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DG-Minister auf dem Pilotensitz eines Rettungshubschraubers

DG-Minister Antonios Antoniadis im Rettungshubschrauber. Foto: Kabinett Antoniadis

DG-Minister Antonios Antoniadis (SP) machte sich in Merzbrück bei Würselen mit der Luftrettung vertraut. Das Luftrettungszentrum des ADAC ist neben dem von Bra-sur-Lienne eines von zwei Zentren, die in Notfällen auch die DG anfliegen.

Bei einem Unfall oder einem medizinischen Notfall entscheiden oft nur wenige Minuten über die Zukunft des Betroffenen. Daher ist es wichtig, dass die notwendige Hilfe so schnell wie möglich am Ort des Geschehens eintrifft. Dabei ist man besonders in einer Grenzregion auf die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern angewiesen.

Um über die internationale Kooperation auszutauschen, besuchte DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis gemeinsam mit Vertretern der Städteregion Aachen und des Eupener Krankenhauses das ADAC Luftrettungszentrum in Merzbrück. „Aktuell bedienen zwei Rettungshubschrauber das Gebiet der DG“, so Antoniadis: „Der erste ist in Bra-sur-Lienne stationiert, der zweite auf deutscher Seite in Merzbrück.“

Ein Rettungshubschrauber ist schon imposant. Foto: Kabinett Antoniadis

Ein Rettungshubschauber ist schon imposant. Foto: Kabinett Antoniadis

Zwischen 10 und 12 Einsätze fliegt der ADAC-Hubschrauber jedes Jahr in der DG. Diese Einsätze seien zwar geduldet, befinden sich aber in einer rechtlichen Grauzone. „Aktuell existiert keine rechtliche Grundlage, die den Einsatz eines Rettungsteams aus NRW in Belgien regelt“, so der Gesundheitsminister. „Dabei ist der Hubschrauber aus Merzbrück in vielen Fällen das ideale Einsatzfahrzeug. Er ist innerhalb von 8 Minuten in Eupen. Bis St. Vith braucht er nur rund 12 Minuten. Das ist schneller als jeder bodengebundene Rettungswagen.“

Um eine rechtliche Grundlage zu schaffen, hat Antoniadis die Ausarbeitung eines Rahmenabkommens zwischen NRW und dem belgischen Föderalstaat angestoßen. „Da es sich bei der Angelegenheit um Föderalmaterie handelt, kann die DG ein solches Abkommen nicht selbst schließen. Die grenzüberschreitende Notfallversorgung ist jedoch vor allem für die Bürger der DG von großer Bedeutung. Deshalb haben wir uns als Vermittler eingeschaltet. Hier ist Lobbyarbeit gefragt, denn das Abkommen ist eine absolute Notwendigkeit“, betonte der Minister.

Ein ähnliches Abkommen zwischen Belgien und dem deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz besteht bereits seit 2009.

DG-Minister Antonios Antoniadis (Bildmitte) beim Rundgang durch das Luftrettungszentrum des ADAC in Merzbrück. Foto: Kabinett Antoniadis

DG-Minister Antonios Antoniadis (Bildmitte) beim Rundgang durch das Luftrettungszentrum des ADAC in Merzbrück. Foto: Kabinett Antoniadis

19 Antworten auf “DG-Minister auf dem Pilotensitz eines Rettungshubschraubers”

    • Ulli Wurstkönig

      Ihr Stil ist fast gleich dem von EdiG? Tun Sie noch was anders, oder ist das Ihr Beruf?
      Lassen Sie den Motzern doch deren Pläsir!
      Die sind fast 100% alle dagegen was hier läuft, höchsten deren ein paar motzen dafür! Davon sind Sie einer! Also sind Sie ja auch ein Motzer!

  1. Frage?
    Muss denn wirklich bei jedem Besuch, jeder Begegnung, jedem Kontakt, immer und immer davon berichtet werden, auch noch mit Bildern? Sind ja noch öfters in den Medien wie die Kanzlerin. Sind ja auch noch zu Vieren. Man sollte fast meinen die Leute suchten sich damit ein Alibi?

    • @ Fly

      Was sollen die denn machen? Wird über sie berichtet heißt es zu teuer, zu reiselustig und einfach nur überflüssig. Wird nicht berichtet heißt es was machen die den ganzen Tag? Also auch überflüssig. So bekommt die Bevölkerung doch wenigstens einen Arbeitsnachweis und bei den nächsten Wahlen weiß jeder wer sie sind. 70% derer die im nächsten Wahlkampf an der Laterne hängen kennt doch kein Mensch.

      • wäre das nur gut wahr!? Gerade das Gegenteil ist der Fall! EdiG, sehen Sie nicht mehr gut!??
        Bei den Wahlen hänge sicher 80% wieder dieselben an den Laternen, Bäumen, Littfasssäulen usw!
        Deren Bärte sind fast länger wie die Bäumen! Die krallen sich regelrecht dar fest und kleben sogar ohne Reissnägelchen! Die haben spass an die vielen Flocken die sie einstreichen, und dan n die Super Rente zum Schluss noch ne dicke Abwahlprämie! Herz was willste mehr?

        • @ Fly

          Natürlich hängen in erster Linie die üblichen Verdächtigen, aber man erkennt auch einen Trend zu bartlosen Jünglingen und Frauen. Ich wage es nicht zu beurteilen ob das nur „Lückenfüller“ sind um die gesetzlich vorgeschriebene Quote zu erreichen oder ob „das Establishment“ die auch ernst nimmt.

  2. Es reicht!

    Wer entscheidet denn wenn es um Minuten geht ob der Rettungshubschrauber von Bras sur Lienne oder der aus Würselen zum EInsatz kommt? Wird der von Bras sur Lienne bevorzugt auch wenn der von Würselen schneller da sein könnte?
    Sind die Kosten gleich oder gibt es Unterschiede. Ich finde dies gehört recherchiert und würde bestimmt die Forumsleser interessieren. Kann Ostbelgiendirekt hier mal recherchieren?

    • @ Ben

      Wollen Sie mit Ihrem Kommentar zum Ausdruck bringen das Sie Politiker sind und glauben damit Ihren Pflichten nachgekommen zu sein oder wollten Sie nur unqualifiziert etwas in den Raum stellen?

      • Hans Dampf

        Sie kämpfen gegen Windmühlen, lieber EdiG! Sie werden von so vielen User hier verulkt, man muss wirklich meinen Sie sind bei der Politik? Wenn ja, dann bestimmt im Kwartett von Eupen!
        Denn nur die Leute können so’nen Kwatsch wie Sie vom Stapel lassen. Ein bisschen dafür, und viel dagegen. Sprüche die die Ostbelgier zur Genüge kennen. Wenn Sie es nur wüssten, die hängen den Leuten zum Hals heraus! Nur einer der sich nicht einordnen lässt spricht so!

        • @ Hans Dampf

          Ich bin in keinem Quartet, dazu bin ich zu unmusikalisch, ich eigne mich eher zum Musikkritiker in der Tradition von Georg Kreissler. In einem aber haben Sie Recht, ich lasse mich in keine Schublade einordnen, und das ist gut so.

          • Madame Piccon

            @ Edig ; Da drüben wolltest du dich auch sicher nicht in einer Schublade einordnen lassen und da warst du von allen ignoriert worden . Wie es momentan aussieht , bist du hier auf dem besten Weg wo man dich lieber von hinten als von vorne sieht . Solche Zeitgenossen sind kurz oder lang mit ihrem Latein am ende und man hat diese schnell geortet .

            • @ Madame Piccon

              Auch „dort Drüben“ war ich in der glücklichen Situation widersprechen zu können. Sie kennen mich nicht und können weder meinen Werdegang als Mensch, meine Karriere als Künstler oder die Gründe für meinen „Ortswechsel“ beurteilen. Da jeder der mich kennt weiß das ich mit Kritik und Missfallenskundgebungen gut umgehen kann weiß ich das die Leute die mir wichtig sind nicht darauf warten das ich gehe. Können Sie das auch von sich behaupten?

  3. Hans Dampf

    EdiG, guter und zutreffender Spruch heute auf dem Kalenderblatt:
    Gelegentlich sollten Sie sich sammeln, und Ihre Gedanken sortieren; die guten behalten und sich von den schlechten verabschieden!
    Fangen Sie sofort damit an!

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