Startrainer Pep Guardiola steht einem Medienbericht zufolge vor dem Rücktritt als Coach von Manchester City. Wie zunächst die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtete, wird der Spanier den englischen Fußball-Club zum Saisonende verlassen.
Der Premier-League-Verein hat bereits begonnen, seine Sponsoren über den Abschied zu informieren. Es wäre das Ende einer erfolgreichen Ära bei den Skyblues. Guardiola hat in Manchester noch einen Vertrag bis 2027.
– Maresca Nachfolger? Auch über Nachfolger wird schon spekuliert. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten demnach der frühere Chelsea-Coach Enzo Maresca, der unter Guardiola schon Co-Trainer war – und Vincent Kompany vom FC Bayern München. Der Belgier spielte von 2008 bis 2019 für ManCity. Und damit auch drei Jahre unter Guardiola. Laut einem Bericht von „The Athletic“ ist aber Maresca Topfavorit auf die Nachfolge von Guardiola.

16.05.2026, Großbritannien, London: Pep Guardiola, Trainer von Manchester City, feiert mit der FA-Cup-Trophäe nach dem Sieg seiner Mannschaft. Foto: Mike Egerton/PA Wire/dpa
Der 55-Jährige war 2016 vom FC Bayern zu City gewechselt. Mit Manchester gewann er unter anderem sechsmal die Meisterschaft. Höhepunkt der gemeinsamen Zeit von Guardiola und ManCity war die Saison 2022/2023, in der der Verein nicht nur Meister wurde, sondern obendrein den FA Cup und erstmals die lang ersehnte Champions League gewann.
Am vergangenen Wochenende holte Guardiola seinen dritten FA-Cup-Titel durch einen 1:0-Erfolg im Finale gegen den FC Chelsea. Es war bereits die zweite Trophäe der Saison, nachdem Manchester auch schon im Ligapokal triumphiert hatte.
Zudem hat City im Zweikampf mit dem FC Arsenal weiter die Chance auf die siebte Meisterschaft unter Guardiola. In der Champions League war dieses Mal schon im Achtelfinale gegen Real Madrid Endstation.
– Mourinho kurz vor Rückkehr zu Real Madrid: Unterdessen steht Startrainer José Mourinho einem Bericht zufolge kurz vor der Rückkehr zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid.
Wie Transferexperte Fabrizio Romano mitteilte, haben sich die Königlichen mit dem Portugiesen auf einen Zwei-Jahres-Vertrag geeinigt. Nach dem Spiel gegen Athletic Bilbao am nächsten Samstag soll Mourinho demnach den Kontrakt unterschreiben. Von Real gab es bislang keine Bestätigung.
Mourinho, der aktuell Benfica Lissabon trainiert, hatte die Madrilenen bereits zwischen 2010 und 2013 trainiert. Dabei gewann er 2011 den spanischen Pokal und 2012 die Meisterschaft.
Real-Präsident Florentino Pérez gilt als großer Anhänger von Mourinho, dessen Vertrag bei Benfica noch ein Jahr läuft. Der Trainer soll aber eine Ausstiegsklausel besitzen und wollte sich zu seinem möglichen Abschied von Portugals Rekordchampion zuletzt nicht konkret öffentlich äußern. Mit Benfica hatte „The Special One» in dieser Saison die Meisterschaft verpasst.

21.11.2020, Großbritannien, London: José Mourinho, Trainer von Tottenham Hotspur, zeigt den Daumen nach oben. Foto: Neil Hall/Pool EPA/AP/dpa
– Kein Erfolg mit Xabi Alonso und Arbeloa: Der 63-Jährige folgt in Madrid auf Alvaro Arbeloa, der die Königlichen auch nicht zurück in die Erfolgsspur führen konnte und am Ende ohne Titel blieb. In der Königsklasse war der Hauptstadt-Club im Viertelfinale an Bayern München gescheitert, in der Meisterschaft hatte man wieder gegen Erzrivale FC Barcelona das Nachsehen.
Real war mit dem früheren Leverkusener Meistertrainer Xabi Alonso in die Saison gestartet, nach einem halben Jahr musste der langjährige Mittelfeldstar aber wieder gehen. Immer wieder war über Differenzen mit Starspielern wie dem exzentrischen Vinícius Junior berichtet worden. unterschreiben. Von Real gab es bislang keine Bestätigung.
Mourinho, der aktuell Benfica Lissabon trainiert, hatte die Madrilenen bereits zwischen 2010 und 2013 trainiert. Dabei gewann er 2011 den spanischen Pokal und 2012 die Meisterschaft.
Real-Präsident Florentino Pérez gilt als großer Anhänger von Mourinho, dessen Vertrag bei Benfica noch ein Jahr läuft. Der Trainer soll aber eine Ausstiegsklausel besitzen und wollte sich zu seinem möglichen Abschied von Portugals Rekordchampion zuletzt nicht konkret öffentlich äußern. Mit Benfica hatte „The Special One“ in dieser Saison die Meisterschaft verpasst. (dpa)