Leute von heute

Verbaucherschutz warnt vor Abzocke am Telefon

Foto: Shutterstock

Auch in Ostbelgien wird vor einer „dreisten Abzocke am Telefon“ gewarnt. Betrüger tarnen sich als Mitarbeiter einer Behörde. Sie bitten die angerufene Person unter Vortäuschung von Sachverhalten um persönliche Bankdaten.

„Üblicherweise benutzen Betrüger bei Phishing-Angriffen das Internet, indem sie über E-Mails oder gefälschte Webseiten an persönliche Nutzerdaten kommen. Doch seit einigen Monaten nutzen die Betrüger auch das Telefon“, so Bernd Lorch von der Verbraucherschutzzentrale Ostbelgien (VSZ).

Oft stellen sich die Betrüger als Mitarbeiter einer Verbraucherorganisation, eines Finanzinstituts oder sogar als Mitarbeiter der EU-Kommission vor. Sie behaupten, dass die angerufene Person in den Genuss einer Entschädigung wegen lästiger Telefonwerbung kommen kann. Im vorliegenden Fall handelt es sich um Telefonwerbung für Rotwein.

In diesem Zusammenhang sei auch schon eine Sammelklage in Auftrag gegeben worden, betonen die Betrüger. Man benötige lediglich die entsprechenden Bankdaten, um die Entschädigung auszahlen zu können. Die Entschädigungssummen liegen zwischen 1.320 Euro und 2.800 Euro.

Die Verbraucherschutz-Zentrale Ostbelgien empfiehlt bei solchen Anrufen drei Dinge:
• Sofort auflegen;
• Anzeige bei der Polizei erstatten;
• Betrug beim Föderalen Öffentlichen Dienst (FÖD) Wirtschaft melden unter Tel. 0800.120.33.

    • @ EifelEr

      Oder ein paar Jahre älter als Sie und mit der Gemeinheit einiger Leute überfordert. Wenn Sie noch klar in der Birne sind, herzlichen Glückwunsch. Leider gibt es aber auch Menschen die nicht so abgezockt sind wie Sie und die gilt es vor solchen Banditen zu schützen.

      • Mischutka

        @ EdiG :
        Hallo Edi : Das stimmt (leider). Diese unverschämten Vertreter gewisser Firmen machen keinen Halt, wenn sie auf ältere, oft hilflose, Personen treffen. Bei mir (bald 72 J.) ist auch mal einer gekommen. Ich habe ihn höflich (!) informiert, daß ich sehr gut versichert sei und seine „Dienste“ nicht benötige. Als der dann sehr aufdringlich wurde habe ich ihn „einen Augenblick zu warten“ gebeten und habe meinen Malinois geholt. Zwei Kommandos – und der Herr „Anlageberater“ war nur mehr von hinten zu sehen. Leider haben nicht alle Menschen diese Möglichkeit. Viele fragen sich, wie die immer an die Adresse von „älteren“ Menschen kommen. Ich habe es in meinem Fall herausgefunden : Die klingeln irgendwo bei jemandem in der Straße und fragen wo eine ältere Person wohne – man habe einen „Reisegutschein“ für alle Personen über 70 …. vom „Staat“ (Pensionsamt) gespendet ….. (Also NIE Auskunft über Nachbarn geben wenn jemand mit solchen Lügen auftaucht)…..
        MfG.

  1. Ein Anlageberater(Ständige Werbung im D-TV) sagt einer 74jährigen: Sie haben doch Gewinn, wir sollten umschichten.
    Heißt: Verkauf/Ankauf- Provision!!!!!
    Ich war im Hintergrund und eingmischt; Er war gleich weg. Glück für die Frau.

  2. Angela Kerstges

    Persönlich werde ich auch diese Woche noch den Verbraucherschutz in Anspruch nehmen. Proximus ließ mir in den letzten Woche ein Schreiben nur in französischer Sprache zukommen. Vor einer guten Stunde erhielt ich einen Anruf auch seitens Proximus in FRANZÖSISCH ! Wollte protestieren, meldetet mich absichtlich mit einer Protestbemerkung, klappte nicht, Gespräch wurde nicht unterbrochen, erst dadurch realisierte ich, es lief ein Band.
    Ich bin nicht bereit Steuern zu zahlen, und unserer Sprache wird nicht Rechnung getragen.

    • De lange Jaan

      @ Sehr geehrte Angela ; Für eine gestandene Buchautorin wie sie , darf es doch absolut kein Problem sein Korrespondenz in französisch zu erhalten . Jede gestandene Dame im fortgeschrittenem Alter ist sich doch mehreren Sprachen mächtig , oder kann es sein das Du von der überflüssigen Truppe in Eupen beraten worden bist ?

      • Angela Kerstges

        Mir geht es um meine Rechte, dass diese gewahrt werden und BLEIBEN. Lassen wir uns alle gefallen, was z.B. kaum respektiert wird, mit Kleinem fängt man an, mit Großem hört man auf !
        Normalerweise ist dieser Spruch „Otto- Normal-Verbraucher“ geläufig, Ihnen , nicht ?

  3. Boah nee...

    @Angela Kerstges: Das weicht jetzt zwar vom eigentlichen Thema ab, aber trotzdem möchte ich Ihnen viel Glück mit „den Verbraucherschutz in Anspruch nehmen“ wünschen. Eine Bekannte von mir versucht seit letzten Donnerstag, vergeblich, dort telefonisch Jemanden zu erreichen. Immer besetzt oder es geht keiner ran. Haben Sie eventuell eine andere Nummer, bzw. Ansprechpartner, als die in Eupen?

    • Réalité

      Es ist mit dem Laden wie mit so vielem hier in Eastbelgium!? Man sollte nach aussen meinen, wir wären ein „grösserer und selbsständiger Staat“!?
      Alleine schon dessen Ministerdichte quillt so viel von über, das der Aussenstehende nur mehr den Kopf schütteln kann!?
      Lachhafter Zustand, eher zum weinen, da der ganze Spockes uns sehr viel Geld kostet!!!
      Kann nicht der Eupener Verbraucherschutz mit ein paar deutschsprachigen Leuten, dem Wallonischen angegliedert sein?
      Der Bürger fragt sich: was mögen die wohl den ganzen Tag da zu tun haben???

  4. Proximus ist und wird nie auf die deutsche Sprache eingehen. Genauso wie viele anderen… Aber unsere Politiker kümmern sich ja gut drum, wenn’s auch schon 30 Jahre dauernd, irgendwann wirds schon klappen.. Viel Glück trotzeM. Vllt, wenn Sie mal eine Antwort erhalten, fragen Sie mal für mich bitte nach dem Datum wann in der Eifel endlich mal halbwegs vernünftiges Internet kommt. Auch daran arbeiten die Politiker schon Lichtjahre und gehen jedes JAhr mindestens 1x lecker mit Proximus und Co essen.
    Failed state

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