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Wahrscheinlich menschliches Versagen Ursache des Zugunglücks in Bayern (Aktualisierung)

Rettungskräfte im Einsatz an der Unfallstelle in der Nähe von Bad Aibling (Bayern). Foto: dpa

Das schwere Zugunglück in Bayern mit mindestens 11 Toten ist laut ersten Ermittlungen durch menschliches Versagen ausgelöst worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus zuverlässiger Quelle. Über die genauen Umstände, die zum Unglück führten, war zunächst nichts bekannt.

Am Dienstagmorgen waren zwei Nahverkehrszüge auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal ineinander gerast. 11 Todesopfer, 18 Menschen wurden schwer, 63 Reisende leicht verletzt.

Die Katastrophe ist das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren.

Gegen 6.50 Uhr waren auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim zwei Züge frontal zusammengestoßen. Dabei verkeilten sich die Triebwagen. Ein Zug entgleiste, mehrere Waggons stürzten um.

Die Züge des privaten „Meridian“ werden von der zur Transdev gehörenden Bayerischen Oberlandbahn (BOB) betrieben.

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich extrem schwierig, weil die Unglücksstelle in einem Waldstück an einer Hangkante neben dem Flüsschen Mangfall liegt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften mit zahlreichen Hubschraubern und Krankenwagen kümmerte sich um die Verletzten.

4 Antworten auf “Wahrscheinlich menschliches Versagen Ursache des Zugunglücks in Bayern (Aktualisierung)”

  1. Das ist jetzt ein sehr heikler Beitrag und ich möchte vorab klar sagen dass ich jedes Opfer zutiefst bedaure. Es geht sich um die Deutsche Arroganz Belgien gegenüber. Im Februar 2010 ereignete sich im Belgischen Buizingen ein ähnlicher Unfall mit den selben katastrophalen Folgen. Der Tenor der Deutschen Presse:
    Das kann bei uns nicht passieren…
    Im Focus standen dann Sätze wie „…Vor diesem Hintergrund entfacht das Unglück eine neue Debatte über die Sicherheit des belgischen Bahnverkehrs. Verspätungen und überfüllte Züge sind ebenso an der Tagesordnung wie Pannen und technische Defekte. Kleinere Unfälle passieren häufiger….“ oder
    „Es ist keineswegs das erste Mal, dass die belgische Staatsbahn nach einem Unfall als Ursache menschliches Versagen nennen muss….“
    „….Doch nun stellt sich die Frage: Reichen die Sicherheitsmaßnahmen bei der belgischen Bahn?…“

    Und jetzt?? Was sagen die Deutschen wenn die Ausländische Presse mit ähnlichen Aussagen daher kommt? Und wie sieht es aus bei der Atomdebatte über die Sicherheit der „Belgischen Schrottmeiler“? Sollte man sich in D nicht vielleicht ein wenig zurücknehmen mit der Herabwürdigung Ausländischer Technik, auch aus Respekt vor den eigenen Opfern….

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