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Schlechter „Streich“ von drei elfjährigen Mädchen führt zu einem Großeinsatz der Polizei

Ein deutsches Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht (Foto mit Zoomeffekt). Foto: Carsten Rehder/dpa

Am Mittwoch, dem 11.12.2019, ab 13.40 Uhr erhielt die Leitstelle der Aachener Polizei insgesamt elf Notrufe von der gleichen Rufnummer. Unter anderem schrie ein Kind ins Telefon, dass sich eine Person mit einem Messer in einer namentlich bekannten Schule befinden soll.

Daraufhin wurden alle verfügbaren Polizeifahrzeuge zu der entsprechenden Schule entsandt. Dort gab es jedoch keine Hinweise auf eine entsprechende Tat. Weitere in Frage kommende Schulen wurden ebenfalls aufgesucht. Auch hier gab es keine Anhaltspunkte.

Durch eine Anschlussinhaberermittlung konnte die Anruferin und ihre Adresse ermittelt werden. An der Wohnanschrift informierte die Polizei zunächst die Eltern. Diese gaben an, dass ihre Tochter, der das Handy gehört, in der Schule sei. Dort trafen die Polizisten das Mädchen an.

Foto: Shutterstock

Die Elfjährige gab sofort zu, gemeinsam mit ihren beiden gleichaltrigen Freundinnen den Notruf getätigt zu haben. Bei dem Anruf soll es sich lediglich um einen Streich gehandelt haben.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Notrufe 110 und 112 ausschließlich in entsprechenden Notsituationen erfolgen dürfen. Liegen diese nicht vor, wird ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen § 145 StGB (Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln) eingeleitet.

Darüber hinaus prüfen die betroffenen Organisationen grundsätzlich, ob durch den Einsatz angefallene Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt werden können.

Die Polizei Aachen betont noch einmal ausdrücklich, dass bei solchen Anrufen immer von einem Ernstfall ausgegangen wird. Alle verfügbaren Polizeikräfte werden in den Einsatz eingebunden und stehen für andere Einsatzlagen nicht zur Verfügung. Ein Notruf ist kein Streich!

23 Antworten auf “Schlechter „Streich“ von drei elfjährigen Mädchen führt zu einem Großeinsatz der Polizei”

  1. den Kindern ist doch alles zu wohl,…sie sollten ordentlich bestraft werden,…computer und handy weg fürs nächste Jahr dann können se mal ein anständiges Buch lesen und über ihren Scheiß nachdenken,…!!!

    • Besser: Mal einen Tag bei der Polizei arbeiten, kennenlernen, was die alles leisten den ganzen Tag und dann in der Unfallchirugie mal aufräumen und putzen. Die drei dürfen am Abend ruhig müde sein, das schafft Verständnis. Dann einen Vortrag erarbeiten und durch die Klassen der Schule ziehen, anderen Kindern erklären, was sie erlebt haben. Das ist sicherlich auch heilsam.

  2. Waldschrat

    Ich habe als Kind einem Polizisten mal die Luft aus beiden Reifen an seinem Motorrad gelassen !
    Das war die Rache für ein Knöllchen welches ich von ihm bekommen habe !
    ! Nicht weiter sagen ! das hat sehr viel Spaß gemacht !

  3. Reuter N

    Es wäre nur schade gewesen wenn die Einsatzkräfte wo anders hätten sein müssen . An dem Tag an dem diese drei jungen Damen arbeiten gehen ( wenn überhaupt ) , würden sie diesen Einsatz zurück zahlen !!!!

    • Polarlicht

      @ Reuter N
      Die Mädchen würden gar nichts, da sie weut unter 14 Jahre alt sind ,und somit nicht belangt werden können. Wenn, bleibt es wieder mal an den Eltern, die den Unfug ihrer Kinder bezahlen dürfen

      • Reuter N

        „Polarlicht“ da haben Sie schon recht , doch an dem Tag wo die Damen Volljährig sind , würden diese zu Kasse gebeten . Gesetz hin oder her , diese müssten sowieso mal geändert werden .

  4. Peter Müller

    Einige die hier schreiben, haben auch nicht mehr Erziehung genossen, sonst würden Sie die Sache nicht so ins lächerliche ziehen. Aber hier in dem Forum ist Schadenfreude das grösste Übel.

  5. leur chef a 13 ans

    Sind sie nicht süß, die Kleinen, heute?
    „Rennes : sept jeunes âgés de 11 à 15 ans impliqués dans 21 vols avec violence, leur chef a 13 ans“
    „Deux jeunes passent un chaton au micro-ondes, la SPA de Dunkerque porte plainte“
    Soll ich weiter machen? Auf Deutsch, wenn Sie Französisch nicht lesen? Eigentlich egal, denn inzwischen ist es eine Weltsprache, das Durchdrehen der lieben „Kinder“.

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