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100-jährige Ur-Oma kandidiert für den Stadtrat

18.03.2019, Rheinland-Pfalz, Kirchheimbolanden: Lisel Heise sitzt in einem Wohnraum ihres Hauses. Foto: Uwe Anspach/dpa

Das Freibad wurde geschlossen. Darüber ist Lisel Heise richtig sauer. Die Ur-Oma ging dort schwimmen, so oft sie konnte. Auch vielen anderen Menschen in einem Ort in Rheinland-Pfalz fehlt das Freibad. 

Lisel Heise schimpft nicht nur. Sie will mit anpacken, damit bald wieder ein Freibad in Kirchheimbolanden gebaut wird. Deswegen möchte sie jetzt Politikerin werden. Und das, obwohl sie schon 100 Jahre alt ist!

„Wer etwas ändern will, muss sich dafür einsetzen“, sagt Lisel Heise. Sie möchte in Kirchheimbolanden auch eine Fußgängerzone im Zentrum. Und eine Disco. Die frühere Lehrerin meint, es gibt in ihrem Ort nicht genug Angebote für junge Leute.

Läuft alles nach Plan, wird Lisel Heise im Mai in den Stadtrat gewählt. Die 100-Jährige verspricht: „Ich will den Mund aufmachen, solange ich noch Kraft habe.“ (dpa)

18.03.2019, Rheinland-Pfalz, Kirchheimbolanden: Lisel Heise steht in der Altstadt an einer Straße. Foto: Uwe Anspach/dpa

4 Antworten auf “100-jährige Ur-Oma kandidiert für den Stadtrat”

  1. Oma-Lisel-Fan

    Also ich bin der festen Überzeugung, daß die CSP mit jemandem wie Oma Lisel eine echte Chance bei den kommenden Wahlen hat. Ohne jemanden wie sie, sind die Chancen eher gering. Da wird es nur für die Beleidigten-Rolle reichen.

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