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47 verwahrloste Tiere in Raeren – Zustände katastrophal

Foto: Facebook - SRPA

In Raeren sind 47 verwahrloste Tiere beschlagnahmt worden: 18 Katzen, 8 Hunde, 9 Nagetiere und 12 Vögel. In dem Haus fanden Inspektoren des Ministeriums der Wallonischen Region und Aktivisten einer Lütticher Vereinigung für Tierschutz katastrophale Zustände vor.

Zwei Polizisten waren bei der „Razzia“ zugegen. Ausgelöst hatte die Aktion eine anonyme Klage.

Die Tierschützer der Vereinigung SRPA (Société Royale Protectrice des Animaux) machten den Vorfall auf Facebook publik und veröffentlichten einige Fotos. Daraufhin griff die Tageszeitung „La Meuse“ den Fall auf.

Auf Facebook meldete die SRPA, die Zustände seien inakzeptabel. Man habe sogar mehrere Tierkadaver gefunden. Der Besitzer habe seine schriftliche Einwilligung gegeben, weswegen die Tiere nach einer gründlichen Pflege zur Adoption freigegeben werden könnten.

Foto: Facebook – SRPA

Wie „Ostbelgien Direkt“ von einem Leser mitgeteilt wurde, handelt es sich bei den Besitzern um ein älteres Ehepaar, das offenbar auch schon in Deutschland wegen Missachtung der Tierschutz-Gesetze aufgefallen sei.

Gegenüber dem Grenz-Echo erklärte Tierschützer Fabrice Renard von der SRPA: „Mehrere Hunde waren in Käfigen eingesperrt und hatten nicht genug Bewegungsfreiheit. Zahlreiche Vögel saßen in ihren Käfigen, die von Spinnweben umspannt waren. Auf dem Boden darunter sammelten sich Exkremente bis zu einer Höhe von 25 Zentimetern. Es gab auch zahlreiche Katzen oder Nager. Eine Katze war an einem Tumor erkrankt, der aufgeplatzt war. Sie lag in einer Blutlache im Sterben. Die Besitzer haben sich einfach nicht um die Tiere gekümmert. Im Haus lagen auch mehrere Tierkadaver herum.“

Infos zur SRPA unter www.srpa.net

  1. Emphört!

    Leider hat noch niemand nach den Huftieren der Familie geschaut.Die sollen in ähnlich schlimmen Zustand sein.
    Nicht zu begreifen ist, dass man solchen Leuten 4 Hunde überlässt, die nun weiter im Dreck und Fäkalien leben müssen, schöne Auffassung von Tierschutz in Belgien!

  2. Ein Skandal. Zum einen dass es soweit kommen konnte und zum anderen, dass man solchen Leuten nioch 4 Hunde überlässt.
    In so einem Fall müsste das Sozialamt eingreifen und den Menschen helfen, und natürlich sollen sie auch bestraft werden wegen der Tierquälerei!

    Soweit ich weiss, lebt in Raeren noch jemand versteckt hinter der Autobahn auf einer Wiese und sammelt Tiere und Spenden.
    Diese Person züchtet aber zusätzlich und verkauft die Jungtiere, darunter Esel, Katzen und Hunde bei Ebay, natürlich alles ohne jede Genehmigung und Kontrolle.

    Der Gemeinde und dem Bgm ist das bekannt und wird offenbar toleriert, obwohl es mehrfach gemeldet wurde!

    • Die kenne ich, züchtet in ihren Wohnwagen und auf der Wiese alle Arten von Tieren und verkauft im Internet, aktuell ein Eselfohlen.
      Sie hat angeblich einen Gnadenhof und sammelt Geld.
      Da siehts wohl auch nicht so schön aus.
      Der Unterschied zu den Tiermessies ist, die Sache ist bekannt aber nichts ändert sich, die von der Gemeinde wissen darüber Bescheid. So sieht Tierschutz in der DG aus.

    • Dieser sogenannte Gnadenhof in Raeren/Eynatten und die Zustände sind in der Tat unserem Bürgermeister wohlbekannt. Nicht nur einmal wurde Beschwerde eingelegt.
      Es ist auch kein Geheimnis, dass dort gezüchtet und verkauft wird.
      Ich glaube auch nicht, dass man einfach so, ohne irgendwelche Genehmigungen, in Belgien für einen nicht registrierten Verein, Geldspenden sammeln darf.
      Wie man auf der Facebookseite des Betreibers lesen kann, fehlt es dort ständig an allem, nicht nur für die artgerechte Versorgung der Tiere.

      Wäre das kein Fall, zu dem OD recherchieren sollte?

        • Die Polizei geht hin. Kommt aber nicht rein.
          Journalismus bedeutet auch Aufklärung indem sie mehr in die Wege leitet als die Polizei jeh könnte. Das nennt man manchmal „über den Tellerrand“ hinausblicken.
          Sind wir denn schon in nem Polizeistaat angekommen?
          Wahre Aufklärung kam einmal von Journalîsten. Heut zu Tage trauen sich diese nicht mal in einen Schlachthof zu gehen. Geschweige denn in ein Kriegsgebiet.

          • Hier wäre in Statment der Gemeinde Raeren interessant, warum sie nichts dagegen unternehmen.
            Diesen Fall gibt es ja nicht erst seit Gestern.
            Viele wissen darüber Bescheid und haben es auch gemeldet, aber es tut sich nichts.

            Was die andere Sache betrifft, ist es unerhört, dass das Veterinäramt solchen Leuten Tiere überlässt. Ein Tierhaltungsverbot wäre das Mindeste!
            Der Vermieter des Hauses kann es jetzt nur noch abreissen. Da kann doch keiner mehr drin leben!
            Auch hier hätte der Bürgermeister spätestens, nachdem klar wurde, wie schlimm es wirklich ist, eingreifen müssen.

            • Ich glaube der Bürgermeister ist ein Liberaler, der sieht das alles nicht so eng und denkt sich “ loss se merr schreie, de Lügt, de sinn alle hüstärisch, isch lossen der Dom in Kölle un et Kätzche hat e Schwänzche. Vörich Woch hoe se ming Vründ Alfred uss Lontze op der Kieker unn jetz muss isch hähalde.“

            • Gemeinde Raeren ist in Sachen Gnadenhof bereits mehrfach aktiv geworden. Polizei war auch mehrfach vor Ort, dieser Fall hängt zurzeit bei der Staatsanwaltschaft. Auch hat die Gemeinde die Städtebauverwaltung eingeschaltet, da es für dieses “ Gebäude“ keine Genehmigung gibt, leider dauert es viel zu lang ehe hier gehandelt wird, aber darauf hat die Gemeinde wenig Einfluss.

              • Schnuffel

                Und währenddessen züchtet, sammelt man dort munter weiter und verkauft die Tiere im Internet.
                Offenbar lässt man sich sehr viel Zeit in diesem Fall.
                Ich wusste auch nicht, dass es legal ist, für einen nicht existieren Verein, Spenden auf das eigene Konto überweisen zu lassen. Und das nicht wenige!

                Die Verantwortlichen sollen mal in die Gänge kommen.
                Ein Glück, dass noch keiner die Medien zu dieser (Kuh)Wiese geschickt hat, die dort Fotos machen von den erbärmlichen Zuständen und zu recherchieren!

              • Der Fall liegt bei der Staatsanwaltschaft?
                Und trotzdem werden weiter Tiere von dieser Person bei Ebay verscherbelt?
                Da hat unsere Staatsanwaltschaft aber aber wirklich Eindruck erweckt oder hat sich noch gar nicht um den Fall gekümmert:
                Es sind ja nur Tiere.

          • @ Kuh

            Strafverfolgung ist Aufgabe der Behörden, Es hat absolut nichts mit Polizeistaat zu tun wenn die Polizei ihre Arbeit macht.
            Ich möchte nicht von einem Forum wie diesem „beschützt“ werden.
            Im Übrigen ist ein heruntergekommener Bauernhof eine Sauerei und kein Kriegsgebiet,

            • @EdiG: Die Aufgabe der Medien ist es, den Staat zu überwachen und auf Missstände aufmerksam zu machen. Insofern wäre ein Bericht über diese Zustände mehr als in Ordnung und hat absolut nichts damit zu tun, dass OD hier Polizeiarbeit machen würde. Ganz im Gegenteil, es wäre sogar ein Anstoß für die Beteiligten, hier noch mal etwas zu tun. Es wäre nur folgerichtig.

        • Das würde aber die Besucherzahlen nach oben rücken, und ich finde, dass auch Journalisten Dinge ausdecken sollen. Siehe auch die Müllgeschichte um den Bütgenbacher See. GE und BRF haben dann schnell nachgezogen, obwohl man sie schon vorher darauf aufmerksam gemacht hatte.

          Wenn der erste Reporter sich hinter die Autobahn verirrt und das da sieht…

  3. Ostbelgien Direkt

    ZUSATZ: Wie „Ostbelgien Direkt“ von einem Leser mitgeteilt wurde, handelt es sich bei den Besitzern um ein älteres Ehepaar, das offenbar auch schon in Deutschland wegen Missachtung der Tierschutz-Gesetze aufgefallen sei.

    • R.A. Punzel

      Soso, wer auch immer in Deutschland auffällt, verzieht sich nach Ostbelgien. Nicht schlecht, die Idee: Strafe droht nicht, wo käme die „Behörde“ denn hin, sollte sie auch noch arbeiten müssen. Sich die „Brief“-Taschen zu füllen, ist schon ein Desaster… demnächst müssen noch Überstunden beantragt werden, denn: Soviel Korruption ist schon ein Problem. ;-)))))))))))))))))))))

  4. Unglaublich traurig!
    1. Weil so etwas ja auch nicht von Heute auf Morgen geschieht.
    2. Weil die Zustände in MassentierhaltungsBetrieben NICHT wirklich besser sind. Obwohl diese Tiere ja dann nicht solange Leiden müssen und nach oft qualvollem Transport, dann dann gnädigerweise durch eine SchächtMaschine (in Belgien üblich, siehe Sankt Vith) abgemurkst werden.
    Liebe Leute Tierschutz fängt auf eurem Teller an.

  5. Alles spricht von Tierschutz,Gnadenhof und Tierliebe!!!
    Was wird gemacht gegen Tierquälerei?Nicht viel ,es beginnt ja schon in manchen Bauernhöfen,wo die

    Tiere bei eisiger Kälte kniehoch im eiskalten Dreck stehn jeder weiß es aber keiner sagt oder macht was. Man sollte viel mehr strenge Kontrollen ausführen ohne „Wenn und Aber“und jemand der Tiere quält sollte niemals mehr ein Tier bekommen,ob Katze,Hund,Kuh oder Vogel.

    • Martin Heinrichs

      Die zerstören lieber die Existenz von Fahrgeschäftsleuten, welche sich um ihre Tiere kümmern. Damit macht man mehr Stimmung und Stimmenfang. Schächtem im Schlachthof kümmert diese ja anscheinend auch nicht, da dort eine Finanzlobby hinter steckt. Könnte ja nach hiten losgehen .
      Wenn ich schon GAIA höre könnt ich … Zum Glück wurde hier in diesem Fall, die SPRA aus der Wallonie eingeschalted.

  6. Alzheimer

    Schon vergessen: wer sich in OB als Tierschützer zu erkennen gibt, hat jede Menge feindseliger Angriffe zu erwarten. Dabei kennt jeder mindestens einen Tierhalter, der eigentlich keine Tiere halten dürfte. Anzeigen bei Polizei oder Staatsanwaltschaft nützen nicht viel. Der föderale Tierschutz existiert meines Wissens nach in Belgien gar nicht. Und im belgischen Tierschutz geht es nur um „le bien-être des animaux“. Um einen effektiven Tierschutz in Belgien zu haben, müsste erst einmal die übermächtige Lobby der flämischen Züchter weg. Meiner Meinung nach verhindern sie jeden vernünftigen Gesetzesvorschlag in Sachen Tierschutz.

  7. Laut Internetseite sind gerade Mal 2 Hunde und 2 Katzen im Tierheim.
    In den letzten Wochen, war dort nicht ein einziger Hund, laut der Webseite.

    Auf der FB-Seite des Grenz Echos schreibt ein ehemaliges Vorstandsmitglied des Tierheimes:
    Zitat:…viele Hunde machen auch viel Arbeit.

    Da stellt man sich natürlich Fragen.

  8. Die Fragen stellen Sie Zurecht.
    Warum braucht Eupen überhaupt ein Tierheim, wenn wirklich so wenig Tiere angenommen oder gebracht werden (die vielen Pensionhunde ausgenommen)?

    2 fest angestelle Arbeiter, die dort auch noch für wenig Geld wohnen, für 5 Tiere scheint mir übertrieben.
    Da sollte die Stadt Eupen als Unterstützer ein kritisches Auge drauf werfen.

  9. Mischutka

    So liebe Tierfreunde, ich habe (nochmals) alle Kommentare genau studiert.
    Natürlich sollte man Anzeige erstatten, wird aber wahrscheinlich nicht viel nützen. Aber : ich lese auch, daß die Tiere im Internet (oder evtl. auch „einfach so“) verkauft würden. Hat denn jemand mal daran gedacht, die Finanzbehörde (Steuer- bzw. Zollbehörde) zu informieren ??? Haben die ein „Handelsregister“ ??? Eine MWsteuer-Nr ??? Oder „verkaufen“ sie diese Tiere „schwarz“ ??? Eine Anzeige bei DIESEN Behörden würde nicht so harmlos ausfallen …. da arbeiten einige Beamte mit denen diese „Tierverkäufer“ noch lange nicht Feierabend haben ….. Denn Steuerbetrug ist gar nicht so harmlos in Belgien ….
    MfG.

  10. Schnuffel

    Ich würde gerne wissen, wievielen Anzeigen von Tierquälerei unsere Staatsanwaltschaft eigentlich nachgeht und verfolgt?
    Man hört ja einiges (auch aus Polizeikreisen) und demzufolge, hat man offenbar kein grosses Interesse daran, Tierquälerei zu verfolgen.

    Hier würde mich eine Stellungnahme interessieren, aber ich werde wohl noch lange auf Antwort warten müssen.

  11. Nachgefragt

    Vor dem Gesetz sind wohl nicht alle gleich.
    Solche Leute, wie das Ehepaar in Raeren, die schon in Deutschland aufgefallen sind und angezeigt wurden, man spricht sogar von einem Tierhaltungsverbot und Flucht nach Belgien, müssten so hart bestraft werden, dass sie schon Schweissausbrüche und weiche Knie bekommen, wenn sie nur in die Nähe eines Hundes oder einer Katze kommen.
    Aber Nein, statt Strafe überlässt man ihnen hier in Belgien, unter Auflagen, gleich 4 Hunde und die Huftiere.
    Das ist so, als ob man einem Drogendealer, aus Kulanz, nur 80% seiner Waren wegnimmt und ihm den Rest lässt, mit der Auflage, es nur an Erwachsene zu verkaufen und bitte nicht vor Schulhöfen.

    In der Eupener Region gibt es viele, die sich ihre Sozialhilfe oder ihr Stempelgeld mit einer Hundezucht oder dem Verkauf von billig in Lüttich eingekauften Tieren, aufbessern und mal so, ganz auf die Schnelle 5000€ – 10000€ nebenbei verdienen. Steuerfrei natürlich.
    Impfungen, Chip, oder darauf achten, dass der Welpe gesund ist, Fehlanzeige.
    Ein regelmässiger Blick auf die Ebaykleinanzeigen oder bestimmte Facebookgruppen reicht schon aus.
    Was passiert, wenn man das meldet?
    Tierheim, Polizei, Steueramt, Stadt, Umweltamt, keiner ist Zuständig, einer reicht es an den anderen weiter.
    Die Polizisten wissen oftmals gar nicht, dass es auch für die Hundezucht strenge Bestimmungen gibt, geschweige denn, für die Tierhaltung. Und wenn doch einer eingreift und es aufnimmt, unternimmt die Staatsanwaltschaft was genau?

    Aber wehe man streicht beim Nachbarn mal den Zaun, oder räumt dessen Schnee weg. Dann geht der Ärger los und man ist automatisch ein Schwerverbrecher, Steuerbetrüger und muss bluten.

    In Ostbelgien wird der Tierschutz von Seiten der Behörden und auch der Politik, sehr klein geschrieben.
    Bei der letzten Wahl stand Tierschutz sogar bei einigen im Wahlprogramm.
    Aber was wurde denn aus dem Tierschutzbeirat und Bindeglied, zwischen der Stadt Eupen
    und den Tierschutzorganisationen?
    Laut Herrn Baumgarten tagt dieser regelmässig, aber die Bevölkerung kann nicht einsehen, worüber man tagt
    Und mit welchen Tierschutzorganisationen arbeitet man denn zusammen?
    Dem immer mehr in der Kritik geratenem Tierheim Eupen?
    Der angesprochene Fall der angeblichen Tierschützerin und Züchterin aus Raeren oder Eynatten zeigt perfekt, wie soetwas hier gehandhabt wird.
    Viel Blabla und ganz schnell den schwarzen Peter weiterschieben.
    Hauptsache es tut sich nichts und andere sind schuld.

    Ostbelgien, ein Paradis für illegale Züchter und Tierquäler?

  12. Bitte liebe Mitleser die oben angesprochene Tiervermehrungs- und Verwahrlosungstätte neben der Autobahn muss wirklich stärker kontrolliert werden. Ich hoffe auch dort schreiten bald die Behörden ein um zu verhindern das es irgendwann auch absolut außer Kontrolle gerät! Es wurden tatsächlich schon etliche Anzeigen geschrieben aber bis jetzt ist leider noch nicht viel passiert zumindest nichts was die Betreiberin zum Umdenken bewogen hat.

    • Die angesprochene Stätte ist verwaist. Offenbar wurden dort die Zuchtkatzen entwendet und die Hütte verwüstet. Nachdem die Gemeinde trotz viele Beschwerden, jahrelang nichts unternommen hat, hat es wohl jemand anders gewagt.

  13. Nachdem diese sogenannte Tierzücht…pardon, Tierschützer hier nun mehrmals erwähnt wurde und bekannt ist, dass die Gemeinde Raeren ja anscheinend nicht wirklich etwas unternnimmt und lieber zuschaut, frage ich mich, an wen man sich noch melden soll?
    Haben Steuerbetrüger und Tierquäler in Ostbelgien Narrenfreiheit?

    Der Raerener Bgm soll endlich in die Gänge kommen und der Sache einen Riegel vorschieben, bevor La Meuse auch noch von den Zuständen dort berichtet und Raeren in einem noch schlechtetern Licht darsteht. Die Ausrede, man hätte nichts gewusst, zieht ja nicht mehr!

  14. Innerhalb eines Jahres mehrere Fälle von schwerer Tierquälerei in Raeren.

    Erst die 47 Hunde und Katzen, dann die toten Ziegen und das Pony, die Sache um einem angeblichen Gnadenhof, der hinter der auf einer Wiese hinter der Autobahn versteckt war und eine Pferde-, Hunde- und Katzenzucht sein sollte.

    Und nun das mit dem 16 Pferden. Alles innerhalb eines Jahres.
    Kaum eine Zeitung in Belgien, die nicht groß davon berichtet.
    Und was passiert?
    4 Tiere weg, 12 sind immer noch vor Ort, teilweise krank, stehen tief im Schlamm und im Dreck, schlecht versorgt, keinen Unterstand bei der Kälte und wieder passiert nichts!

    Immer wieder Raeren und immer wieder Sachen, die schon lange bekannt waren.
    Ich frage mich warum unser Bürgermeister und der Gemeinderat nichts unternehmen und den Eindruck (zumindest bei mir) erwecken, Tierquälerei gut zu heissen?
    Wer nichts unternimmt, ist doch einverstanden, oder?

    Meine Bitte ist, handeln die endlich. Schauen Sie sich die Tiere an und sie werden, mit etwas Sachverstand sehen, wie dringend es ist.
    Oder müssen morgen wieder tote Tiere auf der Weide liegen??

  15. Franz Ose

    Sie haben den Tierquäler Fritz B. aus Aachen vergessen, der treibt auch in und um Raeren sein Unwesen ;)

    Aber es ist wie Sie schreiben.
    Tierquäler haben in Raeren wohl ein leichtes Spiel, sogar Deutsche mit Tierhaltungsverbot kommen nach hier und machen munter weiter.

    Weiss jemand was aus dem armen Itek Pony wurde?
    Da hat sich ja auch von Seiten Gemeinde, Polizei und Veterinär Amt nicht viel getan.

    • Pferdenarr

      Es heisst, ein bekannter, verurteilter Tierquäler aus Monschau hat auch Pferde bei Raeren stehen.
      Die Liste wird immer länger.

      Der Zustand der 12 Tiere in Hauset ist in der Tat erbärmlich. ich denke, aufgrund des nassen und aufgeweichten Bodens, werden die meisten Tiere auch unter Strahlfäule leiden.
      Aber das ist ja alles schon länger bekannt und wurde mehrmals gemeldet.

  16. Das Pony wurde, wie man hört, von einem regionalen Tierschutzverein freigekauft, bevor es auch tot rumlag und verottete, wie die Schafe.

    Die Pferde in Hauset sind ein Skandal.
    Totales Versagen der Behörden und der Gemeinde, die schon länger informiert ist.

    Es artet aus, immer mehr Fohlen und ab und zu liegt ein totes Tier auf der Wiese.
    Egal wie oft das gemeldet wurde, passiert ist nicht viel.
    Und nun stehen die Armen in der Kälte.
    Teils krank, fressen nasses Heu und Reste, die Anwohner verteilen.
    Von der Kolikgefahr mal abgesehen, ist das kein Zustand.
    Wer sich keine Tiere leisten kann, soll sich keine zulegen.

    Im Grunde warten wir nun darauf, dass Heute oder Morgen das nächste tot Tier da liegt.
    Dann machen wir Fotos und die senden die an Sudpresse.

    Irgendwann reichts auch mit den ständigen wegschauen der Behörden und Gemeinde!

  17. Hauseterin

    Kaum zu glauben, aber es tut sich…nichts!
    Trotz den Protesten und Nachfragen an die Obrigkeit, stehen die Tiere weiter krank im Dreck.

    Wie schreibe hier jemand: Ostbelgien, ein Paradis für Tierquäler!

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