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Wetterextreme in Südeuropa: Schnee und Rekordkälte in Spanien, dafür aber „Mini-Sommer“ in Griechenland

10.01.2021, Griechenland, Athens: Menschen sitzen an einem Strand im Vorort Glyfada, südlich von Athen. Foto: Yorgos Karahalis/AP/dpa

In dem einen Land steckten die Menschen am Wochenende im Schnee fest. In dem anderen konnten sie am Strand in der Sonne sitzen. Die Rede ist von Spanien und Griechenland. Beide Länder liegen im Süden von Europa.

In der spanischen Hauptstadt Madrid herrscht gerade eine klirrende Kälte. So etwas sind die Menschen dort nicht gewöhnt.
In Griechenland wurde dagegen am Wochenende von einem „Mini-Sommer“ gesprochen. Dort lagen die Temperaturen bei über 20 Grad Celsius.

Die Warmfront über Griechenland hatte am Wochenende vor allem auf der Insel Kreta für sommerliche Temperaturen gesorgt. Von „Rekordwerten“ und „Mini-Sommer“ berichtete die griechische Presse am Sonntag.

10.01.2021, Griechenland, Athen: Menschen spazieren auf einer Promenade im Vorort Alimos, südlich von Athen. Foto: Yorgos Karahalis/AP/dpa

In der kretischen Hafenstadt Chania etwa wurden Spitzenwerte von bis zu 27 Grad erreicht. Aber auch in Athen und dem Rest des Landes strahlte die Sonne vom blauen Himmel und es wurden vielerorts mehr als 20 Grad gemessen.

Das gute Wetter war eine Folge von Südwinden aus Afrika, die warme Luft mit sich brachten. Zu beobachten war jedoch auch eine diesige Atmosphäre, weil die Sahara-Winde meist auch feinste Sandkörner mit sich führen.

Ein Wärmeschub zum Jahresanfang ist in Griechenland nicht selten. Das Phänomen ist seit dem Altertum bekannt und wird von Meteorologen „halkyonische Tage“ genannt („Halkyon“ steht für den Eisvogel). Ein großes Hoch setzt sich dabei über dem Südosten Europas fest und erzeugt Sommerwetter mitten im Winter.

Im Südwesten, wo sich Spanien befindet, hat dagegen ein Sturmtief für das Schnee-Chaos gesorgt (siehe Artikel an anderer Stelle). „Dieses Tief bewegt sich allerdings jetzt Richtung Griechenland“, sagt ein Wetter-Experte. Das bedeutet: Auch dort ist es mit dem „Mini-Sommer“ allmählich vorbei. (dpa)

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

 

Eine Antwort auf “Wetterextreme in Südeuropa: Schnee und Rekordkälte in Spanien, dafür aber „Mini-Sommer“ in Griechenland”

  1. Pensionierter Bauer

    Das nennt man ganz einfach Wetter!
    Das Wetter war, ist und bleibt eben einziges Chaos.
    Nur die Klimawandelgläubigen sehen wahrscheinlich wieder ein Zeichen ihres Glaubens in diesem Wetterchaos.

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