Penner-Kaff kommt.

        Ich halte Ihren (vermutlich nicht mehr lebenden und somit nicht mehr Stellung nehmen könnenden) Grosseltern zu gute, dass sie Weihnachten 44 nicht kichernd an der Krippe standen und sich daran ergötzten, dass die in der Eifel gerade (vom Befreier) zerbombt wurden.

        • Na ja das mit dem „Befreier“ war Ansichtssache. Für viele kam er aus Osten, für andere aus Westen. Ihrer Ausdrucksweise nach vermute ich einmal dass es für Ihre Sippe der Osten war aus dem die „Befreiung“ erfolgen sollte….

          • Ein gescheiter Mensch wird wohl nachvollziehen können, dass ein St. Vither Weihnachten 44 sich nicht uneingeschränkt der bevorstehenden Befreiung erfreuen konnte.
            Ein anständiger Mensch wird wohl nicht 76 Jahre später diese Bombardierungen als Totschlagargument in die Debatte um einen abgesagten Weihnachtsmarkt einfliessen lassen.
            Inwieweit ein Eifeler, ich oder auch sonst wer für die Taten oder Untaten der jeweiligen Sippe zu dieser Zeit gerade stehen müssen / sollen erschließt sich nur Ihnen und anderen Verfechtern der Sippenhaft.
            Falls Sie bei meinen Vorfahren einen Nazi oder Kommunisten vermuten, empfehle ich – um Enttäuschung und Frust zu vermeiden – an anderer Stelle zu suchen.

            • Die Mathematik lehrt dass man den Charakter einer Funktion oft an ihren Grenzwerten erkennt. Ich argumentiere gerne mit Grenzwerten um den Charakter von Aussagen aufzuzeigen. Hierbei ging es sich um die neue Verzichtsethik die sich im Beitrag von Eifel_er zeigte. Dieses neue „weniger ist mehr“ das uns im Namen des Klimaschutzes, und jetzt auch wegen Corona, aufgezwungen werden soll führt die Gesellschaft zurück in in Zustände wo der erzwungene Verzicht als Tugend verkauft wird, gerne von denen die ihn nicht leben. Auch @ Eifel_er stößt in dieses Horn und meint dass der Hedonismus der anderen Grund genug ist Verbote auszusprechen. Wo ist denn Schluss mit der neuen „Verzichtsethik“? Vielleicht wenn der Funktionsgraph bei Null (Weihnachten 1944) angekommen ist? In dem Sinne, die subjektive Ansicht was Weihnachten früher einmal war (und nicht nur Weihnachten), ist kein Maß dafür was es heute sein darf oder nicht sein darf.

  2. Wenn man schon zuvor Karneval, den Sankt Martinsumzug / Lichterfestumzug abgesagt hat ist es auch richtig den Weihnachtsmarkt/ Wintermarkt abzusagen und eh wenn die da in Brüssel beschliessen nur mehr eine engere Kontaktperson außerhalb, da kann man dann echt auf so was verzichten. Geschenke für’s Konsumfest findet man auch im Internet.

  3. Maria Heidelberg

    Genau, @Auweia, wir sind ja jetzt dem Allgemeinwohl verpflichtet und opfern zurecht das alte System um ein Neues zu installieren. Global betrachtet rentiert sich „sozial distancing“ für uns alle. Es fühlt sich zwar nicht so an, aber Corona ist ein wunderbares wirksames Instrument für die Menscheit. Diese soziale Distanz führt zwar zur Auflösung aller kulturellen Identitäten wird aber belohnt indem die Menschen aller noch vorhandenen Kulturen und Nationen wieder vereint werden.

    „Back to the roots“.

    Das ich das noch erleben darf….. :-)

    We have to think about the next generations (…) for our children and the children’s children !

    https://youtu.be/BWf-eARnf6U

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