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28 WM-Teilnehmer (von 32) bekannt: Ganz Italien hält heute Abend Luft an

Die belgische Startelf im Spiel gegen Mexiko. Foto: Belga

Nach dem Abschluss der ersten WM-Playoff-Spiele in Europa stehen 28 der 32 Teilnehmer für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland fest. Am Sonntag schafften es die Schweiz (gegen Nordirland) und Kroatien (gegen Griechenland). Die letzten Plätze werden in den kommenden Tagen vergeben.

Die Gruppenauslosung, bei der Belgien gesetzt sein wird, weil es Platz 5 in der Weltrangliste der FIFA belegt, findet am 1. Dezember 2017 in Moskau statt, die Endrunde wird vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 ausgetragen.

Auf Weltmeister Deutschland (Bild) kann Belgien in der WM-Vorrunde nicht treffen. Foto: Marijan Murat/dpa

Die bisher bekannten 28 WM-Fahrer im Überblick:

EUROPA (12): Neben Gastgeber Russland haben sich Titelverteidiger Deutschland, Europameister Portugal, Spanien, England, Frankreich, Belgien, Polen, Serbien und Island als Gruppensieger qualifiziert. Am Sonntag lösten die Schweiz und Kroatien in den Playoffs das Ticket. In den Spielen Dänemark – Irland und Schweden – Italien werden weitere zwei WM-Teams ermittelt.

SÜDAMERIKA (4): Brasilien, Uruguay, Argentinien und Kolumbien sind für die WM qualifiziert. Peru spielt gegen den Ozeanien-Sieger Neuseeland einen weiteren Teilnehmer aus.

AFRIKA (5): Nach Nigeria und Ägypten sicherten sich am Wochenende Senegal, Marokko und Tunesien das WM-Ticket.

ASIEN (4): Iran, Südkorea, Japan und Saudi-Arabien haben sich in der Gruppenphase durchgesetzt und fahren zur WM. Australien trifft in den Playoffs auf den CONCACAF-Vertreter Honduras.

CONCACAF (3): Mexiko, Costa Rica und erstmals auch Panama haben sich für die WM qualifiziert. Honduras sicherte sich am letzten Spieltag noch Platz vier und damit die Teilnahme an den Playoffs gegen Asien-Vertreter Australien.

OZEANIEN: Neuseeland hat sich in der Ausscheidung durchgesetzt und trifft auf den Südamerika-Fünften Peru.

Schwedens Emil Forsberg (links) gegen Italiens Antonio Candreva beim Hinspiel in Stockholm, das die Skandinavier 1:0 gewannen. Foto: Frank Augstein/AP/dpa

Italiens Torwartlegende Gianluigi Buffon hat vor dem entscheidenden Spiel gegen Schweden in den Playoffs für die kommende Fußball-WM den Kampfgeist seiner Mannschaft beschworen. „Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel gegen Schweden für uns, für die Nation und für die Geschichte der Nationalmannschaft ist“, sagte der 39 Jahre alte Kapitän der Nationalmannschaft am Sonntag.

Am heutigen Montag (live ab 20.45 Uhr auf VOOsport world1) muss Italien in Mailand im Rückspiel gegen Schweden den Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen. Andernfalls sind die Italiener das erste Mal seit fast 60 Jahren nicht bei einer Fußball-WM dabei.

In Stockholm hatte Italien am Freitagabend 0:1 verloren. „Wir können es umdrehen“, meinte Buffon. Der Torwart von Juventus Turin würde in Russland 2018 zum sechsten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Es wird erwartet, dass er sich nach dieser Saison zurückzieht. Qualifiziert sich Italien nicht für die WM, könnte es am Montag der letzte internationale Auftritt Buffons für die Azzurri sein.

„Es ist in meiner Karriere so oft passiert, dass ich an wichtigen Kreuzungen stand“, sagte er. Ein Sieg ändere nichts an seiner persönlichen Zukunft in der Nationalmannschaft.

Italien hat wie Deutschland vier Mal den WM-Titel geholt und war nur 1958 nicht bei einer WM-Endrunde dabei. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

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