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Treffen deutschsprachiger Krimi-Autoren in Aachen

Ein Mann hält ein Buch mit dem Schriftzug „Krimi“. Mit der Verleihung der Friedrich-Glauser-Preise ging am Samstag das Treffen deutschsprachiger Krimi-Autoren in Aachen zu Ende. Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa

Der Schriftsteller Max Bronski hat für seinen Kriminalroman „Oskar“ (Droemer Knaur) den renommierten Friedrich-Glauser-Preis 2019 erhalten. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Samstag beim Treffen deutschsprachiger Krimi-Autoren „Criminale“ in Aachen verliehen.

„Max Bronski schickt seinen durch und durch liebevoll gezeichneten Helden auf eine Reise zu sich selbst. Oft schräg witzig, aber auch höchst emotional“, urteilte die Jury. „Ein Krimi mit hoher Sogwirkung, stimmig von der ersten Zeile bis zum raffinierten Ende.“ Bronski (Jahrgang 1953) lebt in München.

Weitere Glauser-Preise gingen an Cid Jonas Guthenrath für sein Krimi-Debüt „Skorpione“ (Ullstein/1500 Euro) und an Almuth Heuner für den besten Kurzkrimi «Schwarzes Erbe» – veröffentlicht in dem Buch „Zechen, Zoff und Zuckerwerk“ (Prolibris/1000 Euro).

Die Preise sind nach dem Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896-1936) benannt, der für die „Wachtmeister Studer“-Romane bekannt ist.

Für den besten Kinder- und Jugendkrimi „White Maze“ (Arena) erhielt June Perry den mit 2.500 Euro dotierten Hansjörg-Martin-Preis. Mit dem „Ehrenglauser“ wurde das Engagement des auf der Nordseeinsel Juist tätigen Buchhändlers und Festivalveranstalters Thomas Koch für die Kriminalliteratur gewürdigt.

Das Festival «Criminale» findet seit 1986 jährlich an wechselnden Orten als Autorenkongress und Austauschplattform statt. Organisiert wird es von der Autorengruppe Syndikat, in der etwa 750 Krimi-Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv sind. (dpa)

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