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Samstag, 28. November, ist „Kauf-Nix-Tag“: Gegen die Wegwerfgesellschaft – Einfach mal nichts kaufen

Foto: Shutterstock

Ein paar Clicks und das neue Paar Winterstiefel ist unterwegs. Einkaufen ist heute so einfach, aber eben oft auch unüberlegt. 24 Stunden ohne Shopping sollen dafür das Bewusstsein schärfen.

Jedes Jahr Ende November ruft der weltweite „Buy Nothing Day“ dazu auf, einen Tag lang kein Geld auszugeben, um so die Menschen für ein nachhaltigeres Kaufverhalten zu sensibilisieren.

In den USA fällt der Tag bewusst auf den Tag nach Thanksgiving, den „Black Friday“, an dem dort traditionell das Weihnachtsgeschäft beginnt, und die Händler den Konsumrausch mit vielen Sonderaktionen befeuern.

Das Symbol eines Warenkorbes steht auf der Webseite eines Internethändlers. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

In den europäischen Ländern ist der „Kauf-Nix-Tag“ – so der deutsche Name – einen Tag später, am letzten Samstag im Monat, in diesem Jahr also am kommenden Samstag, dem 28. November.

In flämischen Landesteil und in den Niederlanden spricht man vom „Niet-Winkeldag“, im französischsprachigen Raum von „Journée mondiale sans achat“.

Ursprünglich wurde der „Buy Nothing Day“ 1992 von der kanadischen Medien- und Werbeagentur Adbusters Media Foundation erfunden, die unter anderem für Greenpeace und die amerikanischen Grünen tätig war, aber auch von Unternehmen wie etwa Esprit unterstützt wird.

Fraglich bleibt, ob die Teilnehmer der Veranstaltung tatsächlichen, nachhaltigen Konsumverzicht üben oder entsprechende Einkäufe lediglich verschieben. In diesem Jahr kommt noch hinzu, dass in Belgien wegen des Coronavirus die Geschäfte für nicht-essenzielle Waren mindestens bis zum 13. Dezember geschlossen sind. (dpa/cre)

Infos zum Infos zum „Kauf-Nix-Tag“ („Buy-Nothing-Day“)

9 Antworten auf “Samstag, 28. November, ist „Kauf-Nix-Tag“: Gegen die Wegwerfgesellschaft – Einfach mal nichts kaufen”

  1. Peer van Daalen

    Also ich hab immer einen Hunderter oder sowas in bar bei mir. Ansonsten irgendeine Karte und die sind immer gut gedeckt. Da könnte der Monat wegen meiner auch 60 Tage haben …

    „Buy Nothing Day“! Wenn ich diesen Geseier-Mist irgendwelcher Gutmenschen schon höre … Ich kaufe wann ich will, was ich will und so viel wie ich will. Und ich werfe weg, was ich nicht mehr will …

    Ich teile übrigens gerne. Nicht nur zur Weihnachtszeit, wo ich eh nicht mehr wie sonst ausgebe.

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