Gesellschaft

„Vrouw Voell ist keine Umweltsau“: Satire des WDR-Kinderchors ruft Eupener Original auf den Plan [VIDEO]

Das Profilbild von Vrouw Voell auf Facebook.

Die Empörung über das Lied des WDR-Kinderchors „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“ ist noch immer in aller groß (siehe Bericht an anderer Stelle). Jetzt sah sich auch das Eupener Original Vrouw Voell dazu genötigt, mit einem Gegenlied ihr Entsetzen zum Ausdruck zu bringen.

Auf Youtube und auf Facebook veröffentlichte Vrouw Voell zunächst das Original des WDR-Kinderchores und dann ihre Replik darauf nach dem Volkslied „Eupen ist ’ne schöne Stadt, juppheidi, juppheida!“, nur mit folgendem Text:

„Häär Dirijent, spitz de Lauscher“ (Herr Dirigent, hör gut zu!)

Umweltsau, juppheidi

Ich bin keine Umweltsau, juppheidi juppheida
Ich bin eine alte Frau, juppheidi juppheida
Ein Lied kursiert im Internet,
das gegen alte Leute hetzt,

juppheidi juppheida juppheidi und Faldera
juppheidi juppheida juppheidi heida

Die Oma fährt mim SUV, juppheida juppheidi
beim Arzt de Opas in de Knie, juppheidi juppheida
So singt im Studiodekor
en 30-köpfiger Kinderchor,

juppheidi juppheida juppheidi und Faldera
juppheidi juppheida juppheidi heida

Satire sollte dat dann sein, juppheida juppheido
dazu fällt mich nix mehr ein, juppheidi heido
Ein Kinderchor, der wird missbraucht,
Missbrauch geht mit Singen auch,

juppheidi juppheida juppheidi und Faldera
juppheidi juppheida juppheidi heida

Die Kinder hatten sich gefreut, juppheidi juppheida
Wir kommen in die Öffentlichkeit, juppheidi heida
Das hat geklappt, nur leider jetzt,
wird gegen dieses Lied gehetzt,

juppheidi juppheida juppheidi und Faldera
juppheidi juppheida juppheidi heida

Und die Moral von der Geschicht, juppheidi juppheida
Mit Hetze funktioniert das nicht, juppheidi heida
Ob alt, ob jung, ob jung, ob alt,
Dahinten brennt de Regenwald,

juppheidi juppheida juppheidi und Faldera
juppheidi juppheida juppheidi heida

Leve Dirijent vom Chor, juppheidi juppheida
Leb de Kinder Werte vor, juppheidi juppheida
Sonst schiebt de Dirijentenstock,
zum Abschied dich in deine Vott,

juppheidi juppheida juppheidi und Faldera
juppheidi juppheida juppheidi heida

Nachfolgend der Beitrag „Vrouw Voell ist keine Umweltsau“:

Zum Thema siehe auch folgenden Beitrag auf OD:

19 Antworten auf “„Vrouw Voell ist keine Umweltsau“: Satire des WDR-Kinderchors ruft Eupener Original auf den Plan [VIDEO]”

  1. Gut getextet Frau Voell.

    Ist eine Frechheit was der WDR gemacht hat, solch ein Lied zu produzieren… die kritisierte Generation hat teilweise wieder nach dem Krieg alles aufgebaut und eine Basis geschaffen.

    Unfassbar. Dafür bezahlen die Bürger in Deutschland Steuern.

    • Faktencheck

      1. Für den Rundfunk zahlen die Deutschen keine Steuern.
      2. Die jetzige „Opa- und Oma-Generation“ hat Deutschland nicht aufgebaut. Das waren Jahrgang 1925 und älter. Sie wären heute 95 Jahre.
      3. Die Aufbaugeneration hat das aufgebaut, was sie zuvor auch zerstört hatte.
      4. Text erst mal genau und vollständig lesen. Er endet mit „Oma ist KEINE Umweltsau“.

      • Faktenjeck

        *1. Für die öffentlich rechtlichen zahlt der Bürger in D etwa 60€ im Quartal.
        *2. Einmal Oma&Opa , immer Oma&Opa.Selbst wenn da zusätzlich ein „Ur“ hinzu kommt.
        *3 Ein Großteil Aufbaugeneration war zur Zeit der Zerstörung noch Kind und weder haben sie was zerstört noch waren sie jemals bewusst Nazis.
        *4 ohne Relevanz

      • Vielen Dank Faktencheck. Zum Jahresende mal meinerseits Lob für Ihre geschätzten Beiträge.
        Mir ist bewusst, dass ich gerne versuche Argumente auszuarbeiten und da manchmal in einige Längen gerate. Respekt: Sie bringen die Dinge auf den Punkt.

        Auch die nachfolgenden ärmlich qualifizierten Kommentare haben Sie souverän beantwortet.

  2. Faktencheck

    **1. Aber keine STEUERN.
    **2. Diese werden aber nicht angesprochen, da TOT
    **3 Dann können sie rein rechnerisch nicht als „Trümmerfrauen“ gewirkt haben.
    **4 Sehr wohl, da fundamentaler Bestandteil des Textes. Die Konklusion!

  3. Theaterstück

    Fakt ist das die Generation von 1950-1970 am meisten von unserer Gesellschaft profitiert. Viele beziehen nun eine Pension von Kindern, die sie nie gezeugt haben. Bedeutet wenig Ausgaben weil wenig Kinder und profitieren noch von den Pensionszahlungen.
    In 2027 werden 78 Rentner getragen durch 100 Arbeiter. Das System wird zwangsläufig zusammenbrechen. Die Jahrgänge 1955-1970 haben vom System maximal profitiert.
    Ich empfehle Lektüre von Hans-Werner Sinn.
    Am härtesten trifft es die Generation 1970-1985 der Peak der Babyboomer ist 2038 erreicht, ab dann wird sich die Lage sukzessiv entspannen.

    Jetzt etwas zur Umweltsau Oma.
    Wieso die Klimawende in einer freien Marktwirtschaft zwangsläufig scheitern wird, solange es Co2 Zertifikate auf dem Weltmarkt gibt die durch andere schmutzige Länder abgekauft werden können.
    Wir finanzieren die schmutzigen Länder. Wir verbrauchen immer weniger Co2 somit sind mehr Zertifikate auf dem Markt, was Aufgrund der Elastizität des Marktes den Preis dieser Zertifikate drückt. Für Länder wie China und Indien sind wir wirklich die dummen und werden überrannt werden.
    Und wer glaubt es stimmt nicht braucht sich nur hier umzuschauen Hotel Bosten gehört einem Chinesen und das wird nur der Anfang sein. Die hiesigen (auch in Ostbelgien) Treuhandgesellschaften besitzen jetzt schon Chinese Desks um denen auch noch Tür und Tor zu öffnen.
    Das sind für mich die Herausforderung der nächsten Jahre und nicht die Klimawende.
    Kurzfristig ist es vielleicht Sinnvoll insolvente Firmen an die Chinesen zu verkaufen, nur auf lange Sicht wird uns das den Hochlohnsektor kosten und wir werden wie Drittweltländer am Hungertuch nagen.
    Wer viel Geld verdient wird auch viel Einkommenssteuer zahlen. Bricht der Hochlohnsektor weg, da wir immer mehr ausländische Geschäftsführer und Anteilseigner haben kommt auch weniger in die Staatskasse.
    Ich halte es ebenfalls für verwerflich, dass viele Unternehmen obwohl Sie rentabel sind einfach verkauft werden. Beste Beispiele in unserem bescheidenen Ostbelgien ist der Delhaize. Was hier im kleinen zutrifft gilt auch in größeren Märkten.
    Wenn in den nächsten 10 Jahren Oma und Opa nicht auf etwas Rente verzichtet, oder länger arbeiten wird es eine Katastrophe geben.

    • joseph ramscheid

      Liebes Theaterstück: Fakt ist, dass unsere Pensionen komplett von uns finanziert worden sind. Wir, die wir jetzt unsere Pension beziehen, haben in unseren Berufsjahren für diese Pension bezahlt. Wenn jetzt die Pensionskassen mehr und mehr leer werden, sind das unsere Politiker schuld, weil sie unser Geld verschwendet haben! Sie sind die Schuldigen! Sie veruntreuen unser sauer verdientes Geld.

      • Theaterstück

        Lieber Herr Ramscheid den demographischen Wandel kann man nicht den Politikern in die Schuhe schieben.
        Man kann Ihnen nur in die Schuhe schieben nicht zu handeln.
        Das Einzahlen der vorigen Generation ändert leider nichts an der Tatsache, dass uns der Generationenvertrag spätestens 2027 um die Ohren fliegt.

        Unsere Mütter, Väter hätten statt einem oder 2 Kinder 3 oder 4 Kinder kriegen müssen, dann würde das System sehr gut funktionieren. Im Moment sind wir gezwungen Massenhaft Migranten aufzunehmen um den demographischen Wandel in den Griff zu bekommen (hoffentlich irgendwie).
        Es ist auch kein Fakt, dass Sie ihre eigene Pension selbst bezahlt haben.
        Sie haben die Pension ihrer Eltern bezahlt. Wir Kinder der jetzt Pensionierten bezahlen deren Rente .
        Das Rentenkassensystem funktioniert nunmal nach dem Umlageverfahren und ist kein Kapitalfond.
        Bitte keine Halbwahrheiten als Fakten verkaufen.
        Wie gesagt dass sich schön reden einiger Halbwahrheiten ändert nichts an den Tatsachen.
        Ich habe in einem vorigen Post schon einmal meine Idee von einem alternativ Szenario gepostet.

        Die jetzige arbeitenden Generation muss einen Konsens zwischen der jetzt pensionierten Bevölkerung finden. Beide müssen auf einen Teil verzichten um das System zu revolutionieren.
        Holland ist das Beste Beispiel wie ein Rentensystem funktionieren kann.
        Eine kleine gesetzliche Rente von c.a 1200 € (für alle) staatlich, die jetzige arbeitende Generation zahlt ihre Bezüge alleine keine Arbeitgeber Beträge mehr + die Einführung einer rein betrieblichen Rente die der Arbeitgeber bezahlt + eine kleine Rente wie die Riesterrente oder in Belgien das sogenannte steuerlich erleichterte Pensionssparen und schwubs wäre das Problem gelöst.
        Nur leider werden sich die jetzigen Pensionäre sowie die arbeitende Bevölkerung dagegen wehren, weil beide einen Teil des Kuchens abgeben müssten.
        Alternativ überschulden wir uns gnadenlos weiter und hoffen auf zukünftige Besserung und tragen das auf dem Rücken der nächsten Generation aus, wie es bisher alle Generationen gemacht haben.

      • Das Einhalten der Zahlung der Pensionsbeiträge eröffnet in der Tat den Anspruch auf eine Pension; mehr jedoch auch nicht.
        Je nach Anlage dieser Gelder (aus Vorsichtsgründen meist konservativ und somit ertragsniedrig), kann ja nur verteilt werden was erwirtschaftet wurde.
        Denk- bzw. Analysefehler (nicht zwingend vollständig):
        – Geeignete Anlageform
        – Steigende Lebenserwartung
        – Tendenz zur Senkung des Rentenalters (nunmehr gestoppt bzw. umgekehrt)
        – Demographische Entwicklung (viele Babyboomer zahlt für relativ wenige Eltern, nunmehr relativ wenige Kinder für viele Babyboomer die in die Rente kommen).
        Letzteres ergibt sich aber schon aus dem Modell des „Generationenvertrages“. Dieser beruht auf einer Verantwortung, der sich eigentlich kein denkender Mensch entziehen möchte.
        Die Denkfehler sind aber schon seit vielen Jahren (Jahrzehnten) bekannt und die Konsequenzen absehbar. Zahlreiche sinnhafte Konzepte wurden vorgeschlagen, jedoch nicht immer mit aller Konseiquenz umgesetzt.
        Weder die Denkfehler noch die mangelnde Umsetzung sind ausschliesslich Politikern anzulasten; wenn auch: der Wähler hatte ja alle paar Jahre ein Wort mitzureden. Dem Wähler erschienen jedoch in den zwei, drei letzten Jahrzehnten andere Themen relevanter.
        Ob nun in Ländern mit hoher fiskalischen Belastung (im weiteren Sinne inklusive der Sozialbeiträge) noch Spielraum zu weiteren Belastungen besteht, bleibt abzusehen. Auch hier: ich kann die Skepsis eines 20jährigen (der bis dato noch nicht wählen durfte) verstehen, meine Rente (eines Babyboomers, der die letzten 35 Jahre wählen durfte) verstehen.

  4. ALegrand

    @faktencheck: oh je, wieder so ein selbsternannter Jediritter der Demokratie und Gerechtigkeit (in D meist Linke, Antifa-Schreihälse und Grüne). Nennen Sie die Gebühren wie sie wollen – es sind Zwangsabgaben mit denen auch der Westdeutsche Rotfunk finanziert wird. Ob die Omis nun 1925,1940 oder 1950 geboren wurden ist egal – sie alle haben nach der Devise „unseren Kindern soll es mal besser gehen“ am Aufbau Deutschlands mitgewirkt. Schade nur das ihre Enkel nichts davon wissen und oft genug durch rotzfreches und respekloses Benehmen auffallen (beklatscht und bejubelt von ihren Eltern).

    • Lassen wir mal Ihr Elaborat zum Rotfunk unkonzentriert.

      Im Weiteren befördern Sie jedoch die Legende der ausschließlichen Sorge der älteren Generation für die Nachkommen.
      Die Generation 1925 kann für sich in Anspruch nehmen, nach dem unsäglichen Krieg Wiederaufbauarbeit geleistet zu haben.
      Die Sorge der älteren Generation für die Nachfolger kommt vor allem zum Tragen, wenn sie das Alter erreicht hat („ich brauche ja nichts mehr …“). Zwei Dinge haben die Rentner von morgen jedoch übersehen:
      1. Ein Generationenvertrag kann nur funktionieren, wenn ausreichend Nachkommen vorhanden sind.
      Da steht die Frage im Raum, ob der „erarbeitete“ Wohlstand nicht auch dadurch befördert wurde, dass weniger Kinder am Tisch saßen? Umgekehrt haben die wenigen Kinder davon mitprofitiert, doch nun wird ihnen die Rechnung durch Sicherstellung von Renten für viele Alte präsentiert.
      2. In der Analyse der Entwicklungen der letzten 75 Jahre (weniger Mentalitäten und „Generationenkonflikte“ wird eine wesentliche Tatsache übersehen: die Entwicklung der Staatsquote.
      Was leistete der Staat (die anonyme Gemeinschaft, die Gesellschaft) in den 40ern und 50ern? Was leistet er heute? Wie hat sich daraus die Erwartungshaltung an den Staat entwickelt?
      Die ehrenwerten Einrichtungen des späten 19. Jahrhunderts (Sozialversicherung) entwickelten sich nach der Unterbrechung durch zwei dramatische Kriege und des direkten Wiederaufbaus zum Konzept der sozialen Marktwirtschaft (gilt auch für die nichtdeutschen Nachbarstaaten). In der Praxis erlebten wir jedoch Auswüchse zum Fürsorgestaat, etwas extremer auch gerne als Umverteilungsmaschinerie bezeichnet.
      Zweifel an der Finanzierung gibt es schon lange. Der Wähler vertraute denen, die der Ansicht waren, dass wird schon funktionieren. Struktureller Umbau wurde gerne verweigert (verschoben), Bestandwahrung hatte Priorität; eine weitere Episode ist da die aktuelle Streikwelle in FR.
      Ich predige nicht in der Kirche derjenigen, die meinen, dass kann nur in die Hose gehen. Mit weiteren strukturellen Veränderungen und manch einer finanziellen Einbuße ist aber zu rechnen, da notwendig.

  5. Rob-Otter

    Das satirische Umweltsau-Lied des WDR wurde in einem anderen Blog umgetextet:

    „Rotgrün enteignet Oma ihr klein Häuschen
    ihr klein Häuschen
    ihr klein Häuschen
    Rotgrün enteignet Oma ihr klein Häuschen
    und Omas Sparbuch ja das Sparbuch gleich dazu.

    Rotgrün braucht Omas Häuschen für Migranten
    für Migranten
    für Migranten
    und Omas Rente für die Musels gleich dazu.“

    Wird nicht der große Hit werden, aber wie man sieht werden alle möglichen Texter auf den Plan gerufen.

  6. Gedankensplitter

    Die Oma verbrachte im Jahr sieben Abende im Festsaal, ohne ein einziges Glas zu zerdeppern. Scheinbar sind Gläser der fff-Generation zu schwer. Kaum leergetrunken, gleiten sie ihnen schon aus den Händen. Resultat: die Veranstalter reichen Getränke nur noch in Plastikbechern und am Tag drauf räumt der ehrenamtliche Opa pro 100 Discobesucher einen Kubikmeter Plastikmüll aus dem Saal. Why do we let them go away with this ?

  7. Ich bin konsequent, ich hasse nun freche Kinder .

    Seit die ersten Frechheiten von dien Plagen gekommen sind hab ich ganz einfach aufgehört andere Kinder als die meinen zu unterstützen.
    Warum sollte man sich die Mühe machen, wenn sowas die Antwort ist?
    Freche Jugend unterstützen, nein Danke.

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