Leute von heute

Gerhard Palm

Weil er die massive Kritik an Aloys Jousten in der Diskussion um die Freilassung von Michelle Martin nicht mehr länger ertragen konnte, hat der ehemalige Büllinger Bürgermeister und langjährige PDG-Abgeordnete Gerhard Palm dem Lütticher Bischof resolut den Rücken gestärkt.

Jousten hatte die Entscheidung der Schwestern des Klarissenklosters von Malonne, Michelle Martin aufzunehmen, als mutig und als Zeugnis christlicher Einstellung gewürdigt. Das löste insbesondere in den diversen Foren im Internet – so auch in Kommentaren auf „Ostbelgien Direkt“ – einen Sturm der Entrüstung aus. Was Gerhard Palm dazu bewog, in einem Leserbrief Jousten wegen seiner „ausgezeichneten Stellungnahme im Fall Martin“ seine „uneingeschränkte Unterstützung“ mitzuteilen.

Palm missfiel die Stimmung in der Öffentlichkeit, die durch „gefühlsbetonte, populistische und sogar reißerische Kommentare und Berichte aufgeheizt“ werde.

Abschließend meinte Palm: „Wir alle täten gut daran – Bürger, Verantwortliche und auch die Presse –, nach Norwegen zu schauen und zu beobachten, wie man dort, bei einer grausigen Tragödie, bei tiefen Emotionen, dennoch eine souveräne Gelassenheit und wirklich menschliche Größe gezeigt hat.“

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3 Antworten auf “Gerhard Palm”

  1. bernadette keil

    Ob Herrn Palm etwas missfiel oder nicht… ist das von Interesse? Jeder Bürger sollte doch seine Meinung äußern dürfen, ohne dann irgendwie in Schublädchen kategorisiert zu werden. Und „woran“ wir alle gut täten, bleibt uns allen und jedem selbst überlassen.

  2. Guido Brockmans

    Ja Herr Palm in einem Punkt muss ich Ihnen zustimmen, wir sollten nach Norwegen schauen, denn dort kommen solche Schwerverbrecher nicht auch noch vorzeitig aus der Haft heraus und müssen dann noch besonders geschützt werden.
    Natürlich muss dem Gesetzt gefolgt werden, aber wer stellt diese Gestze auf ? Doch wohl unsere Politiker und die haben in diesem Fall mal wieder verschlafen. Wie heisst es so schön “ Wenn das Kalb versoffen ist…….“
    Wieso heisst es eigendlich noch “ Im Namen des Vollkes“ wenn das Volk nicht gefragt wird?

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