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Heinz Keul

Der PFF-Abgeordnete Heinz Keul. Foto: Gerd Comouth

Der liberale DG-Abgeordnete Heinz Keul hat eine zu große Hektik bei der Suche nach einem Nachfolger des verstorbenen Parlamentspräsidenten Ferdel Schröder beklagt und indirekt sich selbst für den Vorsitz des PDG ins Gespräch gebracht.

„Ich bedauere die Hektik sehr. Ferdel war mein persönlicher Freund, auch seine Familie habe ich sehr geschätzt. Aus Respekt vor seiner Person sollten wir die Entscheidung diesen Monat nicht mehr treffen“, sagte Keul dem Grenz-Echo: „Es ist viel zu früh, es gibt noch zu viele Emotionen. Als Berni Collas gestorben ist, haben wir uns auch Zeit für die Nachfolge gelassen. Es gibt ja auch keinen dringenden Handlungsbedarf. Vizepräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye macht ihre Sache als Stellvertreterin von Ferdel Schröder doch sehr gut.“

Indirekt brachte Keul sich selbst für die Nachfolge von Ferdel Schröder ins Spiel: „Wenn man den Wählerwillen befolgen möchte, sollte man die Person mit den meisten Vorzugsstimmen nehmen.“ Bei der PDG-Wahl von 2009 hatte der 53-Jährige mehr Vorzugsstimmen erreicht (612) als seine heutigen Fraktionskollegen Alexander Miesen (583), Emil Dannemark (575) und Jenny Möres (553). Letzere soll für Ferdel Schröder als Parlamentsmitglied nachrücken.

Siehe auch Artikel „PFF muss sich im Hinblick auf 2014 neu erfinden
Siehe auch „Standpunkt“-Artikel „Was vom 10. Präsidenten erwartet wird“

 

6 Antworten auf “Heinz Keul”

  1. Lieschen Müller

    Typisch! So kennen wir ihn in der Pff.
    Erst der Heinz, dann die Partei…
    Diese Spielchen hat er bereits in der Vergangenheit gespielt und JR Collas aus dem Provinzialrat gestänkert.

    • Kommentator

      Man kann Keuls Aussage auch positiv sehen. In der PFF werden wenigstens unterschiedliche Meinungen in aller Öffentlichkeit zum Ausdruck gebracht. Nicht der Einheitsbrei wie in anderen Parteien.

  2. Kommentator

    Wieso sollte Keul nicht das Recht haben, für das Amt des Präsidenten zu kandidieren? Er hatte ja effektiv mehr Vorzugsstimmen als Dannemark. Gibt es denn ein Naturgesetz, wonach Dannemark es werden muss?

  3. Beobachter

    In der Gemeindewahl wird der Kandidat mit den meisten Stimmen Bürgermeister ; hätte mal gerne gehört was Dannemark gesagt hätte , wenn jemand ihm den Posten strittig gemacht hätte . Ausserdem ist er ja ausser Bürgermeister auch noch Fraktionsvorsitzender . Nur als Präsident des Parlaments kann er noch viel tiefer in den Topf greifen , und das lässt dann Rücksichtslosigkeit das Licht erblicken. Schönes Gerede und BLA-BLA-BLA , aber sein Ziel ist klar. Ausser Keul sehe ich dort niemanden , der mit seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Alle beziehen ihre Gelder aus der PFF. Auch unsere Ministerin und auch unsere Abgeordnete haben noch nie ihr Geld mit Arbeit verdient. Auch wenn man Politik studiert hat , weiss man noch lange nicht einen Betrieb zu führen , nein , man kennt wohl alle Feinheiten , man kann tolle Reden schwingen , stundenlang , ohne eine klare Aussage zu machen , um sich Vorteile zu verschaffen ; ob das dann etwas mit der Partei zu tun hat , weiss ich nicht. Keul ist diesen Leuten viel zu gefährlich , seine Redensart , seine Art , direkt und ohne Geschnörkel auf den Punkt zu kommen , so das es auch ein normaler Mensch verstehen kann , sein Wissen in der Betriebsführung , sein Umgang mit Zahlen ; so einen können sie nicht brauchen. Viel zu schnell würde er sie entlarven. Bin mal gespannt , ob Keul überhaupt für den Posten kandidiert , ich glaube in seiner Weitsicht wird er es dabei belassen. Er hat es nicht nötig , dem Parteigeld nachzulaufen , das überlässt er…….; man wird es ja in der Zeitung lesen.
    Wenn man schon von Collas sprechen will , dann kann man ersehen , das die jungen PFF Leute aus der Büllinger Ecke , sowie auch noch andere alles Ziehkinder von Collas sind. Diese Leute haben für ihn gearbeitet . Den Keul können sie auf keinen Fall da brauchen

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