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General Winter startet Offensive: 23 Gemeinden in der Provinz Lüttich ohne Strom (Aktualisierung)

Der Wintereinbruch hat am Freitag für zum Teil chaotische Verhältnisse geführt, insbesondere im Süden Belgiens. In Ostbelgien hingegen freuen sich die Betreiber der Ski-Zentren. Endlich ist sie da, die weiße Pracht.

Am Freitagmorgen gab es vor allem auf der Autobahn E25 in den Ardennen Probleme, u.a. in Remouchamps und Houffalize, aber auch auf der E42 zwischen Lüttich und Namur, wo zeitweise sogar der Schneeflug nicht mehr weiter kam, sowie in anderen Teilen der Wallonie wurde der Autoverkehr stark beeinträchtigt.

Auf der E42 von Malmedy nach St. Vith gab es ebenfalls Schwierigkeiten. Dort blockierten mehrere Lastwagen die Fahrbahn.

Insgesamt wurden laut Touring Mobilis 570 km Stau auf Belgiens Straßen gemeldet.

Für die Provinzen Lüttich, Luxemburg und Namur gilt die zweithöchste Alarmstufe (orange). Soll heißen: andauernder Schneefall und Glatteis. Daran soll sich bis Freitagabend auch nichts ändern.

23 Gemeinden der Provinz Lüttich waren am Freitagabend ohne Strom, nachdem Bäume auf Stromleitungen gestürzt waren. Auf Provinzebene wurde der Notfallplan ausgelöst, um die Einsätze der Techniker zu koordinieren.

20 Antworten auf “General Winter startet Offensive: 23 Gemeinden in der Provinz Lüttich ohne Strom (Aktualisierung)”

  1. Nid des poules

    MET, MET, und kein Ende! Herr Ministerpräsident Pasch übernehmen Sie mal, sie bemühen sich ja auch um die Atommeiler! Kein Mensch hier in der DG kriegt diese Leute unter Kontrolle. Seit Jahrzehnten verulken die uns. Bezahlen wir noch nicht genug an Steuern!? Und warum bezahlen wir deren so viel!? Ihr alle, Ostbelgischen Politiker, kümmert Euch endlich mal um diese Organisation, anstatt um anderen Kram. Noch letzter Tage die Kritik über die Politik in der Wallonie in Sachen Strassenbau! Wo leben wir denn hier, aber wohl Steuern bezahlen bis über die Hutschnur!?

    • R.A. Punzel

      Als ob der olle Olli etwas übernehmen könnte. Schauen Sie mal, wo der Verkehr wie läuft. Auf Gemeinde-Ebene sind die Strassen in St.Vith problemlos befahrbar (Autobahnen = Nix Gemeinde-Verantwortung). Na gut, der hiesige Bürgermeister hat keine politischen Ambitionen mehr, und erledigt seinen Job – wie immer – ohne die Landkarten zu beschauen, wo und wie die A—-Karten verteilt werden.

      • R.A. Punzel

        Nein und nee Liebe Leute, der Kommentar ist keine Hommage an Christian Krings, auch keine Warnung an seinen designierten Nachfolger. Denn: Schaun mer mal, wer die Computer bei den nächsten Wahlen ´manipu-programmiert.

  2. Faktengeber

    Achtung, alles nur Satire:
    Bei dem „Wintereinbruch“ kommt man zu der Feststellung, dass die vor kurzem in Paris stattgefundene Klimakonferenz doch ihre Früchte trägt. Die Befürchtung, dass das Klima „verrückt“ spielt und ein Winter nicht mehr mittelfristig in die hiesigen Breitengrade Einzug halten würde, hat sich somit als unbegründet heraus gestellt. Das ist letztendlich auch ein Verdienst der dort anwesenden Staats-und/oder Regierungschefs, welche den“ Wintereinbruch“ noch vor dem 15.01.2016 in ihrer Agenda 2030 aufgenommen, bzw. einstimmig per Dekret verordnet hatten. Ähnliche Beschlüsse wurden ebenfalls für den Frühlings-, Sommer- sowie Herbstbeginn gefasst. Obschon viele Menschen mit diesen grundsätzlichen Entscheidungen hoch zufrieden sind, gilt das eher nicht für die Gilde der Klima-Katastrophen-Voraussager (KKV e.V.) Diese haben schon in ersten Stellungnahmen die Beschlüsse der Staatsoberen kritisiert.Nachvollziehbar, da sie, zumindest vorerst, die Bevölkerung nicht mehr auf einen bevorstehenden Weltuntergang einstimmen können

  3. Der Mediengott

    Dat bisschen Schnee, nu bildet sich schöner Nebel und am Ende war es das schon mit dem Schnee. Besonders geil ist, wenn man 4 Auto hinterher fährt, Flamen, die hier gastieren und ne schöne Kolonne bilden, damit man bloss nicht vorbei kommt. Und für jeden Mist bremst, Städter sind irgendwie nicht gewachsn für dat bissl an Schnee. Mal sehn ob noch was Schnee kommt…ich denke kaum. eher Frost und das wars… :(

  4. Das Problem sind die Autofahrer. Die meisten nördlich von Eupen sind auf abgefahrenen Sommerreifen unterwegs, die Billig-LKW aus Ost-Europa fahren auf schlechten Reifen, und dadurch sind die Räumdienste überfordert. 2 cm Schnee in Lüttich oder Bruxelles und schon geht da gar nichts mehr! Ausserhalb von Eifel-Ardennen ist Schnee auf der Straße eine Ausnahmesituation, und das alle Jahre wieder….

  5. Ist das „wieder“ mal seit Menschen Gedenken der erste Wintereinbruch?
    Warum wird immer jemand für ein Wetterereignis verantwortlich gemacht?
    Habt Ihr kein Fahrzeug mit Winterausrüstung, mit dem Ihr auch umgehen könnt?
    Habt Ihr überhaupt ein Hirn????????????

  6. Na ja! Die können es eben nicht! Wir brauchen dringend und unbedingt und sofort einen STREU MINISTER! Und das schon ab etwa 10 cm Schnee. Wenn es über 20 cm sind, brauchen wir einen Zweiten dazu! Wieder mal eine Blamage dazu. Es kommt auf eine mehr auch nicht mehr an!

    • Mischutka

      @ Schilda :
      Super, dieser Vorschlag ! Wir brauchen einen Streu-Minister ! Und noch einen Wintereinbruch-Vorhersage-Minister ! Doch meinst du nicht, es wird sehr schwer werden, einen solchen zu finden ? Der müsste doch dann den ganzen Winter (also so 2 Monate lang) hart arbeiten ….- also dauernd aus dem Fenster schauen, ob es geschneit hat ! Und dann immer die ganze Reiserei : Das ganze Jahr über (d.h. wenn er keinen Urlaub hat) muss der dann in die Berge fahren, den Schnee dort untersuchen, prüfen wie sich das weiße Zeug bei den jeweiligen Temperaturen verhält usw…. (Und natürlich diverse Orden an die Bewohner verteilen)…. Nee, das kann der nie und nimmer allein schaffen – da muss ein 2. Minister, ein Schnee-Prüfer-Minister her ! Natürlich brauchen die beiden dann einen großen Mitarbeiterstab, Sekretärinnen ….. usw. Darauf kommt es doch dann auch nicht mehr an ………
      MfG.

      • Zu dem Streuminister wird noch ein Klimaschutzmanager & Windrichtungsorganisator & Regenmengentechniker & Temperaturregelingenieur & Schneehöhensicherheitsbeauftragter & Wildbretvorkoster eingestellt !

  7. Es wäre noch Potential da, Mischutka. Da sind noch ein paar Kandidaten mit ein paar Hundert Stimmen, die noch auf Jobs warten. Bei all den Kompetenzen die wir noch dazu bekommen, werden auch noch sehr viele Statistiker, Berechner, Sortierer, Häppchenbäcker und Trätörer zusätzlich gesucht werden. Der Herr Nelles wird noch nicht MP, noch Minister, er wird noch im Arbeitsamt gebraucht.

  8. Mischutka

    Liebe Schneefreunde, bitte nicht böse sein (und nicht weinen) :
    Wenn man „Météoservices“ (Belgien) glauben kann …. wird es in genau 1 Woche (Samstag 23.01.2016) wieder + 8° ….dann + 9 …. und am Montag 25.01.2016 wieder + 10° „warm“. Dann pendeln sich die Temperaturen auf + 8 ° bis + 9 ° ein – und bleiben dann um diese Werte. (Auch in der Nacht immer einige Grad über dem Gefrierpunkt). Vorhersage für UNSERE Gegend (also nicht für die Südsee) ………
    MfG.

  9. Was die Stromausfälle angeht: das hat einen meteorologischen Grund. Im Gegensatz zum Osten Belgiens hat es am Freitag u.a. in der westlichen Provinz Lüttich über Stunden hinweg bei starkem Wind Schneeregen und nassen Schneefall gegeben (in Ostbelgien war es gerade kalt genug für „normalen“ Schnee und dazu gab es auch weniger Wind). Die Temperatur war dabei die ganze Zeit nur ganz knapp über der Nullgrad-Grenze. Bei so einer Wetterlage „pappt“ der Schnee dann schnell an Leitungen und Bäumen und wird nach und nach schließlich zu einer schweren Eis- und Schneelast. Da hängen dann sprichwörtlich einige Zentner an den Stromleitungen oder Ästen, wodurch diese durch den Wind in Schwingungen geraten und irgendwann reißen, bzw. abbrechen. Das führt dann unweigerlich zu Problemen in der Stromversorgung. Kommt immer wieder mal irgendwo in Europa vor und hat nichts mit der Über- oder Unterforderung Belgiens zu tun ;)

  10. Zaungast

    Seht richtig! So etwas kann überall passieren und ist auch anderenorts schon geschehen. Zum Beispiel 1998 in der kanadischen Provinz Quebec, wo Starkstrommasten wie Streichhölzer knickten, oder – näher bei uns in der BRD (Aber nein, das kann doch nicht sein!) – beim so genannten „Münsteraner Schneechaos am 1. Adventswochenende 2005, das mehrere Tage anhielt. Also nicht immer gleich wie ein Pawlowscher Hund lossabbern…

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